Zum Inhalt springen

Schlagwort: DJ-Mix

Mix: Das Kraftfuttermischwerk at Meeresrausch. Punkt

Seit gestern gibt es diesen Mix, den wir vor drei Wochen für Meeresrausch. Punkt gespielt haben, bei Subground als Video. Hier als Audio. Wir haben uns darauf zum ersten Mal überhaupt intensiv vorbeireitet. Weil wir wollten, dass das ein besonderer Mix wird. Ist er in unseren Ohren. Irgendwie Trance bei 106 BPM. Es war ein schönes Gefühl, Musik mal wieder laut hören und vor allem fühlen zu können. Wir waren sehr aufgeregt, später ziemlich betrunken und ganz schön durchgefroren. Hoffen wir, dass wir das dann mal wider in echt und mit einer Crowd haben können.

Die anderen Videos, die jeweils einen der Meeresrausch-Floors repräsentieren und an dem Wochenende aufgenommen wurden, finden sich auch bei Subground. Wer kann und will, darf denen und der Meeresrausch-Crew gerne ein paar Taler rüberschieben.

5 Kommentare

Piano-Mix: Schnee auf dem Klavier

Ich weiß, dass es für Pianoklänge immer auch eines passenden Moments bedarf und den hat wahrscheinlich nicht jeder an einem Montagmittag. Aber ich parke den Mix von Low light hier jetzt trotzdem mal, denn er ist schlichtweg wunderschön melancholisch verträumt und voller emotionaler Momente. Auch wenn das mit dem Schnee für diesen Winter hoffentlich durch ist.

Tracklist:
00:00 Lorenzo Masotto – i=r(lake) (i=r 2021)
03:58 Echoflex – D aeolian (Echoflex VI: Piano Net 2020)
09:42 Snorri Hallgrímsson – Landbrot (Landbrot I EP 2020)
12:19 Jon Hopkins – Dawn Chorus (2020)
15:24 James Murray & Mike Lazarev – Animitta (Sunnata 2020)
17:45 Nebel lang – Sigh (Hand in mine 2021)
21:52 Polaroid Notes – Down By The Sea (Ennio’s Muse 2021)
25:04 Elskavon & John Hayes – L’etoile (Du Nord 2020)
28:28 Julia Gjertsen & Nico Rosenberg – Proper Time (Distant Fields 2020)
35:15 Ólafur Arnalds – Still _ Sound (some kind of peace 2020)
37:42 Belly Full of Stars – Pattern 4 (Aura 2021)
39:24 Snorri Hallgrímsson – Haustar (Landbrot I EP 2020)
42:35 Ian Hawgood – Dear Trish (Ennio’s Muse 2021)
45:02 Echoflex – C aeolian (Echoflex VI: Piano Net 2020)
52:11 Nebel lang – Inwards (Hand in mine 2021)
67:51 end

Ein Kommentar

Mira & Chris Schwarzwälder: Ten Years Anniversary Set

Frischer b2b-Mix von Mira und Chris Schwarzwälder, der anlässlich des 10jährigen gemeinsamen Tuns der beiden veröffentlicht wurde und mich wahrscheinlich nicht nur heute auf dem Rad begleiten wird.

I stumbled into Chris Schwarzwälder during the last summer of the Bar 25, our first set together was after my birthday party on a private after hour where we were sitting on a sofa and playing all my records on half time surrounded by our friends 🙃
Not even 3 months later we had our first official b2b in Berlin and it turned accidentally into a 13 hours set – from that moment I knew it must have been love ❤
Ten years and countless b2b sets later while we were traveling the world together we are still here and since we are not able to celebrate this with you at our beloved KaterBlau we decided to at least record a set for you in an empty Heinz Hopper to get a little feeling for what is missing.

Einen Kommentar hinterlassen

Ein Spaziergang durch Frankfurt zu Dubtechno: Outro 42: Tim Eder | Frankfurt at Night

Manchmal sind es ganz simple Ideen, die zu großartigen Ergebnissen führen. So wie in diesem Fall. Der Outro Podcast filmt ganz unaufgeregte Spaziergänge durch diverse Städte und packt unter diese dann Mixe von lokal ansässigen DJs. In der aktuellen Episode gibt es einen Gang durchs winterliche Frankfurt zu einem wundervollen Dubtechno-Mix von Tim Eder mit exzellenter Tracklist.


