Die japanischen Aquarien in Kyoto und Tokio führen Flussdiagramme, die das Beziehungsgeflecht der dort lebenden Pinguine aufzeichnen und festhalten sollen. Und bei den Pinguinen ist ganz schön was los. Vielleicht ließe sich daraus eine Doku-Soap machen.
Penguins, the way they waddle around and protect their eggs, are often thought of as cute, cuddly and romantic. But those who observe them for extended periods know they have a dark side. Two aquariums in Japan, Kyoto Aquarium and Sumida Aquarium, keep obsessive tabs on their penguins and maintain an updated flowchart that visualizes all their penguin drama.
As Kyoto-based researcher Oliver Jia points out, penguin drama can include serious crushes and heartbreaks but also adultery and egg-stealing. And these Japanese aquariums have it all charted in a flowchart that can be studied for hours.
Um die durch Corona leeren Ränge des Stadions im japanischen Fukuoka mit etwas Leben zu füllen, hat das Baseballteam der SoftBank Hawks mehr als 20 Roboter hingestellt, die wenigstens für ein bisschen Atmosphäre sorgen sollen. Kommt bei mir nicht so richtig an, finde die „Choreo“ eher dystopisch.
Vor acht Wochen schrieb ich hier darüber, dass ich durch das Internet 13 Tomatenpflanzen bekam, von denen ein Teil zu den sogenannten „alten Sorten“ gehört. Wir haben die Kleinen damals getopft, mit guter Erde versorgt und in die Sonne gestellt. Dann wuchsen sie so vor sich hin, wurden gegossen, mit Kaffeesatz gedüngt (Keine Ahnung, warum. Mein Vater hat das immer gemacht und der kam aus einer Bauernfamilie. Ich vertraue ihm da mal. Der muss das wissen.), halbtägig mit Sonne versorgt und rundum all inklusive gepflegt. Vorneweg: die Harzfeuer der Frau des Hauses sind mittlerweile mindestens doppelt so groß und tragen dreimal so viele Früchte, aber die kommen auch aus so hochgezüchteten Powersamen und nur um Ertrag soll es mir ja gar nicht gehen.
(Die „Harzfeuer“ der Frau des Hauses)
Viel mehr geht es mir darum, zu sehen, wie unterschiedlich 13 Sorten Tomaten halt so vor sich hinwachsen, was sie unterscheidet, wie individuell sie sich entwickeln und natürlich auch darum, was sie am Ende nicht nur von der Optik sondern auch geschmacklich unterscheiden wird. Ich hab Urlaub, bin zu Hause und dachte heute, ich könnte ja mal wieder etwas genauer nach den Dingern sehen.
Vor sechs Wochen hatten sich alle eine ordentliche Blattlausplage eingefangen, was wiederum jede Menge an Ameisen anzog, die sich dann um und an den Pflanzen satt frassen. Wir haben die dann mit Schwarztee (Earl Grey) und kurz darauf mit Brennnesseljauche behandelt, was gut geholfen hat. Dann wurden sie generell ausgegeizt und angebunden.
Heute habe ich mich ganz kartoffelig daneben gesetzt, sie sehr großzügig entgeizt und mich von der Unterschiedlichkeit der 13 Sorten beeindrucken lassen. Klar, es sind alles Tomaten und trotzdem sind alle Pflanzen anders. Manche erinnern vom Blattwerk an Basilikum, andere ein bisschen an Cannabis. Einige sind sehr hoch und schmal, andere buschig und dadurch ziemlich breit. Eine trägt schon jetzt sehr viele Tomaten, manche noch gar keine und bisher nur Blüten. Geil, diese Individualitäten beobachten zu können. Ich mag das sehr, auch wenn das natürlich eigentlich eher normal als außergewöhnlich ist. Sind so meine kleinen Freuden.
Jetzt kommen sie wieder halbtägig in die Sonne, so denn die mal wieder scheinen wird, und können weiter wachsen. Vielleicht bekommen sie die nächsten Tage mal auch noch etwas natürlichen Dünger, bevor sie dann endlich irgendwann in dem Tomatensalat nach Vadders Rezept enden werden. Bei einigen scheint das so lange nicht mehr zu dauern.
Hier ein paar Fotos des aktuellen Wachstumsstatus der jeweiligen Sorten.
„Black Mauri“
„Carrot-like“
„Valencia“
„Goldene Königin“
„Dorenia“
„Camone“
„Yellow Submarine“
Mein bisheriger Liebling „Gartenperle“
Gelbe Cocktail – „Potsdamer Hausmarke“ seit 2012, Basis war möglicherweise „Cerise“ gelb
„Gartenperle“ neben „Potsdamer Hausmarke“
„Stierherz von Kasachstan“ – die sollen eigentlich riesig werden, bisher ist davon nichts zu sehen
„Smaragdapfel“ – bisher auch nur Blüten
„Marmande“ – sieht richtig gut aus. Auf die freue ich mich.
„Feuerwerk“, glaube ich
Jetzt alle gestutzt, gebunden und sie weiter wachsen lassend.
Geht das auch. Zumindest kann man auch dort europäische Städtenamen abfahren, wie ich gerade gelernt habe. Und diese machen halt schon ein fast echte Europa-Tour. Namentlich.
Als Ostler kenne ich zwar den so oft zitierten Geruch des Westens, aber trotzdem nicht den des Weltalls. Dort soll es nach einer Mischung aus Schießpulver, gebratenem Steak, Himbeeren und Rum riechen, wie Nasenzeugen mitteilen. Die NASA hat schon im Jahr 2008 den Chemiker Steve Pearce engagiert, um den Duft des Weltalls für uns Erdbewohner in kleine Flaschen zu füllen. Aktuell kann man sich eine davon für 15 Dollar per Kickstarter sichern und ich bin ganz kurz davor. Vielleicht riecht das Weltall ja noch viel besser als damals der Westen.
Graffiti-Artist Odeith hat es wieder getan, ist irgendwo im Nichts ins Nicht gestiegen und hat aus einem kleinen Haus in einem Haus einen mit Graffiti bemalten Zug gemacht.
Ihr erinnert euch an die Wombat-Waise Elsie? Der geht es offensichtlich weiterhin besser, als ihr damaliger Zustand hoffen ließ. Mittlerweile lernt sie ihre ersten Schritte (da hätte man die Technik ja auch mal wegräumen können) – und steht tierisch drauf, wenn man ihr den Hintern krault, was ich persönlich viel wichtiger finde. Geht mir nämlich ähnlich.
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