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Schlagwort: DJ-Mix

Kruder & Dorfmeister – The Golden Years Session (Part 2), Pratersauna Vienna, 15.3.2017

Ich bin hier seit Stunden am Putzen und höre dabei den ersten Part der Kruder & Dorfmeister „The Golden Years Session“, der gestern schon im Netz landete. Ich schwelge seit gut drei Stunden darin, wie verdammt großartig dieses Set ist – es ist nahezu perfekt. Eben hatte ich ein bisschen Angst davor, dass es nun dem Ende zugeht. Aber siehe da: Herr Dorfmeister hat inzwischen den zweiten Part 2 nachgeschoben. Und wenn der nur halb so gut ist wie der erste, ist das der Mix der Woche, wenn nicht gar des Monats. Ganz, ganz große Kunst! Wahnsinnig gut.


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Her der Vollständigkeit halber noch mal Part 1.


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Kruder & Dorfmeister – The Golden Years Session (Part 1), Pratersauna Vienna, 15.3.2017

Letzte Woche feierten die legendären Kruder & Dorfmeister in der Wiener Pratersauna die The Golden Years Session. Dazu gehörte ein gemeinsames DJ-Set, welches ich furchtbar gerne auch noch selber einmal live erleben wollen würde, was letzte Woche nicht ging. Zum Glück aber gibt es eine Aufnahme von ihrem Set. Hier „Part 1“ mit jeder Menge Klassiker. Genau dem also, was man so erwartet, wenn man von Kruder & Dorfmeister liest.


(Direktlink, via Soulguru)

Part 2:


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Videos der großen deutschen Goa-Festivals in den späten 90er Jahren

Bis Mitte der 90er schlug mein musikalisches Herz ganz für den Techno, den ich aus Kellern wie dem Tresor oder aus Hallen wie dem E-Werk kannte. Gerne auch größer, wie in denen der alten Hanomag-Hallen in Hanover. Wir verbrachten unsere Wochenenden damit quer durchs Land zu fahren, um auf irgendwelche Raves oder in irgendwelche Clubs zu gehen. Tanzen, tanzen, tanzen.

Im 1995 trafen wir uns abends und hatten noch keinen Plan, was wir mit der Nacht und dem folgenden Sonntag so anstellen würden. Im Radio lief Marushas „Rave Satellite“ und sie verlas die Veranstaltungshinweise. Nichts kickte uns so richtig, aber sie sprach von einem Open Air Festival auf dem alten Flughafen in Neustadt-Glewe, der VooV Experience 4. Wir entschlossen uns, dorthin zu fahren.

Was ich dort zu sehen und vor allem zu erleben bekam, war anders als alles, was ich bis dato über Techno wusste. Techno war ab da mehr als Keller und Raves in irgendwelchen alten Hallen. Techno hatte auf einmal sehr viel mehr Liebe und vor allem etwas, von dem ich bis dahin noch gar nichts wusste: Spiritualität.

Ich war von dieser Nacht so dermaßen geflasht, dass es mit dem Tanzen nicht weit her war. Ich saß bis in die Mittagsstunden neben dem unfassbar bunten Dancefloor und sah den unfassbar glücklich aussehenden Menschen beim Feiern zu.

Kurz darauf kaufte ich mir Electric Universes Album One Love, das 1995 auf Antaros Label Spirit Zone erschien. Mit diesem im MiniDisc Player lief ich eines Morgens mit Blick auf den S-Bahnhof Landsberger Allee über eine Brücke. Die Sonne ging gerade auf und ich hätte die ganze Welt umarmen können. Das, was ich da hörte, war für mich pures akustisches Glück. Mindestens. Von da an wusste ich, dass Techno noch sehr viel mehr für mich übrig haben würde, als ich bisher annahm. Dieses Album war eine echte Offenbarung und sorgte dafür, dass ich mich über 10 Jahre lang der Psytrance-Szene widmete. Alles, was wir ab dort taten, taten wir in irgendeinem Kontext zum Psytrance. Zeichnen, schreiben, malen, irgendwie anders künstlerisch tätig werden: alles war irgendwie Psytrance. Immer.

