Zum Inhalt springen

Schlagwort: Animals

Wegen Kälte: In Florida fallen massenhaft Leguane von Bäumen

Im „Sonnenstaat“ Florida ist es derzeit unüblich kalt. Das bemerken vor allem Grüne Leguane, die dort vermehrt leben. Aufgrund der niedrigen Temperaturen verfallen sie in eine Kältestarre und fallen dadurch massenhaft von Bäumen. Da sie dort als invasive Art gelten, werden die meisten von ihnen getötet. Wenige andere werden an lizenzierte Tierhändler weitergegeben.

Die Leguane sterben nicht, sondern aktivieren wegen der Kälte einen Überlebensmodus. Weil sie ihre Körpertemperatur nicht selbst regulieren können, sind sie auf Wärme von außen angewiesen. Am wohlsten fühlen sie sich bei 25 bis 28 Grad Celsius.Bei unter zehn Grad verlangsamen sich ihre Körperfunktionen, bei unter fünf bis sieben Grad können sie in die Kältestarre verfallen, um Energie zu sparen. Wird es wieder wärmer, tauen sie auf und leben normal weiter. Sie tragen keine bleibenden Schäden davon.


(Direktlink)

Ein Kommentar

Königskobras, die mit Zügen fahren

Mal ganz am Rande: Forschende in Indien haben festgestellt, dass es vermehrt dazu kommt, dass Schlangen im Land mit den Zügen fahren, was die ohnehin gefährdeten Arten weiter bedroht.

Laut den Modellen müsste die Königskobra-Art am ehesten im Landesinneren von Goa, vorwiegend in Waldgebieten und in der Nähe von Flüssen und Bächen anzutreffen sein. Die Fundorte in der Nähe der Bahnanlagen seien den Angaben zufolge deutlich weniger geeignet für die Art, weil sie typischerweise trockener seien, weniger Beutetiere und weniger Vegetation als Deckung böten.

(Foto: antriksh)
Einen Kommentar hinterlassen

Veronika ist Kuh – und kratzt sich mit einem Besen

Veronika ist eine 13 Jahre alte Kuh, die keine Milch geben muss. In ihren Jahren hat sie die Möglichkeiten entdeckt, die so ein Besen hergibt, um ihr Körpergefühl zu verbessern. Wissenschaftler:innen sind entzückt. Ich auch.

Viele Tierarten verwenden Werkzeug, aber bisher war nur von Schimpansen bekannt, dass sie einen Gegenstand auf unterschiedliche Art benutzen. Ein Wiener Forschungsteam berichtet nun im Fachblatt „Current Biology“ erstmals über den flexiblen, vielseitigen Werkzeuggebrauch einer Kuh: Das Tier aus Kärnten nutzt einen Schrubber als Multifunktionswerkzeug, um sich damit an unterschiedlichen Stellen zu kratzen. Für die Biologin Alice Auersperg ist dieses Verhalten „spektakulär“.


(Direktlink)

Einen Kommentar hinterlassen