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Schlagwort: fusion festival

Orange Drift ツ Fusion Festival 2026 ツ FKK Floor

Urlaub läuft. Bin mit dem Rad um West-Berlin gefahren. Gut Kilometer gemacht, aber der Weg ist selbst auf einem Gravel ein absolute Zumutung. Alter! Südöstlich war es am schönsten, ab Teltow aber wieder ziemlich uneben und nichts für schnelle Reifen. Ich hätte es wissen müssen, ich bin dem Kaff aufgewachsen. Aber auch oben rum… Von Frohnau nach Mitte hat das Attribut „Radweg“ nicht verdient. Von Mitte über die Sonnenallee (nicht Teil der eigentlichen Route) über die Karl-Marx-Straße nach Rudow auf dem Rad ein absoluter Fiebertraum! Das Leben von Radfahrenden ist dieser Stadt einfach komplett egal. Das machen wir nicht noch mal. Aber abgehakt und am Ende in Summe irgendwie alles auch ganz schön. Wollte ich so lange schon mal gemacht haben.

Jetzt, also eigentlich schon seit ein paar Tagen, Orange Drift auf dem FKK Floor des diesjährigen Fusion Festivals. Weil ich Fan der eigentlich kleineren Bühnen dort bin. FKK, Karl Kutter und die Dubstation haben für mich immer diverse Überraschungen parat, die dieses Festival für mich nach wie vor so einzigartig macht. Genau wie dieser Mix beweist. Alles daran ist toll. Sommerlich fluffig, getragen von tanzbaren Breaks und hin und wieder einer Line Acid unterm Kiel.

Ich mach dann dazu mal den Bulli fahrbereit, der uns nächste Woche an die Ostsee bringen soll. Der Auspuff ist abgefallen und ich habe eigentlich null Bock auf den Job, aber ohne geht’s halt nicht und dieser Mix wird mich schon irgendwie tragen. Euch sowieso.

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Isabeau Fort & FROMM | NOW @ Fusion Festival 2026 | FreiKörperKüste

Gestern hier schon mehrfach gelaufen, was sich dann bis ins Heute gezogen hat. Eine ganz wundervolle Perle, die Isabeau Fort gemeinsam mit FROMM | NOW an der FreiKörperKüste des diesjährigen Fusion Festivals gespielt und aufgenommen haben. Nur keine Hektik und davon jede Menge. Toll!

Hello lovelies,
this is our Sunday morning opening set from FreiKörperKüste at Fusion. Opening this beautiful corner of the festival was such an honor for us.
When we arrived, people were scattered all across the beach. Curled up in the sand, floating in the water, wrapped in towels, cuddling, napping, quietly chatting. Everyone seemed happily exhausted after days in the blazing sun. There was something so intimate and peaceful about that moment, and being the ones to accompany it with music felt incredibly special.

It felt less like playing a set and more like becoming part of a moment that we all created together. Watching the beach slowly come to life over those two hours, little by little, was something we’ll never forget.

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Marius Nitzbon live @ Fusion 2026 | Seebühne

Hier war die Tage arbeitsbedingt einiges los. So ist es im Sommer kurz vor den Ferien immer. Ich komme daneben kaum zu irgendwas. Vorbereitungen für eine Ferienfreizeit für 100 Kids, Dorfbums-Sommerfeste, die mich gerade „kulturell“ hart fordern und die zu den Dingen gehören, die ich eigentlich nicht so besonders mag. Weiterbildungen, die vor der Sommerpause noch mitgenommen werden wollen und fast keine Zeit für irgendwas anderes. Ich kam bisher nicht mal wirklich dazu, die immer größer werdende Fusion Playlist angemessen hören zu können.

Aber heute ist ein Sonntag, an dem ich endlich mal wieder so gar nichts vorhabe. Es regnet und ist sehr, sehr ungemütlich vor der Tür. Also bisschen was kochen und Musik hören. In dem Fall die von Marius Nitzbon, der auf der Fusion die Seebühne bespielt hat. Mit Klavier bei 35°C – und alles daran ist schlichtweg wundervoll. Wer Niklas Paschburg und Nils Frahm mag, wird auch das hier lieben. So wie ich.

Nächste Woche dann noch jede Menge Schreibkram, Termine und Aufbau der Ferienfreizeit. Und danach Urlaub und viel Zeit für Musik. Land in Sicht.

Wednesday, 8 p.m. at the legendary Seebühne.

We showed up with a real piano in 35°C heat and were definitely pushing it. But with this crew, everything came together perfectly.

60 minutes of live piano, analog synths, and everything in between.

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Playlist: Fusion Festival Sets 2026

(Foto: Gaya Kloud)

In Lärz brannte gestern sprichwörtlich nicht nur die Luft sondern direkt nebenan auch ein Acker, was dafür sorgte, dass das Gelände für zwei Stunden evakuiert werden musste. Mittlerweile ist aber alles wieder unter Kontrolle, die Party läuft weiter.

