„Als Rehberg 1969 aus dem beschaulichen Niedersachsen nach Berlin kam, lag in Kreuzberg Aufbruchstimmung in der Luft. Von Gentrifizierung und Luxussanierungen sprach damals noch niemand. Der Künstler war von der kulturellen und ethnischen Vielfalt des heruntergekommenen Bezirks fasziniert. „Kreuzberg war für mich das Fremde“, erinnerte er sich später. Seine Eindrücke dokumentierte er auf zahlreichen Fotos.“
Arte Tracks war in Beirut unterwegs und hat dabei zugesehen, wie es ist, wenn Menschen die Musikgeschichte ihres Landes neu entdecken. Leider lässt sich die Kurz-Doku von Arte nicht einbetten, müsst ihr dort gucken.
In den Sechzigern war der Libanon ein Musik-Mekka. Jetzt erwecken ein paar junge Vinyl-Sammler diese goldenen Zeiten wieder zum Leben.
In Beirut boomt Vinyl – und dank den Platten entdecken die Libanesen ihre eigene Musikgeschichte neu! Denn in den 60er und 70er Jahren war Beirut das Las Vegas des Nahen Ostens – mit Labels, Presswerken und Stars wie Tony Benn, The Sea Dears oder Elias Rahbani. Der Bürgerkrieg von 1975 bis 1990 setzte all dem erst einmal ein Ende. Aber jetzt werden die alten Disko-Platten wieder gespielt – von jungen Sammlern und DJ’s.
Ich bin mit dem Sound von Engerling nie wirklich warm geworden. Vielleicht war ich dafür immer einen Ticken zu jung, dafür aber bin ich alt genug, den Namen zu kennen und zu wissen, dass dieser im Osten der Republik nicht wenigen ein Begriff sein dürfte. Die Männer stehen dort immer noch regelmäßig auf irgendwelchen Bühnen und spielen ihren Blues.
Ich bin heute zufällig über diesen Film gestolpert. Keine Ahnung, wo genau der herkommt – ich finde dazu nichts weiter. Der ist nicht wirklich mit Informationen über die Band geflutet, aber dennoch ein schönes Zeitdokument. Eines über eine Bluesband im Osten.
Wer mehr über die Bluesszene in der DDR wissen möchte, dem sei das wundervolle Buch Bye Bye, Lübben City ans Herz gelegt. Es weiß Geschichten zu erzählen, von denen nur wenige annehmen würden, dass diese so in der DDR passieren konnten.
Engerling ist eine Berliner Bluesrockband. Sie war fester Bestandteil der Blueserszene in der DDR. Gegründet wurde sie 1975 von Rainer Lojewski und Wolfram Bodag in Ost-Berlin als Engerling Blues Band.
[…]
Alle Mitglieder spielten vor Gründung der Band in verschiedenen anderen Amateurbands wie mobil, medoc und Pardon.[1] Während Wolfram Bodag und Heiner Witte eine Ausbildung an der Musikschule Friedrichshain in Ost-Berlin absolvierten, waren alle anderen Bandmitglieder Autodidakten. Der Bandname Engerling wurde ohne tieferen Bezug gewählt. Ihrem Stil ist die Band bis heute treu geblieben. Sie kam von Anfang an ohne aufwändige Bühnenshow und Promotion aus. Ein begeistertes Publikum unter der DDR-Jugend hatten die „Engerlinge“ dennoch.
Nach dem Ausstieg von Erhard Klauschenz übernahm Mischa Arnold (1976 bis 1978) den Bass. Fortan wechselte die Bandbesetzung um Wolfram Bodag und Heiner Witte mehrfach. Die weiteren zwischenzeitlichen Bandmitglieder waren: Bernd Kühnert (Gitarre/1975 bis 1979), Michael Arnold (Bass/1976 bis 1978), Jens Saleh (Bass/1978 bis 1979), Gottfried Klier (Saxophon/1978–1979), Peter Lucht (Schlagzeug/1980 bis 1985 und 1992 bis 2000), Gunther Krex (Bassgitarre/1980 bis 1983), Thilo Ferch (Saxophon/1980 bis 1981), Christian Liebig (Bassgitarre/1985 bis 1986), Henry Butschke (Schlagzeug/1985 bis 1986), Friedemann „Frieda“ Schulz (Schlagzeug/1986 bis 1992), Andreas Kaufmann (Saxophon/1986 bis 1988), Waldemar Weiz (Gitarre/1989 bis 1992) und Vincent Brisach (Schlagzeug/2000 bis 2005). Jüngstes Bandmitglied ist der Schlagzeuger Hannes Schulze, Bodags Sohn.
1977 erschienen mit den Singles Da hilft kein Jammern/Der Zug oder Die weiße Ziege und Schwester Bessies Boogie/Mama Wilson die ersten Plattenaufnahmen bei Amiga (VEB Deutsche Schallplatten Berlin). 1979 folgte dann die erste Langspielplatte, die sich über 100.000 Mal verkaufte. 1986 wurden Bodag bei einem Polizeieinsatz beide Hände gebrochen, so dass Engerling mehrere Monate nicht auftreten konnte.(Wikipedia)
„Ok, folks. I bought this record player because the time to buy something you have never seen is when you see it. And I am a huge Warhol fan. At the time, I could find no information on this. A friend was able to find this old advertising for it in an old Speigel catalog. In searching the internet, there are only 2 of these known. There is one in Indianapolis that a guy has from his youth- a present from his grandmother. The other one is in the Banana Museum in California. I even wrote to the Warhol Foundation to find out if there was any kind of affiliation, but they had never heard anything about this and had no record. They came up with the same information I did. Mine is not perfect, it shows wear and I cannot determine if the black markings on this have been redone or if they are original- looking at the picture in the ad, it is still hard to tell, but they look rough to me. I still love this. It runs properly at all 3 speeds, but it will need a needle. The cord is in good condition and the case locks as it should. The ad touts that this will play in any position, even upside-down, but I would not suggest such a thing, as it cannot be good for your records.“
„Herbst der Gammler“: mit diesem Dokumentarfilm wurde Peter Fleischmann 1967 bekannt. Am Vorabend der Studentenrevolten, nannte der anständige westdeutsche Bürger jene „Gammler“, die sich die Haare wachsen ließen und sich der Wirtschaftwunder-fleißigkeit verweigerten: dabei verstand sich Springers Boulevardpresse als Sprachrohr des angeblich „gesunden Volksempfindens“, das sich über die Verweigerung der Jungen erregten:
Peter Fleischmann drehte seinen Beitrag zum aufkeimenden öffentlichen Generationskonflikt in der Bundesrepublik mit großer Sympathie für die jungen Leute. Ein erfrischendes Plädoyer gegen den deutschen Nachkriegsmief…
(SWR)
Ein Teil dieser Zukunftsidee, die 1972 vom ZDF gesendet wurde, ging vor ein paar Jahren schon mal rum. Ich hatte das hier auch irgendwo. Allerdings in auf 9 Minuten irgendwas komprimierter Version. Im Laufe dieses Jahres wurde die Sendung komplett auf YouTube geparkt.
Falko hat bei sich auf dem Dachboden eine Ausgabe der Jungen Welt vom 12.10.1979 gefunden und war so nett, die Beilage Mode einzuscannen. Fashion geht ja immer. Und ein kleines Lexikon gibt es auch.
Bröckelnde Fassaden, Trümmerberge, Eckkneipen und Szenecafés: Der Fotograf Ludwig Menkhoff dokumentierte den Berliner Bezirk am Rand der Mauer in den Siebzigerjahren. Wir haben die Orte heute noch einmal besucht.
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