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Schlagwort: Gardening

Löwenzahn 2.0

Derweil hier im Garten: im Frühjahr hatte sich ein Sonnenblumenkern aus dem Vogelfutter in eine Fuge zwischen den Gehwegsteinen entschuldigt und seitdem dort so sein Ding gemacht. Wachsen und gedeihen. Die Steine auseinanderdrückend, gen Sonne wachsend. Mittlerweile hat die Dame eine Größe von gut drei Metern, 25 Blüten und in der Summe eine verdammt stattliche Erscheinung dafür, dass sie aus einer Fuge entwuchs. Der mit Abstand größte und schönste Sonnenbaum des ganzen Gartens.

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Update zu meinen 13 Tomatensorten für diesen Sommer

Vor acht Wochen schrieb ich hier darüber, dass ich durch das Internet 13 Tomatenpflanzen bekam, von denen ein Teil zu den sogenannten „alten Sorten“ gehört. Wir haben die Kleinen damals getopft, mit guter Erde versorgt und in die Sonne gestellt. Dann wuchsen sie so vor sich hin, wurden gegossen, mit Kaffeesatz gedüngt (Keine Ahnung, warum. Mein Vater hat das immer gemacht und der kam aus einer Bauernfamilie. Ich vertraue ihm da mal. Der muss das wissen.), halbtägig mit Sonne versorgt und rundum all inklusive gepflegt. Vorneweg: die Harzfeuer der Frau des Hauses sind mittlerweile mindestens doppelt so groß und tragen dreimal so viele Früchte, aber die kommen auch aus so hochgezüchteten Powersamen und nur um Ertrag soll es mir ja gar nicht gehen.

(Die „Harzfeuer“ der Frau des Hauses)

Viel mehr geht es mir darum, zu sehen, wie unterschiedlich 13 Sorten Tomaten halt so vor sich hinwachsen, was sie unterscheidet, wie individuell sie sich entwickeln und natürlich auch darum, was sie am Ende nicht nur von der Optik sondern auch geschmacklich unterscheiden wird. Ich hab Urlaub, bin zu Hause und dachte heute, ich könnte ja mal wieder etwas genauer nach den Dingern sehen.

Vor sechs Wochen hatten sich alle eine ordentliche Blattlausplage eingefangen, was wiederum jede Menge an Ameisen anzog, die sich dann um und an den Pflanzen satt frassen. Wir haben die dann mit Schwarztee (Earl Grey) und kurz darauf mit Brennnesseljauche behandelt, was gut geholfen hat. Dann wurden sie generell ausgegeizt und angebunden.

Heute habe ich mich ganz kartoffelig daneben gesetzt, sie sehr großzügig entgeizt und mich von der Unterschiedlichkeit der 13 Sorten beeindrucken lassen. Klar, es sind alles Tomaten und trotzdem sind alle Pflanzen anders. Manche erinnern vom Blattwerk an Basilikum, andere ein bisschen an Cannabis. Einige sind sehr hoch und schmal, andere buschig und dadurch ziemlich breit. Eine trägt schon jetzt sehr viele Tomaten, manche noch gar keine und bisher nur Blüten. Geil, diese Individualitäten beobachten zu können. Ich mag das sehr, auch wenn das natürlich eigentlich eher normal als außergewöhnlich ist. Sind so meine kleinen Freuden.

Jetzt kommen sie wieder halbtägig in die Sonne, so denn die mal wieder scheinen wird, und können weiter wachsen. Vielleicht bekommen sie die nächsten Tage mal auch noch etwas natürlichen Dünger, bevor sie dann endlich irgendwann in dem Tomatensalat nach Vadders Rezept enden werden. Bei einigen scheint das so lange nicht mehr zu dauern.

Hier ein paar Fotos des aktuellen Wachstumsstatus der jeweiligen Sorten.

„Black Mauri“

„Carrot-like“

„Valencia“

„Goldene Königin“

„Dorenia“

„Camone“

„Yellow Submarine“

Mein bisheriger Liebling „Gartenperle“

Gelbe Cocktail – „Potsdamer Hausmarke“ seit 2012, Basis war möglicherweise „Cerise“ gelb

„Gartenperle“ neben „Potsdamer Hausmarke“

„Stierherz von Kasachstan“ – die sollen eigentlich riesig werden, bisher ist davon nichts zu sehen

„Smaragdapfel“ – bisher auch nur Blüten

„Marmande“ – sieht richtig gut aus. Auf die freue ich mich.

„Feuerwerk“, glaube ich

Jetzt alle gestutzt, gebunden und sie weiter wachsen lassend.

To be continued

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Anwohner scheucht den australischen Premier von frisch gesätem Rasen

Der australische Premierminister wollte während einer Livesendung in einem Vorort von Canberra eigentlich nur eben mal ein 400 Millionen schweres Konjunkturpaket vorstellen, wobei die halbe Entourage auf dem Rasen eines Anwohnern steht. Und, Premierminister hin, Premierminister her, der Rasen ist gerade frisch gesät, da versteht der Rasenbesitzer keinen Spaß. Also chrasht er die Livesendung: „Get off the grass!“. Mit Nachdruck. Keine halben Sachen.


(Direktlink | Danke, Robert!)

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Cannabonsais

Ich habe bis eben noch nie davon gehört, dass es Menschen wie Manuel O gibt, die Bonsais aus Cannabis machen und bin nicht wenig davon überrascht, wie hübsch die Dinger sind.


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Mann entlaubt Baum mit einem Laubbläser

Ich weiß, die Dinger gehen irgendwie jedem auf den Saque. Außer denen, die damit Laub von einer Stelle zur anderen pusten – und das sind immerhin nicht wenige, wenn ich meinen täglichen Beobachtungen im Freien glauben kann. Eine Sache.

Eine andere ist, das Laub mit dem Bläser erstmal vom Baum zu pusten. Die vielleicht unsinnigste Gartenarbeit, die ich je gesehen habe. Wahrscheinlich sogar.

„I was trying to take some videos and photographs of the swans across the street. I turned around and noticed this guy using the shop vac to blow the leaves from the tree. This was a first for me.“


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„Mit Gasbrenner Unkraut abgebrannt“

Ich „durfte“ im Garten meines Vaters immer immer „Unkraut zupfen“. Ich habe es gehasst, aber der Job musste gemacht werden, damit die Obst und Gemüsepflanzen ausreichend Platz und Nahrung zum wachsen hatten.

So Zeug wie Lötlampen oder Gasbrenner benutzten wir dabei nicht – das war noch echte Handarbeit. Heute können derlei Hilfsmittel durchaus praktisch sein. „Können“ heißt allerdings nicht zwangsläufig müssen, wie ein 62-jähriger Unkrautvernichter aus Overath jetzt feststellen durfte. Da war er wohl entweder etwas überambitioniert oder wollte auch das ganz große Unkraut mit los werden.

Am Donnerstag (24.10.) setzte ein 62-jähriger aus Overath gegen 16:00 Uhr auf der Siegburger Straße versehentlich eine Hecke in Brand, als er dabei war, mit einem Gasbrenner Unkraut auf einem Gehweg zu entfernen. Durch die Hitze wurde außerdem eine Gartenlampe beschädigt. Der Overather konnte den Brand mit eigenen Mitteln löschen.

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Lego-Pflanzmaschine

Wie so oft gilt auch hier: der tatsächliche Praxiswert von dieser Lego-Pflanzmaschine dürfte weniger als gering sein, was aber nicht heißt, dass die Idee dahinter und der Beweis der Funktionalität keine Daseinsberechtigung haben. Einer muss es halt probieren.


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