Ich habe es in diesem Jahr wieder nicht geschafft, habe aber auch gute Gründe. Die „Kleine“ bekommt nachher ihr Abitur und nimmt uns abends mit zum Ball. Das geht schon mal vor. Die nächsten Tage sehen für auch eher nach Pool im Garten als nach tanzen bei fast 40°C in Lärz aus. Und die Musik gibt es ja trotzdem, um sie hören zu können.

Hier also wie jedes Jahr eine Playlist, in der alles landet, was in diesem Jahr in Lärz aufgenommen und auf Soundcloud veröffentlicht wurde. Damit ihr sie nicht machen müsst. Ich aktualisiere die Liste fortlaufend, da kommt ganz ganz sicher noch ganz ganz viel dazu. Im letzten Jahr waren es am Ende fast 400 Sets. Die, die ich in diesem Jahr besonders gerne mag, blogge ich dann wie immer auch wieder gesondert. Damit kommen wir dann musikalisch alle gut über das Jahr, denke ich.

Und ich kloppe mich jetzt mal eben in meinen Anzug – kann mir gerade nichts „Schöneres“ vorstellen. Kommt gut durch die Hitze. Bis gleich.

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Playlist: Fusion Festival Sets 2023

Ich war in diesem Jahr nicht in Lärz und empfinde ob dessen nicht mal Wehmut oder so. Ich war im letzten Jahr dort nach zwei Jahren pandemiebedingter Einschränkungen mit über 70.000 Menschen auf dem Gelände dann doch etwas überfordert und empfinde es im voranschreitendem Alter auch total okay, nicht immer überall dabei zu sein. Ich denke, die Leute hatten dennoch ihren Spaß in Lärz und der sei denen natürlich auch gegönnt. Nichts desto trotz interessiert mich halt schon, was da musikalisch so ging und ja immer noch geht. Die ersten dürften sich langsam auf die Rückreise begeben und nach und nach werden die dort gespielten Sets auf Soundcloud landen, die ich dann wie immer in eine Playlist packen werde. Wer Links zu Mixen hat, die noch nicht drin sind, gerne her damit. Ich werde die Playlist die nächsten Tage dann immer updaten. Das dürfte dann in Summe locker für die Musikversorgung für die nächsten Monate reichen. Besondere Perlen, werde ich gesondert veröffentlichen. Here we go:

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Fusion Festival – Фузион – 2001

Im Sommer 1998 sind wir an einem Sonntagmorgen mit ein paar Leuten nach Lärz gefahren. Irgendwer hatte gehört, dass dort ein Open Air Fest sein sollte, die Fusion. Wir waren völlig geflasht von diesem Fest, auch wenn das damals lange nicht die Ausmaße hatte, die das Festival heute für sich einnimmt. Ab jenem Sonntag fuhren wir bis 2012 jedes Jahr dorthin und sahen die Fusion wachsen und wachsen und wachsen. So lange, bis es uns dort einfach zu groß und zu viel von allem wurde, wobei man dort natürlich immer noch gewaltig seinen Spaß haben konnte. Diese Aufnahmen aus dem Sommer 2001 haben mit dem, was wir heute dort erleben, nicht mehr so viel gemein. Keine Ahnung, ob der Spirit noch der selbe ist, vermute aber nein, denn damals war alles irgendwie noch ganz anders. Tolles Zeitdokument der „guten alten Zeit“. Und wir sind da irgendwo mittendrin gewesen.


(Direktlink, via Jens)

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Die gestern aufgestellte mobile Polizeiwache vorm Fusion Festival hat seit einem Jahr keinen TÜV mehr

Kleine Anekdote: als wir vor ein paar Jahren mal mit unserem Bulli auf der Fusion waren, hatte der seit gut sechs Monaten schon keinen TÜV mehr. Hinweg war okay und frei von Kontrollen, Rückweg etwas spärlich, weil wir ahnten, dass die Cops dort so viele Autos wie möglich aus dem Verkehrsfluss holen würden. Wir entschieden uns dazu, nicht direkt auf die Autobahn zu fahren und über die Kleckerdörfer unkontrolliert davon zu kommen, was natürlich nicht klappte. Wir wurden zwei Dörfer später direkt aus dem Verkehr gezogen und schwitzten nicht zu knapp. Der ältere Herr in Uniform fragte nach Führerschein und Fahrzeugpapieren und unternahm einen Rundgang um unseren TÜV freien Bulli. Am Heck am Kennzeichen angekommen kniete er sich extra nieder, um die Stempel auf unserem Kennzeichen zu prüfen. Wir, etwas unentspannt, dachten dann, dass es zumindest ein Bußgeld geben würde. Aber es kam anders. Er lief rum, gab uns die Papiere zurück uns wünschte uns eine weiterhin gute Fahrt. Offenbar hatte er das einfach übersehen.

