Ein junger Kollege meinte heute zu mir, dass er kein Fan von Pianos sei. Weil die ihm „nach ein paar Minuten auf den Sack“ gehen würden. Er könnte sich hingegen stundenlang schlecht gespielte und verzerrte Gitarren anhören, was ich wiederum nich mag. Ich bin da echt im Team Taste. Peter Bence erläutert hiermit für ihn wohl ungewollt, warum dem so ist. Pianos sind Liebe – wenn sie gut gespielt werden.
Die in LA lebende Mija covert auf ganz wunderbare Art und Weise, Radioheads „No surprises“ und erinnert dabei streckenweise an die immer noch ganz großartige Stina Nordenstam. Es braucht mehr solcher Musik.
Letztendlich entscheidet immer das erbrachte Ergebnis darüber, wie gut jemand im Umgang mit den zur Verfügung stehenden Technologien ist. So auch wie in diesem Fall. Dan Baker hat sich nicht mehr als ein iPad genommen und mit diesem in Garage Band ein für diese Verhältnisse beeindruckendes Cover des Buggles Hits „Video Killed the Radio Star“ aufgenommen. Well done.
Here’s my take on the Buggles‘ 1979 hit, „Video Killed the Radio Star“, using NOTHING but the fantastic on-board sounds of GarageBand for iOS10: so unbelievably powerful… All vocal parts recorded using the internal mic, with lead vocal processed through the internal guitar amp simulator: the original 1979 vocal was played back through a VOX AC30 guitar amp to get that sound. Everything here mixed on the iPad as well, with lots of effects not fazing it in the slightest. „Alchemy“ is an expensive sounding synth, also used on Logic Pro X, and the bass sound actually sounds like a Fender Precision.
Bei mir auf Arbeit lief heute den halben Tag lang Trettmanns DIY. Die Kids mögen das nicht weniger als ich und ich höre den auch dann noch sehr gerne wenn ich wieder zu Hause bin. Um so besser trifft es sich, das die Combo Schatten und Helden aktuell ein Cover von Trettmanns „Grauer Beton“ in der Pipe hat. Fast ganz ohne Autotune und mit ganz viel Berlin. In grau. Passt sehr gut. Alle guten Dinge kommen von oben. Gutes Video auch.
Ich wünsche hiermit einen außerordentlich guten Morgen. Bei Nirvanas „Smells Like Teen-Spirit“, gespielt in Dur, geht es auch fast gar nicht anders. Happy, happy Freitag. Juchheisassa!
Fundamentalistische Nirvana-Fans biegen hier jetzt ganz schnell ab und hören nicht hin. Hören Sie? Hören Sie nicht hin!
Seth Everman tut das, was er am besten kann und spielt sich an seinem Keyboard durch Oasis‘ „Wonderwall“. Hoffen wir für ihn, dass Liam Gallagher das nie zu sehen bekommt.
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