Die Sommer der folgenden Jahre verbrachten wir auf dutzenden Psytrance-Festivals. Jemand mit dem Namen Agonda Film hat einige Videos der großen Goa Open Airs zum Ende der 90er Jahre auf einen YouTube-Channel geladen, die mich ganz wunderbar nostalgisch machen. Die Qualität der Nachtaufnahmen ist natürlich nicht so der Knaller, aber wer konnte damals schon wissen, dass wir uns das 20 Jahre später auf einer Video-Plattform im Internet nochmal angucken könnten.

Antaris Project 1996:


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VooV 1997:


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Shiva Moon 1998:


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VooV 1998:


(Direktlink, via Sediment 4)

Das klang dann so – und ich habe locker hiervon die Hälfte der gespielten Tracks auf Vinyl im Keller stehen. Hach, so einen Mix könnte man auch mal wieder machen.


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Tracklist:
01. Man With No Name – Teleport (Perfecto)
02. Razor’s Edge – Tribal Sunrise (Technossomy Beta Mix) (Metropolitan)
03. K.U.R.O. – Zoa (Remix) (Spirit Zone)
04. The Art Of Trance – Cambodia (Tunnel Vision Mix) (Platipus)
05. Ominus – Acid Tester (Koyote)
06. Green Nuns Of The Revolution – Optimum Creakage (Dragonfly)
07. Lunar Asylum – Bubble (Transient)
08. Doof – Let’s Turn On (Tuned In Mix) (T.I.P.)
09. Kind Of Intelligence – Eurith (Trigger)
10. Man With No Name – Neuro Tunnel (Dragonfly)
11. Butler & Wilson – Deliverance (Transient)
12. Etnica – Starship 101 (Blue Room Released)
13. Doof – Double Dragons (Crystal Insurance Mix) (Dragonfly)
14. Cosmosis – Gift Of The Gods (Transient)
15. Astral Projection – Let There Be Light (T.I.P.)
16. Moonweed – Telepath (Remix) (Celtic)
17. Astral Projection – Power Gen (Byte)

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Mix: Zuurb – Pasithee

Neuer Mix vom Berliner Peter Pan des Ambients.

Eigentlich nicht so ganz der passende Soundtrack für einen Dienstag, aber für Melancholie ist ja hier immer etwas Platz. Ambient in seinen schönsten Formen. Wie immer bei Zuurb.


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Tracklist:
Robert Farrugia – Slow Morning
4lienetic – Fem
Soular Order – New Beginnings
Ben Lukas Boysen – Kentograph (Short Version)
Phelian – Aria’s Lament
Homeomorphic – Annihilate
William French – Blue Heron
Leandro Fresco & Rafael Anton Irisarri – Cuando El Misterio Es Demasiado Impresionante, Es Imposible Desobedecer
Lightlark – Vacance
Azaleh & Wiljan – Half A World Away
Levi Patel – Since last letters
Mint Julep – Longshore Drift
Helios – Within
Daigo Hanada – Close

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Sonntagnachtmusik: Hello strange podcast #225 – Klein

Ich habe hier heute nicht viel gemacht. Gekocht, Doku-Serien geguckt, rumgehangen, Sonntag gemacht halt. Währenddessen lief ungefähr 18 Mal dieser Mix: Klein – Hello strange podcast #225. Ambienttechno at its best.

Klein has been rooted in the underground scene since the early age. He was born and raised in the place with mountains that are arc shaped named QwaQwa in the Eastern Free State, South Africa.

He is an artist and founder of the Deepinit Podcast. Started DJing in the year 2013. His music is inspired by the art of deep, ambient and dub sounds, the music produced by artists like Heavenchord, Twin Peetz to name a few.“


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Tracklist:

Djovin Clain – Never Forget
As If – Kyst
Intrusion – Tswana dub (Phase90 Unreleased Mix)

OuD!n13 – Eufeeling

Yuka – Drumkot

Versilov – Phyllon (Schulz Audio Reshape)

Overcast Sound – Distant hum

Echo Inspectors – Parable (Original Mix)

Exoplanet – High density industrial zone

Echo Delta – Quell 
Matthias
Springer – Maori depth

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Tereza pres. Baduology – An Ode To Erykah Badu

Wer hier schon länger und regelmäßig mitliest, weiß, dass ich das, was Erykah Badu so macht, sehr zu schätzen weiß. „Mama’s Gun“ gehört nach wie vor zu den zehn Platten, die ich mit auf eine einsame Insel nehmen würde, so denn ich müsste und die Wahl hätte.