(Direktlink)

Tracklist:
R.M – Déambulation
Warmth – Altitude
P. Laoss – D.I.V.E.
Stereociti – Kawasaki
Move D & Benjamin Brunn – C-Sick
Trux – Leash
Jouem – Tauran
Marko Fürstenberg – Falling Leaves
Blue Closet – Dreaming Of Paradise
Sven Weisemann – Harbor Lights

Ein Kommentar

Wenn Shed Jungle auf die Teller packt: Low_End Cast 01 w/ HOOVER1

Das Shed eine nicht zu leugnende Schwäche für Breakbeats pflegt, ist kein Geheimnis. Dass der Mann allerdings jetzt auch in den Gewässern des klassischen Jungles fischen geht, überrascht zumindest mich – und das durchweg positiv. So hat er unter seinem Projekt HOOVER1 den ersten Low_End Cast aufgenommen und der rollt so wunderbar, wie man es sich vorstellt, das es rollen sollte, wenn jemand „Jungle“ sagt.

Tracklist:
01_Konduku – Şekersin
02_Galaxian – Negative Realm Agenda
03_Coco Bryce – Sweet Gang
04_Tim Reaper – Cityscapes
05_Coco Bryce – Flight Six Six Six
06_Frey – PI
07_Sully – Werk
08_Roho – Anubis
09_Nh – Spirales
10_Holsten – Abscess
11_Fixate – What Goes Around
12_Chimpo – Suga Rush
13_San – Cleanse
14_Torn, Homemade Weapons – Acheron
15_Rumbleton – Conscience
16_Buunshin – No Match
17_Enei – Sinking VIP
18_Coco Bryce – Jungle Book
19_Moresounds – Ting N Tings
(via Das Filter)

Einen Kommentar hinterlassen

Herzschlag 80 mixed by FrauPfau

Ist mir vorhin in den SC-Stream gerutscht und ich hatte diesen Mix, den FrauPfau für HuL gemacht hat, erst einfach mal laufen lassen und mich dann doch mehr als nur ein wenig daran erfreut. Schön deepes Set, das drückt und regelrecht schiebt. Lange in der Geschwindigkeit nicht mehr so etwas Gutes gehört und unter „Slowtech“ auch sehr passend einsortiert. Der geht gleich noch mal in die nächste Runde.

Ein Kommentar

Schneemusik: We Are At Home #40 by Christian Kuhlmann – #stayrave

Kennt ihr das, wenn man sich in den letzten Monaten durch seinen eigentlich wohl sortierten Soundcloudstream geklickt und von allem einfach genug hat? Weil das alles nur noch nervt, der Bummeltechno sich zum 367. Mal total uninspiriert wiederholt, wobei man eh nicht zu ihm tanzen kann. Also wenn dann nur alleine halt. Hat ja aber auch keiner so richtig Bock drauf.

Also hatte ich es heute mal fast wieder aufgegeben und wollte nur noch einmal vorskippen, vielleicht käme dann ja mal doch noch mal was, was mich irgendwie einsammeln könnte. Und dann kam dieser Mix von Christian Kuhlmann, zu dem ich jetzt keine genauen Infos hatte, aber das Intro war schon super und deutete an, dass der Mann sich wirklich Gedanken gemacht hat. Und so kommen da dann nicht wenige Indie-Perlen mit jeder Menge zum Detail. Und mit Tocotronic und mit Radiohead und mit The Notwist und mit US-Cloud(t)rap. Alles sehr unerwartet, alles mich in diesem Moment sehr überzeugend. Alles irgendwie sehr schön. Alles sehr stimmig.

Als ich dann Feierabend hatte und es hier gerade nicht wenig zu schneien begann, setzte ich mich auf mein Rad und machte mich auf den Heimweg. Scheiß mal auf die Trittfrequenz einfach. Als der Mix dabei zu seinem Ende kam, switchte auf „Neon Golden“ und fuhr so vor mich hin. Im Dunkel durch den Schnee. War auch schön.

Weekend like it‘s winter 2021: am Freitagabend auf‘m Rad mit 23er Slicks durch die Stadt und den Schnee fahren, the Notwists „Neon Golden“ hören, laut mitsingend auf bessere Tage hoffen. Auch fast ’ne Party.

„Could be enough if only we are pilots once a day.“

(Und während ich das alles schreibe, fällt mir ein, dass ich genau diesen Mix hier im August 2020 schon mal hatte, was mir egal ist, weil er mich heute auf‘ Rad im Schnee noch deutlich tiefer abgeholt hat als noch im Sommer. Ja.)

Ein Kommentar