Kumiko ist eine traditionelle japanische Holzbearbeitungstechnik, bei der filigrane Leisten ohne Nägel oder Schrauben präzise zu komplexen, belastungsstabilen Mustern zusammengefügt werden. Dabei zuzusehen ist ziemlich bis äußerst beruhigend.
Vor rund 40 Jahren kaufte die Immobilienmaklerin Ann Ballentine eine ehemalige Süßwarenfabrik im Brooklyner Stadtteil Clinton Hill. In den folgenden Jahren vermietete sie die darin befindlichen Wohnungen an Maler, Bildhauer, Musiker, Industriedesigner und Filmemacher. Das Ökosystem des Gebäudes, das noch heute „Candy Factory“ heißt, hat zu zahlreichen Kooperationen geführt, darunter eine romantische Partnerschaft und eine Organspende. Bemerkenswert für jeden, der in New York City nach Atelierräumen – oder überhaupt nach Mietstabilität – gesucht hat, ist, dass die Künstler so lange dort bleiben konnten. Manche wohnen seit Jahrzehnten in ihren Ateliers. Diese Stabilität ist das Ergebnis von Ballentines Ethos; sie weigerte sich, das Gebäude mit großem Gewinn an Bauträger zu verkaufen oder ihre Künstlermieter durch Mieterhöhungen auszunutzen. So kann es auch gehen.
Das klingt ein bisschen esoterisch, aber die Idee ist toll. Das Ergebnis erst recht.
Immersive installations aren’t always about thrills and adventure. In „Clinamen,“ artist Céleste Boursier-Mougenot creates music with nothing more than swirling water and ceramic bowls. By encouraging audiences to listen and contemplate, this exhibit turns the rotunda of the @boursedecommerce in Paris into a space of dreamlike tranquility.
Der Künstler Wang Mansheng malt seine Bilder mit Pinseln, die er selber herstellt. Konsequent.
Artist Wang Mansheng crafts his own brushes from found natural materials. In this short film, Mansheng reflects on the value of imperfection and the beauty of the handmade as he prepares for his exhibition “Wang Mansheng: Without Us.“ The video captures the artist at work and in conversation, revealing how years of experimentation have shaped his distinctive practice.
Dieser Stuhl war keineswegs zum Sitzen gedacht: nachdem Aufsichtspersonen den Raum verlassen hatten, stellten sich ein Mann und eine Frau im Palazzo Maffei in Verona vor den „Van Gogh“-Stuhl für ein Foto in Pose. Das Kunstwerk des Künstlers Nicola Bolla besteht aus Hunderten Swarovski-Kristallen. Als der Mann versehentlich das Gleichgewicht verlor und auf den Stuhl stürzte, zerbrach dieser.
Der Stuhl ist eine künstlerische Hommage an das Gemälde „Vincents Stuhl mit Pfeife“ des niederländischen Malers Vincent van Gogh. Ein deutlich sichtbarer Hinweis vor dem Objekt weist darauf hin, dass es sich nicht um eine Sitzgelegenheit handelt und es nicht berührt werden darf. Dürfte nicht zu den Sternstunden dieses Pärchens gehören, aber für mich auf Metaebene dann halt wieder Kunst. Also nicht der Akt, aber das neu entstandene Werk als Beweis von dynamischer Kunst.
Cadence ist eine wunderschöne Installation des Künstlers Reuben Margolin und wurde im letzten Jahr in Oklahoma City gebaut und gezeigt.
This kinetic sculpture is about 11 feet in diameter and was commissioned by Citizen for their new building in downtown Oklahoma City. The nighttime shots are from my studio before I shipped it, and the daytime one is taken right after installation. The lobby is now finished, complete with couches to lounge in, so make sure you stop by if you are in the neighborhood!
The ceiling is 20 feet high and Cadence has a single electric motor which pulls on 216 strings to create a fluid waveform. I tapered the maple links on a lathe. This is the first time I used an open cell hexagonal matrix for the wave and I was really happy with the fluidity of this pattern. Because the links intersect at 120 degrees there is more freedom of movement than in the tumbling block pattern I’ve previously used in other hexagonal arrays. Cadence is nearly silent.
Japanese artist Takayuki Todo has created an installation featuring a robot dog chained to a pole, and programmed it to attack passing visitors.
According to Todo, “In this crude exhibit, some may feel it’s abusive, pitiful, or even repulsive. I believe it’s important to reflect on that reaction—because in that moment, we’re seeing a man-made object as something alive.”
„Streicheleinheit“ von Anne Pfeifer, ist ein Stück graues Kunstfell, das an einer Wand befestigt ist und von zwei Scheibenwischern immer wieder mit und gegen den Strich gestreichelt wird. Streichel-Kunst.
Als Kind machte ich mir nach den verhältnismäßig vielen Reisen, die meine Eltern mit mir unternahmen, immer so kleine Erinnerungsheftchen. Mit Fotos, Eintrittskärtchen, Parkscheinen, kurzen Notizen, diesdas. Hin und wieder sah ich sie mir später dann nochmal an und schwelgte in Erinnerungen. Ich fand es deshalb ein bisschen schade, dass ich meine Kinder nie wirklich dazu animieren konnte, Ähnliches nach unseren gemeinsamen Reisen anzufertigen.
Fotografieren wie vor 140 Jahren. Arthur Jakubowski macht in Hillscheid mit dem Nassplatten-Verfahren genau das und hat Menschen gefunden, die er damit begeistern kann.
„Ich bin ja überzeugt davon, dass wenn man fotografiert, dass man einen Wert schaffen muss – natürlich nicht ein Handybild, das man grad so knipst. Das ist was anderes. Aber wenn man ein Portrait macht, muss auch da eine gewisse Wertigkeit drin sein. Und die kann ich halt in einem physischen Stück besser übermitteln als in einer digitalen Datei“ erklärt Arthur Jakubowski.
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