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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Freundeskreis – A.N.N.A


Es gibt Menschen, die bekommen ihre Namen auch deshalb, weil es Songs gibt, dessen Titel eben genau diesen Namen tragen. Das kann mitunter auch leicht peinlich sein. Wer will sich schon von den Beatles besingen lassen, oder von den Blue Diamonds. Nur kann man sich das nicht aussuchen. Wenn man seinen Namen aber, unter anderem, wegen diesem Song bekommt, kann man sich auch in 20 Jahren nicht darüber beschweren wollen.
Eine Liebeserklärung.

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Scheißtag!

Es ist unglaublich frustrierend dabei zu sehen zu müssen, wie junge Menschen untergehen. Nicht etwa weil sie nicht schwimmen könnten, sondern weil sie nicht schwimmen wollen, oder weil sie in ihren jungen Jahren soviel schwimmen mussten, dass ihnen dann, wenn es nochmal so richtig drauf ankommt, einfach die Kraft fehlt noch ein paar Züge, wenige nur, zu machen. Das Schiff von dem sie geschubst worden sind, oder auch gesprungen sind, ist soweit weg, dass sie nur noch den Rauch aus dem Schornstein am Horizont sehen. Es wird nicht umkehren für sie, obwohl es ohne Passagiere an Bord unterwegs ist. Vielleicht wird es nochmal ankern, irgendwo da draussen, aber es wird dann soweit weg sein, dass man es schwimmend nicht mehr erreichen kann, nicht mehr erreichen will.
Nur absaufen wollen sie auch nicht und dann strampeln sie so vor sich hin, in der Hoffnung, dass von irgendwo ein Boot kommt und sie an Bord zieht. Ein Rettungsring reicht nicht, denn daran müssten sie sich verbindlich festhalten, weil alles andere umsonst wäre. Das wissen sie. Deshalb muss ein Boot kommen, sie an Bord ziehen und sie auf einer der nächsten Inseln aussetzen. Das wollen sie. Eine Insel, auf der sie der Häuptling sind, sie ganz allein. Dort machen sie die Regeln, die sie dann brechen, ihrer selbst wegen. Es ist nur eine Sache der Zeit, dass ein Boot kommt, auf das sie nicht warten, auf das sie gerne verzichten könnten. Das der Küstenwache nämlich. Und dann bestimmen die, wo die Insel liegt, auf der sie Bewohner werden. Und die bestimmen, welcher Häuptling, welche Regeln macht – seiner selbst willen. Und die werden nicht gebrochen, ganz sicher nicht. Sonst kommen sie unter Deck. Dort ist es dunkel und es ist einsam, auch wenn noch so viele andere mit ihnen unter Deck sind. Es ist so einsam, dass sie sich nicht daran erinnern können, jemals so einsam gewesen zu sein. Nicht mal in dem Moment, in dem sie noch darüber zu entscheiden hatten, ob sie denn lieber schwimmen hätten sollen, damals, ganz alleine auf dem Meer und sie wünschten sich, niemals den Schritt über die Reeling gemacht zu haben, oder über diese geschubst worden zu sein, ohne sich irgendwo festzuhalten.
Ich habe heute einen Rettungsring ins Meer geworfen, eine Rettungsinsel gar, aber man wollte sich der Verbindlichkeit des Festhaltens nicht hingeben und lehnte, durchaus aufrichtig aber dankbar ab.
Scheißtag!

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Pumpkins.

Mach ich es, mach ich es nicht? Mach ich es, mach ich es nicht? Mach ich es, mach ich es nicht? Mach ich es, mach ich es nicht? Mach ich es, mach ich es nicht? Mach ich es, mach ich es nicht? Mach ich es, mach ich es nicht? Mach ich es, mach ich es nicht? Mach ich es, mach ich es nicht?
Ach scheiß doch was drauf.
Bestellt.
Yieeeeehhhhaaaaaa.
Und der T kommt auch mit.

Update: Die Augi auch noch. Ich muss zwar Donnerstag arbeiten, aber das ist dann auch egal.

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Erkenntnissgewinn.

