und klischeedurchtränkt ist der immer noch lustige Artikel, den die Potsdamer Tageszeitung PNN mal über uns geschrieben hatte.
Einen Kommentar hinterlassenDas Kraftfuttermischwerk
Eine Geschichte über elektronische Musik aus dem Untergrund / Party am Sonnabend im Potsdamer Kesselhaus
von Patrick StellerEin kaltes Winterwochenende, das „sonnige Gemüter“ in den wärmenden Mantel einer alten, verlassenen Zigarettenfabrik in Pankow treibt. Dort, im Nordwesten Berlins, zelebrierten die Musiker des Kraftfuttermischwerks aus Potsdam ihren letzten Auftritt vor dem neuen Jahr. Eine GOA-Party mit dem Namen „Nataraya“, von Freitag Abend bis Montag Früh, das ein Sammelsurium skurriler Gestalten abseits des Massengeschmacks mit nur einem Ziel vereint: Die Nacht zum Tage machen. Sie alle geben sich der psychedelischen Elektronik-Musik hin, die ihren Namen von einem kleinen indischen Fischerdorf herleitet. Dort fanden sich im Jahre 1966 erstmals Hippies zusammen, um friedliche Partys mit einer Prise freier Liebe und einem Schuss „Goa-Trance“ fernab der westlichen Zivilisation zu feiern.


