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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

„Optimisten haben gar keine Ahnung von den freudigen Überraschungen, die Pessimisten erleben.“
(Peter Bamm)

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Im Kontext dazu, bekam ich heute diese Mail:

…“Was du über das Genießen von Musik im Freien geschrieben hast, kann ich wunderbar nachvollziehen. Letztes Wochenende war ich das erste Mal dieses Jahr baden, hatte meinen MP3-Player mit und starrte in den Himmel, um den Wolken beim Wandern zuzuschauen und Käfer zu beobachten, wie sie durch die Gräser marschieren oder den Stängel eines Gänseblümchens erklimmen. In solchen Momenten spürt man wie der Druck des Alltags von einem weicht und sich wohlige Entspannung breit macht.“…

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Nein, Du hast nichts mit den Augen

Das sieht hier nämlich wirklich anders aus, seit eben. Ich hab mal Lust auf was neues gehabt und find das doch ganz schick so. Wer was zu meckern hat, kann das in den Kommentaren tun, wer nicht, kann das auch gerne sein lassen. Ein wenig bastel ich aber noch dran rum. Wegens den Mixtapes in der Sidebar und solch Schniggens. Weiß zufällig jemand, ob man die statischen Seiten auch direkt auf eine Kategorie linken kann?
Sollte irgendwas nicht funktionieren… Aber ist ja auch klar.

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Kopf Bauchthema

Wäre es aus freundschaftlicher Sicht vertretbar, jemanden, den man mag, anzuscheißen, obwohl man animmt, dass es seine Situation noch verschlimmern könnte, wobei man aber eigentlich weiß, dass das, was des Anscheißens würdig wäre, sein absoluter Ruin ist.

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Erstmal runterkommen

Als ich vorhin am Bahnhof stand, machte ich eine etwas merkwürdige Beobachtung. Es gab einen Unfall. Nichts tragisches, nur ein kleiner Auffahrunfall. Beteiligt waren zwei Mitteklassewagen älteren Baujahrs und an Schäden war eigentlich auch gar nichts zu sehen. Man wartete auf die Polizei. Der Aufgefahrene sass neben seinem Auto auf dem Bürgersteig und telefonierte. Entweder mit seinem Chef oder seiner Frau, um wahrscheinlich in beiden Fällen mitzuteilen, dass es etwas später werden könnte. Dem Aufgefahrenen allerdings schien das Alles ganz schön aufzuregen. Er ging zu seinem Auto, öffnete das Handschuhfach, nahm etwas herraus, was er sich dann in den Mund stecke, nahm sich ein Feuerzeug hielt es daran und paffte 2-3 gründliche Züge. Der Typ stand mitten in der Stadt, wartete darauf, dass die Polizei käme, um einen Unfall aufzunehmen, an dem er beteiligt war und rauchte eine Haschichpfeife. Diese Kleinen, die in jede Hosentasche passen. Na das muss man erstmal bringen, dachte ich.

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Ich habe schon lange keinen Wein mehr getrunken, aber ich höre eben, einer der mir liebsten Platten überhaupt an. Wenn mich irgendwann, wenn ich alt bin, mal jemand fragen sollte, was eine wirklich runde und somit gute Platte für mich sei, würde ich ohne zu zögern sagen: Orbient – Music for the Iss. Ich bin mir da sehr sicher, da ich genau das auch heute schon sage, wenn mich jemand nach einer aussergewöhnlich guten Platte fragt. Daran wird sich auch ganz sicher nichts mehr ändern, es sei denn Gerrit van der Meer macht irgendwann nochmal eine Platte, die diese Perle toppen könnte, was ganz einfach nicht sein dürfte. Im Gegenteil. Die Latte haben sie sich damals so hoch raufgelegt, das es fast schon an den Rand einer Unmöglichkeit grenzt, da nochmal drüber zu hüpfen. Nichts hat meine musikalischen Vorlieben dermaßen beeindruckt, wie eben genau diese Scheibe.
Hörproben: Hier

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Ich mag mittlerweile die Chill-Stages auf Open-Airs lieber als die Dance-Floors. Die haben mehr Soul. Dieser entsteht durch die Kombination aus Musik und Natur, oder sowas. Auch finde ich, dass man sinnliche Musik nicht in ein besseres Gleichnis setzen könnte, wenn man das nicht mit Dingen aus der Natur versuchen würde. Beides ist vergänglich und dennoch so zerbrechlich. Ich mag einfach die Assoziationen zu der Welt da draußen, die alles andere als technisch ist, zumindest wenn man die Stadt verlässt. Trotzdem ist aber das, was die technischen Möglichkeiten heute hergeben, eine gute Möglichkeit, sich die Schönheit von da auf den Kopfhörer zu holen, um sie zu fühlen. Find ich großartig.

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„Die Revolution frisst ihre Kinder.“ Zumindest das, was davon übrigbleibt wenn die sich alle gegenseitig abgenagt haben. Bekanntlich ist das ja aber immer so.

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