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Schlagwort: gaming

Renate spielt zum ersten Mal ein Game in Virtual Reality

Ich bin nicht so der Gamer, war ich bis auf zwei-drei Ausnahmen noch nie. Die erste war Super Mario vor 20 + Jahren und später Diablo II, was auch schon wieder ein paar Jahre her ist. Ansonsten fand ich entweder nicht die Zeit oder meistens nicht die Muse, stundenlang irgendwas zu spielen. Insofern kann ich mir schlecht vorstellen, wie nahe einem ein VR-Game gehen kann. Aber das hier sieht schon ziemlich derbe aus. Vermutlich hätte ich mir mittendrin die Brille vom Kopf gerissen und auf Giphy nach #sloth gesucht.


(Direktlink, via Devour)

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Mehr als nur spielen – Endlich genau mein Ding (Werbung)

„Spiel nicht so lange!“, haben die Eltern immer gesagt. „Mach deine Hausaufgaben. Lerne was und häng nicht die ganze Zeit vorm Computer rum. Sonst wird nie was aus dir!“ auch. Auf sie hören wollte fast keiner, obwohl alle irgendwo im Hinterkopf wussten, dass die schon irgendwie recht haben könnten. Keiner dachte damals, dass das Gaming sich irgendwann mal zum Beruf machen ließe, damals in den 90ern, als man einen Teil seiner Jugend beim Zocken vorm Rechner verschwendet hat.

Mittlerweile hat sich das Gaming den Rang einer Sportart erarbeitet, auch wenn der Deutsche Olympische Sportbund eSport nicht als solchen anerkennen mag. Es gibt internationale Ligen, nicht nur in Südkorea füllt man ganze Hallen mit Zuschauern, die ihren Lieblingsspielern beim Zocken zusehen wollen. Diese verdienen mehr Geld beim Spielen als sich kaum eine Oma je erstricken kann und haben – wie das beim Sport so ist – Starstatus, inklusive der Fans.

In Deutschland ist das noch nicht ganz so weit, aber die Akzeptanz von eSport steigt zumindest. Es gibt auch hier Turniere, die durchaus gut besucht sind – und natürlich gibt es auch hierzulande Spieler.

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Die Wüstenrot Bausparkasse hat das erkannt und sponsert in diesem Jahr die ESL (Eletronic Sports League), die Bundesliga des eSports. In diesem Zuge haben sie einige Menschen porträtiert, die in den Gefilden des deutschen eSports unterwegs sind: Endlich genau mein Ding. Einer von ihnen ist Lambo, ein junger Pro Gamer aus Deutschland.


(Direktlink)

Da aber auch andere etwas von dieser Kollabo haben sollen, gibt es außerdem ein Wohnspar-Gewinnspiel mit einem Hauptpreis, der des Gamers Herz schneller schlagen lassen könnte: einen exklusiven VIP-Trip zur gamescom 2016 mit vielen Extras. Und auch die anderen Gewinne könnten Gamer freuen. Es lohnt sich also, mal auf wuestenrot.de/ESL vorbeizuschauen.

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‚Valiant Hearts‘ – Ein etwas anderes Computerspiel

Jopp, ich gestehe, ich bin nicht mehr allzu weit vom dreißigsten Lebensjahr entfernt und spiele immer noch Computerspiele. Schrecklich infantil, ich weiß.
Gründe für meine doch recht späte Begeisterung für Computerspiele gibt es einige, der vermutlich ausschlaggebendste wird sein, dass ich keineswegs ein Digital-Native bin, der erste internetfähige Rechner stand  erst nach meinem 18. Lebensjahr im Haus meiner Eltern, dementsprechend war viel nachzuholen und ich bin halt immer noch dabei…
In den letzten Tagen fiel mir dann aber ein Spiel auf, was aus der Reihe der Taktik-Shootern,  von Patriotismus und Kriegsverherrlichung strotzenden Ego-Shootern, immer gleich bleibenden und trotzdem millionenfach verkauften Sportsimulationen auszubrechen scheint.

Die Rede ist von ‚Valiant Hearts – The Great War‚, einem Spiel was anlässlich des 100. Jahrestags des Beginns des 1.Weltkriegs veröffentlicht wurde.  Auch wenn der Titel zunächst jedes bellizistische geneigte Herz höher schlagen lässt, es geht diesem Spiel keineswegs darum mit Gewehr- und Granateneinsatz zu begeistern und mal wieder einen der historischen Kriege für die gewählte Seite zu entscheiden. Es geht vor allem darum ‚dem Krieg alles Glorreiche‘ zu nehmen, wie der Spiegel titelt. Die Macher dieses Spiels möchten dem Spieler, grafisch inszeniert wie eine Graphic-Novel, deutlich machen, dass Krieg mal echt nicht so geil ist.

Valiant_Hearts


So schlüpft man im Spiel in die Rolle des französischen Zivilisten, aber schon bald Soldaten Emile, der sich mit seinem treuen Begleiter, Hund Walt und dem amerikanischen Fremdenlegionär Freddie, auf die Suche gibt nach seinem im Kriegsgewirr verlorenen Schwiegersohn Karl begibt.  Die gesamte Story wird getragen durch Informationen von Zeitzeugen oder Briefen von den Fronten, Historiker beteiligten sich an der Entwicklung und so schaffte man es eine verschreckende, aufklärerische und zeitgleich unterhaltsame Verbindung zwischen einem fiktiven, kindlich erscheinenden Computerspiel und den wahren Begebenheiten, Schrecken und vielen Verlusten des ersten Weltkriegs zu knüpfen.

„Am Ende von „Valiant Hearts“ hofft man nur noch, dass dieser Wahnsinn aufhört. Wie immer wieder im Spiel möchte man an der Menschheit verzweifeln, aus dem Grund, dass sie so etwas wie den Ersten Weltkrieg zugelassen hat. Ganz naiv und ganz unmittelbar wirkt „Valiant Hearts“ dann. Doch die Kriegsmaschine läuft weiter, will gefüttert werden mit dem Leben von Hunderttausenden.“

 

(Direktlink)

Ich für meinen Teil war von dem bisher gesehenen dieses Spiels doch recht begeistert und freue mich darüber endlich mal wieder etwas ‚Anderes‘ auf Monitor oder TV zu sehen, woran ich euch hiermit teilhaben lassen wollte.

Nachtrag:

Gerade eben bin ich noch über einen weiteren Trailer gestolpert, der sogar in deutscher Sprache daher kommt:

(Direktlink)

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