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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Musikalisches Zeitdokument mal anders

1991 trafen sich im Keller des Berliner Walfischs: Tanith, Jürgen Laarmann von der Frontpage, Johnny Stieler vom Tresor, Wolle XDP, Mark Ernestus vom Hardwax und andere mit der SPEX, vertreten durch Ralf Niemczyk und Sebastian Zabel und debattierten, recht leidenschaftlich mitunter, über das damals noch aufkeimende Phänomen Techno. Herraus kam dabei eine wirklich lesenswerte Bestandsaufnahme, des damaligen Geschehens, das Tanith eben noch mal ausgegraben hat. Obwohl die Runde vor nun mehr 16 Jahren stattgefunden hat, hat sie an Aktualität kaum was einbüßen müssen, wie ich finde. Nur das heute wahrscheinlich die Protagonisten andere wären, wenn auch mit vielleicht ähnlichen Argumentationsgrundlagen. Kaum zu glauben, dass das schon so lange her ist.

Neugebauer: „Tekkno ist die Musik, die Rock’n’Roll endlich zu Geschichte werden läßt.“

Mein Fazit: Der Strum ist vorbei, aber der Wind blässt heute noch mindestens genau so stark wie zu jener Zeit. Großartig. Durch und durch großartig.

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Mhmm, schwierige Kiste

Eigentlich stehe ich dem Reunion von The Police ja eher skeptisch gegenüber, aber nachdem ich das gelesen hab, würde ich mich schon ganz gerne selber davon überzeugen, ob das auch nur halb so gut ist, wenn die drei alten Männer die Bühne einnehmen. Dumm nur, in Berlin spielen die natürlich nicht.

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Geschmacksfrage

„Über den Geschmack anderer darf man sich nicht lustig machen.“, habe ich gestern gesagt bekommen. Schade, dachte ich, gerade weil es doch so einen Mordsspass macht, zumal man ja nun über Geschmack nicht einmal streiten kann. Denn entweder hat man solchen, oder eben nicht. Da gibt es nichts zu streiten. Aber dann wird man doch wenigstens mal ein Spässle machen dürfen, dachte ich. „Nein, darf man nicht“, sagte sie, wohlwissend, dass der vermeintliche Inhalt des Spasses über die vielzitierte Grenze des guten Geschmacks hinausragt. P!nk.

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Stina Nordenstam – Little Star


(Direktbestoffnordicvoices, via)

Wenn mich Menschen fragen, ob ich denn so etwas wie einen Lieblingssänger hätte, muss ich immer passen. Junge Menschen fragen so etwas schon öfter mal. Ist wohl so ein Identifizierungsdingens, oder so. Ich antworte dann immer, dass mein Lieblingssänger eben diese Stina sei. „Aber das ist doch eine Frau, man“, heißt es dann immer, – wenn diese Frau überhaupt jemand kennt – worauf ich dann nur erwidern kann, dass kein Sänger des Universums niemals nicht so gut singen könnte. Die definitiv schönste Stimme auf diesem, unserem Planeten. Außerdem eine große Single von einem noch größerem Album. Zudem ist das Video auch noch wunderschön.
So, und nun überschlage ich mich vor lauter Superlativen.

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Antwort optional

Wenn man als junger Mann heute zu seinem Musterungstermin geht und dort auf die Standartfrage „ob man den Drogen konsumiere?“ antwortet; „Ja“, man „rauche hin und wieder etwas.“, kann es sein, dass die dort sitzende Staatssekretärin, die für das Nachgespräch zuständig ist, gleich mal eine Frage vorneweg beantwortet haben will. Es kann nämlich sein, dass sie das Gespräch hiermit einleitet: „Und Sie nehmen also lieber Drogen, als für Ihr Vaterland zu dienen?“
Nun, was man da wohl drauf antworten sollte?

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Auch schon wieder Geschichte

Behaupte ich ich jetzt mal. Zumindest was den europäischen Teil betrifft, der ausserhalb der Insel liegt. Hinhören kann man trotzdem mal, auch wenn der Sound, wie so oft, ein Haufen Zeug mit sich bringt, den keine Sau braucht. Siehe die netten grellbunten Klamotten, die mittlerweile auch in Berlin angekommen sind.

New Rave

(Direktfarbkleckse)

Aber: Scheiß doch auf den Look.

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