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Russische Tipps für sichere Selfies

Gar nicht mal so lustig: in Russland kam es in den vergangenen Jahren zu des öfteren zu tödlichen Unfällen, während Leute Selfies machten. Das eskalierte innerlands offenbar soweit, dass die russische Polizei mittlerweile eine Broschüre rausgibt, die den Umgang mit sicheren Selfie-Situationen erläutert.

Im Januar hatten sich zwei junge Männer im Ural in die Luft gesprengt, als sie für ein Selfie mit einer entsicherten Handgranate posierten. Ihr Handy überstand die Explosion und legte Zeugnis von dem Unglück ab. Im Mai starb ein Jugendlicher in der Region Rjasan, der für ein Selfie auf eine Eisenbahnbrücke geklettert war und dort ein Stromkabel berührte.

Seit Jahresbeginn habe es rund hundert Fälle gegeben, bei denen sich Menschen bei Selbstporträts verletzt hätten, sagte Jelena Alexejewa vom Innenministerium. Zudem habe es bereits Dutzende Todesfälle gegeben. Bevor jemand auf der Jagd nach möglichst vielen Likes im Internet ein Selfie mache, solle er sich über die Konsequenzen im Klaren sein, sagte Alexejewa: „Sein letztes extremes Foto könnte sich als ein posthum veröffentlichtes erweisen.“

3 Kommentare

  1. Konstantin8. Juli 2015 at 21:39

    Zitat: „Ihr Handy überstand die Explosion “ – bestes Smartphone-Marketing ever… Ist bekannt welches Handy genau es war?

  2. Magnus9. Juli 2015 at 20:42

    Das ist ganz einfach…:Evolution… durch natürliche Selektion! ???
    ….nur ein Scherz…!

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