Zum Inhalt springen

Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Will Smiths LoFi Mixtape für die Isolation: „Chill beats to quarantine to“

Will Smith hat sich mal hingesetzt und für die Zeit der Quarantäne ein hübsches LoFi HipHop Mixtape gebastelt, das ich hier gerade mal durchlaufen lasse.


(Direktlink, via Soulguru)

Tracklist:
1. Neopolitin – Guustavv
2. Seaside Swing – Guustavv
3. Solarity – Guustavv
4. Air Conditioning – Guustavv
5. Cityscape – Guustavv
6. Clouds Above – Guustavv
7. Deprived – Guustavv
8. Excursion – Dylan Sitts
9. I Play Colors – Justnormal
10. Isla Del Sol – Henyao
11. Lavander Fields – Guustavv
12. Odyssey – [ocean jams]
13. One Time Again – Justnormal
14. Raining Snow – Guustavv
15. Soft Rain – Guustavv
16. Scootaloo – Jobii
17. Elysian – [ocean jams]
18. Float-[oceanjams]
19. Gilded – [ocean jams]
20. Leaves-[oceanjams]
21. Moln – Osoku
22. Summer Rain – [ocean jams]
23. Surf-Osoku
24. Spaced-[oceanjams]
25. Neopolitin – Guustavv
26. Seaside Swing – Guustavv
27. Solarity – Guustavv
28. AirConditioning-Guustavv
29. Cityscape – Guustavv
30. Clouds Above – Guustavv
31. Deprived – Guustavv
32. Excursion – Dylan Sitts
33. I Play Colors – Justnormal
34. Isla Del Sol – Henyao
35. Lavander Fields – Guustavv
36. Odyssey – [ocean jams]
37. One Time Again – Justnormal
38. Raining Snow – Guustavv
39. Soft Rain – Guustavv
40. Scootaloo – Jobii

2 Kommentare

Die Live-Webcams der Topspots der Welt in diesen Tagen als Supercut – und warum es zu Hause gerade eigentlich viel schöner ist


(Direktlink)

Bei mir hier gerade Tag 10 der selbstgewählten sozialen Isolation. Etwas, was mir eigentlich nicht schwer fallen dürfte, wie ich bis gestern dachte. Da war es anders. Ich hatte einen wirklich miesen Tag. Weil ich nicht weiß, wie das alles weitergehen wird, wie ich, als Risikopatient, da durch kommen werde und halt auch der Umstand, dass ausgerechnet ich mich damit konfrontiere, Risikopatient zu sein, ohne das irgendwie weg zu lächeln, was meinem Naturell eigentlich eher entspräche. Gestern dann nicht mehr. 1A Lagerkoller. Down, müde und ziemlich schlecht gelaunt. Mich dazu entschieden, mal wieder etwas weiter vor die Tür zu gehen. Zu fahren auch, mit dem Rad. Meine Lieblingsrunde. 35 Kilometer, nicht viel rumeiern, voll reintreten, schnell sein. Auch vieles neben den Kalorien dabei verbrennen. Die schlechten Dinge vergessen machen.

Hab Rudi gefragt, ob der Bock hat, mitzukommen. Hatte er. Und so sind wir heute Mittag bei für März bestem Wetter losgefahren, haben Kilometer geballert, Abstand gehalten, das Maul auch, denn wir fuhren beide mit Kopfhörern und wollten auch gar nicht sonderlich viel miteinander reden, glaube ich. Wir wollten fahren – und endlich mal wieder raus. Ohne in der Innenstadt auf 387 Menschen zu treffen, die das ähnlich für sich in Anspruch nehmen wollten. In der Innenstadt rauszuwollen und so. Also meine Lieblingsrunde. Übers Brandenburger Land. Fährfahrt und ein paar Kilometer Haveldeich, auf dem es heute brutalen Gegenwind in die Fresse gab, was uns kurz etwas langsamer machte, aber egal war. Denn alle Leute da draußen waren haute verdammt cool. Keine schlecht gelaunten Vollarschlöcher, wie man sie aus dem Alltag ja so kennt.

