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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Sample-Pack aus einem leeren Club

Robert-Johnson-Resident-DJ Anna Hjalmarsson hat einen Sample-Pack zusammengestellt, den sie im Robert Johnson während des Pandemie-Stillstands aufgenommen hat. „Für einen neuen Sample-Pack mit dem Titel Echoes From The Club hat Anna Hjalmarsson 63 Drum-Samples, 33 Field-Recordings und 31 Loops aufgenommen.“ Schöne Idee auf Metaebene. Zum Download gibt es den Pack bei Bandcamp.

With ‚Echoes from the Club‘, Anna Hjalmarsson explores the sonics of the resting club space. The otherwise vibrant and noisy places where people gather to let off steam for a few hours now lie idle during the pandemic.

But what does a club sound like when there is no music, no background noise, no loud conversations? Anna Hjalmarsson has collected various sounds that capture the soundscape of an empty club. Compiled in a sample pack, the release comprises three types of sounds: field recordings that echo the space as an acoustic environment, tracing its walls, hangers, rails, or bar utensils; drum samples played through the club’s sound system and recorded on-site; and processed sound loops based on the recordings.

‚Echoes from the Club‘ is a homage to the club as a collective space for music and shared experience. The project tracks down the inverted intensity of its idleness while temporarily emptied of its purpose.

The pack contains 63 one-shot drum samples, 33 field-recorded samples, and 31 loops. All sounds were recorded in stereo at the Robert Johnson Club in Offenbach.


(via Groove)

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In Bremen haben zwei Jugendliche eine Straßenbahn geklaut

(Foto: ClicCC BY-SA 4.0)

Der etwaige Fluchtplan war in diesem Fall ganz offensichtlich nicht sonderlich gut durchdacht, das Fluchtfahrzeug möglicherweise auch etwas unflexibel, aber hinterher ist man bekanntlich ja immer schlauer. So wie diese beiden jungen Herren, die in Bremen eine Straßenbahn geklaut haben.

„Alle einsteigen, die Bahn fährt gleich los“
Mit dieser Durchsage erfreute vergangene Nacht der 18 Jahre alte Dieb einer Straßenbahn sich und seinen 13-jährigen Mitfahrer. Das Duo interpretierte die kostenlose Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs etwas falsch und kaperte kurzerhand die Linie 10.

Die beiden verschafften sich an der Endhaltestelle Gröpelingen Einlass in die unbesetzt geparkte Straßenbahn. Der 18-Jährige setzte sich umgehend ans Steuer, führte sicherheitshalber die Ansage durch und fuhr in Richtung Innenstadt. Nach gut zwei Kilometern beendeten „Jim Knopf und Lukas“ die Fahrt und flüchteten aus der Straßenbahn. Das half aber nichts, die Polizei wurde schon verständigt und schnappte sie. Verletzt wurde niemand, gefährlich war es auf jeden Fall. Es folgten Strafanzeigen wegen Störung öffentlicher Betriebe, Hausfriedensbruch und Fahren ohne Fahrerlaubnis.

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Danger Dan – Eine gute Nachricht

Nächsten Freitag erscheint das unerwartete Danger Dan-Klavieralbum „Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt“. „Eine gute Nachricht“ ist die nun dritte Auskopplung daraus, für das Video sitzt er ganz allein im Berliner Naturkundemuseum und ich finde die Rio-Reiser-Vergleiche, die ich in letzter Zeit häufiger gelesen habe, gar nicht mehr so abwegig.


(Direktlink)

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Mars sucks

Der Mars kann warten, die Erde nicht. Mars sucks.

Its weather sucks. Its distance sucks. Its atmosphere sucks. The little water it has, sucks.

It has sucked for billions of years. And will suck for billions more.
You know what doesn’t suck? Me, Earth.
I have life. I have vast oceans and lush forests. I have rivers to swim. Air to breathe.
But the way I’m being treated, that part sucks.
You use me and pollute me. You overheat me. You use every resource I have and return very little back from where it came.
And then, you dream of Mars. A hellhole. A barren, desolate, wasteland you can’t set foot on fast enough.
Why not use some of that creative energy and billions on saving me? You know, the planet that’s giving you what you need to live right now.

Mars can wait. I can’t.

Earth

(via BoingBoing)

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Acid aus dem Browser: The Endless Acid Banger

Halb KI, halb Mensch gemacht: The Endless Acid Banger. Was man so braucht an einem Freitag.

The music you hear is generated in your browser by a randomised algorithm, below you can see the notes and parameters that are currently in use. You can also interact with various parameters and buttons manually. The green autopilot switches change how automatic playback is. Leave them on for a lean-back experience. Buttons labelled ⟳ will generate new patterns. Source Code is on GitHub.


(Danke, Thaliono!)

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Doku über illegale Raves in Berlin während der Pandemie: Rave und Rausch

Eine rbb-Doku über illegale Raves in Berlin und Brandenburg, während nicht nur Clubs gänzlich geschlossen sind. Ich tue mich schwer damit, das wertfrei zu sehen. Ich versuche wirklich, mich an die aktuellen Vorgaben zu halten, weiß dass das nicht immer einfach ist und erwische mich halt auch mal dabei, Dinge zu tun, von denen ich weiß, dass diese aktuell nicht richtig sind. Aber: ich würde halt gerade auf keinen Rave gehen, so sehr mir das auch fehlen mag.

Die Pandemie sorgt dafür, dass ausgerechnet die Subkultur verschwindet, die Berlin wie keine zweite nach außen repräsentiert: die elektronische Clubszene. Normalerweise dienen 140 Clubs als Anlaufstellen für feierwütige Berliner und Berlinerinnen, Läden wie das „Berghain“ oder das „Sisyphos“ genießen einen weltweit einzigartigen Ruf.

Doch seit März 2020 haben diese Clubs geschlossen – und die elektronische Szene verlagert sich auch in den Untergrund. Eine Schlüsselfunktion nimmt dabei die App Telegram ein. Sie bietet offenbar eine digitale Infrastruktur, die Feiernde vernetzt, Drogenlieferungen vereinfacht und die Arbeit der Polizei erschwert.


(Danke, Jan!)

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