Offensichtlich bin ich mit meiner Vorliebe für Erykah Badu nicht allein und so hat Tereza zum 20-jährigen Jubiläum des Erscheinens von „Baduizm“ einen Tribut-Mix gebastelt, der einzig Songs der Grande Dame des Souls vereint. Schönes Ding!

„Baduizm was designed to get you high – just by listening to the music!“

Happy Birthday, Erykah Badu – over 25 years in the business and still State of the Art, uncompromising, fearless, constantly evolving and truly inspiring to whole generations of musicians.

BADUOLOGY is my personal ode to the ‚analogue girl in the digital world‘ in celebration of the 20th anniversary of her debut album ‚Baduizm‘ which is still one of my all-time-favorite LPs. It features some of Queen E’s most significant work from the past two decades, alongside songs sampled on Badu records as well as unique skits and blends, all edited and mixed by myself.


(Direktlink, via Barbara)

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Bonobo @ Mixmag Live 2017

Wir hängen hier gerade im Garten rum und kochen über Feuer ein deftiges Kesselgulasch. Dazu läuft dieses großartige Set, das Bonobo beim Mixmag Live zum Besten gegeben hat – und das passt alles ganz wunderbar.

Since the turn of the millennium, Simon Green has been crafting a breathtaking discography, marking him out as one of electronic music’s most remarkable talents. Across six studio albums he’s shown a flair for producing sounds that are both steeped in emotional resonance and able to energise a dancefloor. Whether he’s alone at the controls or conducting orchestral arrangements, Green instils a depth of feeling into his tracks that always hits the spot.

His most recent Bonobo album, ‘The North Borders’, was a worldwide sensation, topping electronic charts across each side of the Atlantic, and sparking a tour which cut a path through four continents and 30 countries. An estimated two million people saw the 12-piece Bonobo band in action, with audiences left stunned in their globe-trotting wake.

Now Bonobo’s seventh album ‘Migration’ is on the horizon, scheduled for release through the label he’s made home, Ninja Tune, on January 13. As the title suggests, the record draws upon international influences, exploring themes of humanity and spatially defined identity within characteristically stirring tracks.
A residency at renowned New York club Output and numerous Outlier dates in many more of the world’s finest venues has also provided the opportunity to road test the tracks and ensure their dancefloor impact. Green’s DJ sets draw upon this wealth of back catalogue gold, as well as the variety of spellbinding records he’s collected over the years, to form moving musical trips.


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Slumber Session: Klasey Jones

Keine Ahnung, wer genau dieser Klasey Jones ist, aber die aktuell von dem gemixte Slumber Session hat schon ziemlich dolle geiles Zeug – und besteht fast nur aus eigenen Produktionen, was das alles nochmal schöner macht.


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Tracklist:
Klasey Jones, Cobra Reserve
Klasey Jones, Midnight Rider
Klasey Jones, High Beams On B Roads
Klasey Jones, Fight In Room 202
Klasey Jones, Voodoo Estate
Klasey Jones, No Manners
Klasey Jones, Worth
Klasey Jones, Sharimar
Klasey Jones, Oxford Starlight
Klasey Jones, Bermuda Nights
Klasey Jones, Social Plans
Klasey Jones, Infernal Tokyo
Klasey Jones, Truth Or Dare
Klasey Jones, Dade County
Klasey Jones, Venice In Space
Klasey Jones, Trial
Klasey Jones, Far From Daytona
Spodee, Im On My Way
Captain X Kromestar, Triple Beam
Klasey Jones, Agent
Klasey Jones, 908 Street
Klasey Jones, Hollow Tips
Klasey Jones, See You
Klasey Jones, Plug Lost In Jupiter
Don Q, Don Season (Produced By DLO Beats)
Klasey Jones, Dope
Young Scooter ft Don Q & A Boogie, Diamonds
Klasey Jones, Deep Blue
The Wildcatz, Strangers
Kromestar, Sometime Alone
Klasey Jones, Unknown
The Wildcatz, Fallen

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