Wir trafen auf nicht viele Menschen, aber die, auf die wir trafen, hatten auf ihren Rädern, auf ihren Skates und mit ihren Kinderwagen alle ein Lächeln im Gesicht. Ein „Hallo“ auch. Ein „schönen Tag noch“ und ein „bleibt gesund!“. Keiner wirkte endgestresst und alle wussten irgendwie, dass wir alle keine Nähe suchen würden und das auch gar kein Thema sein müsste. Wir alle wollten uns nur mal eben den ganzen Platz da draußen teilen und mental von diesen Momenten profitieren. Das war voll schön. Wir wollten keinem etwas wegnehmen und keinem zu nahe kommen. Keiner von uns. Ein bisschen so, wie auf einem Festival. Nur ohne Musik, ohne Suff und ohne sonstige Stimmungsveränderer. Geht auch, wenn das Leben mal zum Mittelpunkt wird.

Wenn nach all dem nur eines davon übrig bleibt, dann bitte das. Und bitte gern für immer und für überall.

Und dann sehe ich dieses Video von oben, das die Live-Webcams der Topspots der Welt in diesen Tagen als Supercut zeigt und denke so, „Wow, ganz schön tote Hose überall.“ Spooky, beeindruckend, irgendwie schön und gleichsam beängstigend. Aber eigentlich war mein Tag heute sehr schön und ich hätte den gegen keinem an diesen Topspots tauschen wollen. Auch, wenn mich der Time Square damals megabeeindruckt hatte. Heute hätte er gegen den Haveldeich keine Sonne gesehen. Ha.

Weil das, was vor unseren Türen liegt, vielleicht manchmal auch ausreichend schön ist. So wie jetzt gerade. Hier zumindest. Und dann hängen wir familiär im Garten rum und halten Abstand zu all den anderen, die am Garten vorbeilaufen, grüßen, obwohl wir uns nicht kennen, und lächelten. Wir lächelten sehr gerne zurück.

10 Kommentare

Italienischer Priester streamt Messe mit aus Versehen aktivierter Filterfunktion

Das Coronavirus zwingt mittlerweile auch Geistliche dazu, neue Wege zu gehen. So wollte dieser Gentleman hier eine Messe für seine Schäfchen streamen. Dabei hat er wohl aus Versehen eine Filterfunktion seine Telefons aktiviert und steht da nun mit allerhand sich wechselnden Filtern. Ich finde den Blues Brothers Filter könnte er immer nehmen. Auch offline, wenn das alles mal vorbei sein sollte.


(Direktlink)

4 Kommentare

Marvin Gaye Cover vor ganz kleinem Publikum

Im Jahr 2015 ergab es sich, dass die Southern Voice Band als Band auf einen Geburtstag gebucht wurde und dort das tat, wofür sie gebucht wurde: Musik spielen. Unter anderem dieses Cover von Marvin Gayes „Let’s Get It On“. Und das ist schön und gleichsam traurig. Schön, weil es ein wirklich gutes Cover ist. Traurig, weil die Kulisse viel zu klein und PA-technisch viel zu überdimensioniert wirkt. Deshalb kriegen die hier jetzt nochmal Publikum. So.


(Direktlink, via reddit)

Ein Kommentar

Ein menschenleeres Frankfurt am Main aus Sicht einer Drohne: Lockdown

Eine optisch ruhende Finanzmetropole von oben. Schon beeindruckend zu sehen, wenn auch ich mir nur schwer vorstellen kann, dass es dort aktuell wirklich so aussieht. Wüsste ich nicht mal für unsere Innenstadt, war da seit 10 Tagen nicht. Aber spüre deutlich um mich herum, um wie viel leiser das alltägliche Leben geworden ist – und allein das empfinde ich schon als ziemlich krass.

Bei Haussmann Visuals hat man über dem gelockdownten Frankfurt eine Drohne in die Luft geschickt, um den dortigen urbanen Stillstand zu dokumentieren. Scary times.

Disclaimer: This video was shot on Sunday morning between 7am and 8am. Our drone pilot carrying out the shots is a permit holder to be allowed to e.g. fly above federal roads and waterways (1:1 approach + overflight) or private ground.


(Direktlink, via FernSehErsatz)

Ein Kommentar

Walking Dead Poster vs ein Foto des Atlanta Highway von gestern

Apokalyptisch wirken beide Motive, nur das in Atlanta aktuell das Wetter besser scheint. Und so ganz ohne Autos ist auch ganz schön.

Irgendwer hat dann mal noch ein Color Grading drüber getan.


(via Sascha)

Einen Kommentar hinterlassen