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Schlagwort: Art

Rentnerin füllt Kreuzworträtsel-Kunstwerk im Museum aus

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(Foto: Pixabay)

Im Neuen Museum Nürnberg war ein Bild des Künstlers Arthur Köpcke ausgestellt, das den Namen „Insert Words“ trägt. Es zeigt ein Kreuzworträtsel, in dem das englische Wort für Mauer gesucht wurde. Dazu die Aufforderung: „Insert your word“. Eine 91-jährige Nürnbergerin, die das Museum mit ihrem Literaturzirkel besuchte, kam der Aufforderung nach, zückte den Kugelschreiber und schrieb das englische Wort „Walls“ auf dieses Bild. Das war so nicht gedacht – also vom Museum jetzt. Dieses informierte die Polizei.

Von interaktiver Kunst hatte sie natürlich gehört, also griff sie zum Kuli und fügte ein, wie befohlen.

Wenig später führten sie zwei Polizisten vom Mittagessen im Literaturhaus-Café ab zur Vernehmung. Dort hatte sich die Erschöpfte von zwei eindringlichen Gesprächen mit der Museumschefin ein wenig erholen wollen. Die sieben Damen von der „Literaturwerkstatt“ eines Seniorenzentrums, die das Drama mit der Delinquentin zusammen durchstanden, waren da längst auf hundertachtzig.

(via rivva)

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Pflanzen und Blüten im Quadrat

Baku Maeda (Instagram) zieht durch die Welt und macht Fotos von Pflanzen und Blüten im Quadrat, die er als solche wohl auch so zu verantworten hat.

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(via Colossal)

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The Floating Piers by Christo & Jeanne-Claude

Ich verstehe nicht viel von dieser Art von Kunst, wie Christo und Jeanne-Claude sie machten und habe eher ein schräges Verhältnis dazu. Wobei ich von Kunst ohnehin nicht viel verstehe, wenn wir die Musik da mal ausklammern. Immerhin.

Als die beiden im Sommer 1995 den Reichstag in Berlin verhüllten, fand ich das irgendwie blöde, aufgesetzt und überhaupt auch total unnötig. Bis ein damaliger Berufsschullehrer – er unterrichtete Kunst – festlegte: „Wir fahren da jetzt mal hin. So!“ Taten wir.

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(Foto: Arnold SchottCC BY-SA 3.0)

Auf der Wiese vor dem Reichstag fühlte sich das alles dann irgendwie anders an. Es fühlte sich überhaupt erstmals irgendwie an. Ich kann das nicht näher beschreiben, aber die komplette Berufsschulklasse hatte damals das Gefühl, mit unter 20 schon Teil von etwas Großem sein zu können. Kann auch an den Joints gelegen haben, die wir da kurz vorher geraucht hatten. Aber dann standen wir alle da und staunten Maulaffenfeilen. Der Lehrer, der seinen Joint lieber versteckt, dafür aber privat und für sich allein rauchte, lächelte dabei süffisant und wusste wohl, warum er uns dorthin „geschleift“ hatte. Eine Erfahrung, die sich irgendwie eingebrannt hat. So, wie Erfahrungen es tun, wenn sie irgendwie auch später mal wichtig bleiben. Christo, Jeanne-Claude, kiffen vorm Reichstag, der aussah als hätte ihn irgendwer mit einem silbernen Kondom überzogen. Eine Analogie, über die wir sehr lachten, weil wir wussten, dass von mit von Kondomen überzogenen Dingern kaum Schaden ausgehen kann.

Seitdem gucke ich immer wieder mal, was Christo und Jeanne-Claude so mach(t)en. Vielleicht, um nochmal Teil dieser Momente sein zu können. Dieser großen. Auch ganz ohne Dope.

Verhüllte Bäume, The Gates, Big Air Package und jetzt The Floating Piers.

Ich hätte mir The Floating Piers sehr gerne selber angesehen. Wäre gerne drüber gelaufen, zumal wir in diesem Jahr mit dem Bulli in diese Richtung fahren werden. Aber es passt nicht, weil die Ferien in diesem Jahr verdammt spät sind und die halt immer Zeitmaß sind, wenn man Kinder hat. Und The Floating Piers sind dann schon nicht mehr.

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(Foto: Christoph NagelCC BY 3.0)

Also bleiben davon nur Bilder. Bilder und Videos von einer Aktion, mit der Christo und Jeanne-Claude auch offensichtliche Grenzen, die durch Wasser geschaffen werden, schlicht überschreiten. Und der Sound dazu!


(Direktlink, via LikeCool)


(Direktlink)

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Boombox-Gemälde, das Sound spielt

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Optisch sind die guten alten Boomboxen immer noch ein Hingucker, technisch wurden sie von den Bluetooth-Boxen, die in jeden Rucksack passen und keine Batterien brauchen, wohl schon lange überholt. Aber Liebhaberei bleibt Liebhaberei und so haben die Macher von caseofbass eine Bluetooth-Anlage entwickelt, die samt Boxen und Print eines der einem liebsten Boomboxen gerahmt als Gemälde an die Wand gehangen werden kann. Vielleicht auch mit dem guten alten skr 700. Hier bei Kickstarter.

The „Touch of Bass“ project is a collection of vintage Boombox Photographs direct printed onto a rigid substrate , framed then mounted on a shadow box. This stealth box holds a bluetooth sound system that plays through the speakers mounted in the photograph as if the boombox pictured has come to life. A simple concept executed to design perfection.

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(Direktlink | Danke, Björn!)

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