Ich habe gestern gelernt, dass, wenn man in den Haaren auf dem Kopf mehr Volumen möchte, man dort Stützhaare schneiden kann. Klingt irgendwie logisch. Die stützen dann den Rest nach oben, oder so und es sieht mehr aus. Als ich vorhin in der Stadt unterwegs war, sah ich wieder die solariumgebräunten jungen Männer mit dem breitbeinigem Laufstil und den breitschultrigen Rücken. dabei musste ich an die Stützhaare denken. Sicher schneiden die sich diese auch gezielt unter den Armen oder eben am Sack, so das es nach mehr Volumen aussieht. Ja, so muss es wohl sein.

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Björn schmeißt mit hölzernen Tech-Stöckern durch die Gegend.

Eines davon ist bei mir gelandet.
Was war Deine erste „echte“ PC-Hardware?
Ein Pentium Intel 386, den ich für 50 D-Mark incl. Windows 3.11. Davor nur einen Amiga 500 und einen Amiga 1200, aber die haben sich noch nicht PC genannt, glaube ich.

Deine erste Anwendung, die Du benutzt hast?
Den Norton Commander, weil der Typ von dem ich das Dingen gekauft hatte, meinte, dass müsse man unbedingt nutzen, weil dann alles unkomplizierter sei. Ich glaubte ihm und dachte, dass ich einen PC nie verstehen werde und machte ihn für ein Jahr nicht mehr an.

Dein erstes Spiel?
Auf einem PC waren die Patrizier. Wohl auch das einzige, was ich durch den Norton Commander starten konnte. Da es ein gehacktes Spiel war, kam man nach zwei Runden nicht mehr weiter. Ich dachte, dass müsste so und fand Spiele ab da total langweilig.

Hattest Du von Anfang an Spaß an der Materie?
Im Gegenteil. Ich dachte immer, wie kann man sich nur so einen Blödsinn wie den Norton Commander einfallen lassen und habe es gehasst. Als mir dann irgendwer sagte, dass man den doch gar nicht bräuchte, fand ich es langsam spannend, obwohl ich dann lieber den Atari für Anwendungen benutzte.

Seit wann bist Du online, und mit welchem Anbieter?
Da ich die Modemtechnologie sowas von uninteressant fand (wer bitte hat soviel Zeit gehabt), 2001 gleich mit DSL-Flat bei der Telekom begonnen. 2005 gekündigt und in Rechtsstreit gegangen. Gewonnen. Dann Arcor bis 2006. 2006 gekündigt und in Rechtsstreit gegangen. Läuft noch. Seit 2006 1und1. Bisher ohne Rechtsstreit.
Website seit 2002 bei 1und1, dann bei evanzo.
Erstes Blog auf Blogger.com September 2005.

Ich werf das mal direkt weiter und hoffe es kommt an bei: Mogreens , Peter, Augi (die ist immer noch hölzern weil seit Tagen nicht online), le fu und an den anderen pEtEr.
Nun denn.

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„Rechtsstaat außer Kraft gesetzt“

“ Es bestätigt sich wieder einmal, dass ein demokratischer Rechtsstaat, der öffentlich und transparent urteilt, mit Geheimdiensten im Kern nicht kompatibel ist. Alle diejenigen, die zurzeit im Zuge der Bekämpfung des neuen Terrorismus den Geheimdiensten immer mehr Kompetenzen einräumen wollen, tun dies auf Kosten des Rechtsstaats. Die Verfolgung der RAF-Terroristen hat das schon damals gezeigt. Die jetzt aufgetauchten Akten aus dem Giftschrank des Verfassungsschutzes bestätigen das nur noch einmal.

Wer Geheimdienste haben will, muss auch mit den Folgen ihres Tuns leben. Die teilweise Außerkraftsetzung des Rechtsstaats wird man nun nicht mehr heilen können. Knut Folkerts hat seine Zeit abgesessen und auch Stefan Wisniewski war 21 Jahre im Gefängnis. Soll er nun noch einmal wegen Mordes angeklagt werden? Obwohl seine Haftzeit vielleicht bloß zwei Jahre länger gewesen wäre, hätte das Gericht in Kenntnis der Becker-Aussage entschieden? Das wäre absurd.“

Jürgen Gottlich in der taz.

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