Jetzt stellt sich raus, das passiert denen auch selber mal. Die gestern aufgestellte Polizeiwache vorm Fusion Festival hat seit einem Jahr keinen TÜV mehr.

Die Polizei Neubrandenburg prüft den Vorfall.

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Fusion Festival: Polizei wird draußen bleiben

Gute Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern. Dort hat man nun entschieden, dass es doch keine „mobile Wache“ und keine Polizeistreifen auf dem Gelände des Fusion Festivals geben wird. Selbst die lokale CDU hat die Forderungen von Nils Hoffmann-Ritterbusch, Polizeipräsident von Neubrandenburg, danach nicht nur in Frage gestellt, sondern abgelehnt. Find ick jut und wünsche allen Teilnehmenden auch ohne die Polizei viel Spaß beim Fusionieren!

Am Ende verkaufte er das Ergebnis als einen klugen Verhandlungserfolg seiner Behörden. Doch in der Realität sind der mecklenburgische Innenminister Caffier (CDU) und sein Polizeipräsident Hoffmann-Ritterbusch krachend gescheitert beim Versuch, eine Polizeiwache auf dem Fusion-Gelände zu errichten und das Gelände rund um die Uhr anlasslos zu bestreifen. Dieser Plan war weithin als Angriff auf Grund- und Freiheitsrechte angesehen worden.

In der heutigen Landtagsdebatte in Schwerin machte der Innenminister nun klar: Es wird keine Polizeiwache auf dem umzäunten Festivalgelände geben und keine Polizeistreifen, die anlasslos über das Areal ziehen. Einzig einen anlassbezogenen Zugang wird die Polizei haben, so wie sie ihn rechtlich auch schon in den Vorjahren hatte.

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Internes Polizeipapier: 1000 Polizisten, Räumpanzer, Wasserwerfer, Bundeswehr zum Fusion Festival

Die Genehmigung für das diesjährige Fusion Festival steht noch aus, die Entscheidung dürfte aber die Tage kommen. Die Polizei ist wohl mittlerweile davon ab, sich mit einer Wache auf dem Gelände zu stationieren, bereitet sich wohl aber dennoch auf einen „ganz besonderen“ Einsatz vor. Laut einem internen Polizeipapier gibt es Überlegungen, das Festival mit 1000 Beamten zu begleiten. 100 davon könnten in Uniform und in zivil rund um die Uhr auf dem Gelände unterwegs sein. Auch Räumpanzer, Wasserwerfer und sogar ein Einsatz der Bundeswehr ist angedacht.

Außerdem gelangten sensible Daten des Veranstalters an einen Polizisten, der nicht nur ein Ex-AfD-Mitglied ist, sondern auch wegen schwerer Körperverletzung verurteilt wurde. Läuft in Mecklenburg-Vorpommern. Braun und warm, hinten am Bein runter.

Auch Räumpanzer und Wasserwerfer sollen laut Einsatzkonzept außerhalb des Festivals bereitstehen, ebenso eine Gruppe TMÖL (Technische Maßnahmen Öffnen und Lösen) – Beamte, die normalerweise Demonstrantinnen losschneiden, die sich in Gleisbetten angekettet haben, etwa bei Protesten gegen Castortransporte. Sogar die Bundeswehr soll eingesetzt werden: Soldaten sollen eine Zufahrt zum Polizeicamp bauen.

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Polizeidirektor a.D. und bis 2015 Leiter der Polizeiinspektion Neubrandenburg zum Fusion-Festival

Mal als andere Sicht aus einem vermeintlich gleichen Winkel. Schließlich war Siegfried Stang bis 2015 Leiter der Polizeiinspektion Neubrandenburg und hat in dieser Zeit das Fusion Festival polizeilich begleitet. Er kann die aktuelle Diskussion darum nicht nachvollziehen.

Er hat dem Nordkurier einen lesenswerten Brief geschrieben, in dem er sich ganz klar auf der Seite des Kulturkosmos e.V. positioniert.

Der nun von Herrn Hoffmann-Ritterbusch geltend gemachte Anspruch, der Polizei auf dem Gelände einen Platz einzuräumen, ist sowohl in sachlicher wie in rechtlicher Hinsicht grob abwegig.

Diese Forderung geht weit über ein Betretungsrecht hinaus. Und auch ein Betretungsrecht hat die Polizei nur bei Vorliegen einer konkreten Gefahr, d.h. der Schadenseintritt muss in einem bestimmten, konkreten Einzelfall tatsächlich zu befürchten sein. Den Äußerungen von Herrn Hoffmann-Ritterbusch ist aber allenfalls zu entnehmen, dass es ihm um Befürchtungen allgemeiner Art geht. Dabei handelt es sich bestenfalls um sogenannte abstrakte Gefahren (ähnlich den Gefahren im Straßenverkehr).

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