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Schlagwort: Documentary

Doku-Trailer: All the Streets Are Silent

New York in den 1990ern, Skateboarding trifft auf HipHop. Kinostart war im Juli. Ob das Ding auch hierzulande in die Kinos kommen wird, entzieht sich gerade meiner Kenntnis. Sehen würde ich das schon ganz gerne.

The streets of N.Y. might be temporarily silent, but in downtown Manhattan in the early 90’s, they were the site of a dynamic collision between two vibrant subcultures: skateboarding and hip hop. Check out the trailer for the upcoming documentary.


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Doku-Trailer: Woodstock 99: Peace, Love and Rage

Ich habe damals verstanden, dass man 30 Jahre nach dem legendärem Woodstock-Festival im Jahr 1999 ein dem Jubiläum entsprechendes Festival veranstalten wollte. Ich war da nicht ganz hinterher, weil das eh zu weit war und es auch im Vorfeld schon nicht sonderlich anzulaufen schien. Und irgendwie lief es dann auch Scheiße, weshalb ich keinerlei Interesse mehr daran hatte und es mir total egal war. Okay, es lief nicht so scheiße wie das Fyre Festival viele Jahre später, aber wohl beschissen genug, dass HBO jetzt eine Doku darüber raushaut: Woodstock 99: Peace, Love and Rage. Würde ich mir wohl ansehen.


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Ein westdeutscher Blick auf die Jugenderziehung in der DDR aus dem Jahr 1967: Kinder, Kader, Kombinate

Um das erlebt zu haben bin ich deutlich zu jung, aber ich sehe durchaus Dinge, die ich als Jungpionier auch in den 1980ern noch erlebt habe. In besonders schöner Erinnerung habe ich die vielen Wochen der sommerlichen Pionierlager, die ich trotz anfänglichen Heimwehs und durchaus militärischem Umgangs lieben lernte.

Die Dokumentation vergleicht die unterschiedlichen Erziehungskonzepte in der frühkindlichen Erziehung in Kindergärten der DDR und China zu denen in der Bundesrepublik oder den USA.

0:39 Kosmonautenzentrum Juri Gagarin, Karl-Marx-Stadt (Chemnitz)
4:10 Pionierpark in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz)
4:55 Internationales Pionierlager Kalinin an der Ostsee
8:10 Ein Pionierleiter spricht über seine Arbeit als Leiter der Pionierfreundschaft
14:06 Stadtrundgang durch Karl-Marx-Stadt zu Ehren von Fritz Heckert
20:28 Mathematik-Olympiade zum Abschluss des Lagers
21:00 Schulunterricht in der DDR
31:00 Kinder- und Jugendspartakiade in Ost-Berlin

Originaltitel: Erziehung im anderen Teil Deutschlands – Kinder Kader Kombinate

Ein Film von Jost von Morr


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Doku: Brause, Bier und bunte Büdchen – Kioskmetropole Hannover

Herrlich normal und immer ganz nahe dran an dem Alltag der Menschen – und das nicht nur in Hannover: die Büdchen, die immer auch mehr als nur Kiosk sind. Bestes Wochenenddokumaterial.

Hannover ist die Stadt in Deutschland mit der höchsten Kioskdichte. Mehr als 300 der kleinen Buden verteilen sich über das ganze Stadtgebiet. Während Manfred „Manne“ Schütt seinen Kiosk an der Endstation der Linie 5 in Stöcken bereits seit 37 Jahren führt, somit ein Urgestein in der Kioskmetropole Hannover ist, steht Niko Zagalak noch ganz am Anfang. Der 31-Jährige will in Hannovers Stadtteil Linden mit geringsten finanziellen Mitteln, aber dafür mit umso mehr Herzblut, aus einem ehemaligen Kiosk eine kleine Kaffeebude mit Fensterverkauf machen.


(Direktlink, via Johannes)

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Trailer: Summer of Soul

Im Sommer 1969 traten Stevie Wonder, Mahalia Jackson, Nina Simone und andere sechs Wochen lang beim Harlem Cultural Festival in NYC auf und lockten schätzungsweise 300.000 Menschen an. Das Festival wurde gefilmt und von einem lokalen Fernsehsender ausgestrahlt, aber das Filmmaterial wurde nie kommerziell veröffentlicht und so verschwand dieses Ereignis im Gegensatz zum im selben Jahr stattgefundenem Woodstock weitgehend aus dem öffentlichen Gedächtnis.

Aus jenen Filmaufnahmen wurde nun die Dokumentation „Summer of Soul“, die im Sommer in die Kinos kommen soll. Hier der Trailer.


(Direktlink, via Kottke)

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Doku: Und dann kam David Bowie

Sehenswerte Bowie-Doku aus dem Hause arte.

