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Schlagwort: Food

Einen Mini-Grill aus einer Konservendose machen

Der reicht halt nur für eine halbe Person, die Brenndauer dürfte minimal sein und auch so ist der praktische Nutzen dieses DIY-Minigrills eher niedrig. Aber: er funktioniert und wer bei seinen Outdoor-Touren irgendwann mal nur noch eine leere Konservendose (nebst einer kleinen Werkzeugtasche), ein Paar Würstchen oder eine Packung Halloumi am Start haben und Bock auf Grill haben sollte, könnte den vielleicht dann auch gebrauchen.


(Direktlink, via Laughing Squid)

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Drei italienische Küchenchefs schauen sich die meist geklickten „Wie-man-Spaghetti-Carbonara-macht“-Videos an – und leiden dabei

Ich liebe Spaghetti alla carbonara und mache sie recht häufig. Wenn ich mal keinen Pancetta bekomme, was hier schon mal vorkommen kann, nehme ich geräucherten Bauchspeck, natürlich keine Sahne und keinen Knoblauch. Weil Carbonara im Original halt beste Carbonara sind. Ich bleibe da gerne an dem minimalen Original-Rezept, was offensichtlich nicht jeder tut.

Rezepte gehen heute nicht selten über YouTube nach draußen und so sammeln sich dort eben auch Rezepte für Spaghetti Carbonara. Und einige davon haben jede Menge Klicks. Allein: die sind mitunter gar nicht mal so nahe am Original.

Italia Squisita hat sich mal drei italienische Küchenchefs eingeladen, um dabei zuzusehen, wie die auf YouTube erfolgreichsten Carbonara-Rezepte gekocht werden – und die sind wenig begeistert. Die Gefühle bewegen sich zwischen Empörung, Enttäuschung, mürrischem Vergnügen und absolutem Horror in weniger als 13 Minuten. Dafür braucht es nicht mal Untertitel. Sie anzumachen, schadet trotzdem nicht.

Does the perfect Carbonara recipe exist online? We watched the most popular Carbonara video recipes in the world together with the best Roman chefs. Here’s their reaction!


(Direktlink, via BoingBoing)

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Wie Tabasco Sauce gemacht wird

Ich bin ja eher im Team Sriracha, aber habe hier dennoch immer auch eine Flasche Tabasco rumstehen. Aus Gründen der Schärfe. Und so machen die die.

We took a tour of the Tabasco factory in Avery Island, Louisiana where more than 700,000 bottles of the world-famous hot sauce are made every day. Founded in 1868 by Edmund McIlhenny, the brand is celebrating its 150th anniversary this year.


(Direktlink)

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In New York 23 Stücken Pizza in 36 Stunden essen

Ich sitze hier gerade mit einem gar nicht so kleinen Hüngerchen und sehe Alex Delany dabei zu, wie er durch New York zieht und dabei in 36 Stunden 23 Stücken Pizza von verschiedenen Pizzabäckereien probiert, um zu gucken, wo es die beste gebackene Teigscheibe mit Belag gibt. Ich kann mir Schlimmeres vorstellen. Und vielleicht gucke ich gleich mal, wie viele Pizzerien es in dieser Stadt hier gibt. Mhmmm… Pizza!


(Direktlink, via Maik)

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Echtes Fleisch, das aus Stammzellen gezüchtet wird

(Symbolbild und nicht vegan)

Die Idee ist nicht neu und es wird seit Jahren an der Umsetzung gewissenschaftelt: Fleisch, für das Tiere weder gezüchtet noch geschlachtet werden müssen. Gezüchtet aus Stammzellen. Klingt erstmal derbe nach SciFi, aber machen wir uns nichts vor: vor 50 Jahren klang auch das, was wir heute täglich als das Internet nutzen, derbe nach SciFi. Heute alltägliche Kulturtechnik.

In den Staaten arbeiten aktuell mehrere Firmen daran, Fleisch auf den Markt zu bringen, welches künstlich auf der Basis von Stammzellen hergestellt wird.

Gut ein halbes Dutzend Unternehmen in San Francisco und im Silicon Valley arbeiten an der Entwicklung von künstlichem Fleisch. Paul Shapiro hat dazu im Januar ein Buch veröffentlicht: „Clean Meat“ – sauberes Fleisch. Gemeint ist Fleisch, das nicht von einem Tier stammt, sondern in einem Bio-Reaktor gezüchtet wurde. Unterschied: keiner. Es ist richtiges Fleisch, gewonnen aus den Stammzellen von Rindern, Schweinen oder Geflügel.

Es handle sich um Millionen von Stammzellen, sagte Shapiro im Interview mit der BBC. „Wenn man die in eine Reagenzschale gibt und ihnen vorgaukelt, sie befänden sich in einem tierischen Körper, dann wachsen sie zu Muskelmasse heran.“ Es sei keine Alternative zu Fleisch, kein Ersatz: „Es handelt sich um echtes Fleisch – nur, dass man dafür keine Tiere großziehen und schlachten muss.“

Ich bin alleine Fan dieser Idee, weil sie auch Fleischprodukte für Menschen ermöglichen würde, die es sich heute, aus welchen Gründen auch immer, nicht leisten können, Tiere zu halten, um sie später auf den Teller zu hauen. In der „Ersten Welt“ ist das mit einem Gang in den Supermarkt erledigt, aber darum soll es gar nicht gehen. So denn der Kauf des künstlichen Fleischs am Ende auch für alle erschwinglich sein wird, halte ich diese Idee für eine gute und unbedingt zu versuchende Alternative.

Ich würde kosten und frage mich gerade ganz ernsthaft, wie Veganer wohl dazu stehen.

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