Die ersten Jahre in David Bowies Laufbahn sind bis heute wenig bekannt. Doch gerade diese frühen Erfahrungen beeinflussten David Bowies Musik, mit der ihm der internationale Durchbruch gelang. Der Tod von David Bowie im Januar 2016 bedeutete einen Einschnitt in der Musikgeschichte. Er war einer der einflussreichsten Künstler seiner Generation. Viele seiner Songs wie „Life on Mars“, „Heroes“, „Starman“ und „Let’s Dance“ sind aus dem Repertoire des musikalischen Kulturerbes nicht mehr wegzudenken. Aber kaum einer erinnert sich an den David Robert Jones vor der Erschaffung der Bühnenfigur David Bowie und ihres Alter Egos Ziggy Stardust.Der Dokumentarfilm beleuchtet die fünf Jahre, die Bowies Selbstfindungs- und Experimentierzeit gedauert hat, vom Ende der 60er Jahre bis ins Jahr 1973, in dem er Ziggy Stardust auf der Bühne symbolisch zu Grabe tragen ließ.


(Direktlink, via Johannes)

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Doku über illegale Raves in Berlin während der Pandemie: Rave und Rausch

Eine rbb-Doku über illegale Raves in Berlin und Brandenburg, während nicht nur Clubs gänzlich geschlossen sind. Ich tue mich schwer damit, das wertfrei zu sehen. Ich versuche wirklich, mich an die aktuellen Vorgaben zu halten, weiß dass das nicht immer einfach ist und erwische mich halt auch mal dabei, Dinge zu tun, von denen ich weiß, dass diese aktuell nicht richtig sind. Aber: ich würde halt gerade auf keinen Rave gehen, so sehr mir das auch fehlen mag.

Die Pandemie sorgt dafür, dass ausgerechnet die Subkultur verschwindet, die Berlin wie keine zweite nach außen repräsentiert: die elektronische Clubszene. Normalerweise dienen 140 Clubs als Anlaufstellen für feierwütige Berliner und Berlinerinnen, Läden wie das „Berghain“ oder das „Sisyphos“ genießen einen weltweit einzigartigen Ruf.

Doch seit März 2020 haben diese Clubs geschlossen – und die elektronische Szene verlagert sich auch in den Untergrund. Eine Schlüsselfunktion nimmt dabei die App Telegram ein. Sie bietet offenbar eine digitale Infrastruktur, die Feiernde vernetzt, Drogenlieferungen vereinfacht und die Arbeit der Polizei erschwert.


(Danke, Jan!)

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Doku: Mehr als nur Bandsalat – Das Comeback der Kassette

(Foto: Pexels)

Ich finde Kassetten ja immer noch recht sympatisch und wir hatten überlegt, selber mal eine zu machen. Allein: ich hätte aktuell nicht mal ein Abspielgerät. Aber dies ließe sich ja ändern.

Der Bayrische Rundfunk mit einer Doku über die guten alten Tapes.

Wie das Leben so spult – eigentlich war die Kassette schon begraben, es gab aber nie eine Beerdigung. Und jetzt feiert ein tot geglaubter Tonträger Auferstehung. Geben wir der Kassette eine zweite Chance und hören genauer hin.


(Direktlink, via Johannes)

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Doku: Rockfield, das Studio auf dem Bauernhof

Absolut sehenswerte Dokumentation über die legendären Rockfield Studios in Wales.

Vor 50 Jahren schickten sich zwei Brüder in einem abgeschiedenen walisischen Dorf an, den familieneigenen Milchviehbetrieb zu übernehmen. Es entstand das erste unabhängige Aufnahmestudio der Welt: Rockfield. Black Sabbath, Queen, Robert Plant, Iggy Pop, Simple Minds, Oasis, The Stone Roses, Coldplay und viele andere legendäre Bands machten hier im Laufe der Jahrzehnte Musik.

Black Sabbath, Queen, The Stone Roses, Oasis, Coldplay, Simple Minds, Robert Plant, Manic Street Preachers gehören zu den größten Bands aller Zeiten. Doch was haben diese Musik-Titanen gemeinsam? Die Dokumentation schildert die unglaubliche Geschichte zweier walisischer Brüder, die ihren kleinen Milchviehbetrieb in eines der erfolgreichsten Aufnahmestudios aller Zeiten verwandelten und vier Jahrzehnte lang legendäre Rockmusik produzierten. In Rockfield nahmen Queen ihre bahnbrechende „Bohemian Rhapsody“ auf; ihre Proben sind auch im gleichnamigen Hollywood-Blockbuster (2018) zu sehen. Doch Rockfields eigene Geschichte wurde bislang nie erzählt. Sie begann vor über 50 Jahren, als sich in einem abgelegen walisischen Dorf die Brüder Kingsley und Charles Ward anschickten, den familieneigenen Milchviehbetrieb zu übernehmen. Doch eigentlich sehnten sie sich nach etwas anderem – sie wollten Musik machen.


(Direktlink)

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