An der öffentlichen Wertschätzung von Graffiti hat sich bis heute so viel nicht verändert, am Style schon. Ich erinnere mich gerne an die 90er, in denen Crews wie GHS und RCB das Berliner Stadtbild prägten und mich Graffiti lieben lernen ließen.
Beim Pow! Wow! auf Hawaii treffen sich seit ein paar Jahren Street Art Künstler aus der ganzen Welt, um graue Wände lebendig zu machen. In diesem Jahr waren es über 100 davon. Hier die offizielle Zusammenfassung für 2015 in Form eines Videos. Love it!
Mit dem Strafmaß schloss sich das Gericht der Forderung der Staatsanwaltschaft an. Es solle auch als Abschreckung für andere dienen. Die Prügelstrafe wird mit einem Rohrstock auf den nackten Hintern ausgeführt.
Singapur ist bekannt für seine mitunter rigerosen Gesetze. Nach dem Versuch, Drogen zu schmuggeln, kann man dort trotz internationaler Proteste auch schon mal hingerichtet werden.
Wenn mich nicht alles täuscht, gab es hierfür mal irgendwo eine Bauanleitung. Einige behaupteten, die käme von Banksy. Ich bin mir ziemlich sicher, die hier auch verbloggt zu haben, finde sie jetzt aber gerade nicht. Is Quatsch, die kam von Ai Weiwei und ich hatte sie hier. Macht aber nichts, denn dieses Foto von Coderedbrand sollte Anleitung genug sein und das Teil scheint so zu funktionieren.
Ein bisschen Theorie mit dem Blick der Wissenschaft.
Christoph Fuchs vom Institut für Germanistik an der Universität Potsdam hat einen seiner Vorträge “3 Gründe, warum du Graffiti machst” zusammengefasst und als Video veröffentlicht. Dazu gibt es als visuelle Unterstützung 95 Fotos. Gehalten wurde der Vortrag mit dem Untertitel “Graffiti als Show-Realität: Landnahmestrategien von Sprühern” am 24.10.2014 im Senatssitzungssaal / Alte Universität Heidelberg.
Eigentlich stehen die Berliner Verkehrsbetriebe nicht so auf Graffiti. „Vandalismus“ heißt das dann, den zu entfernen teuer ist, was sich preislich auf die Ticketpreise auswirkt und bla. Die BVG findet Graffiti gar so scheiße, dass sie vor drei Jahren versuchen lies, die Verbreitung der Berliner Graffiti-Doku “Unlike U” zu verbieten, was erst auch gelang, aber natürlich anderes begründet wurde.
Aber kiek an, wenn es um Olympia geht, findet die BVG Graffiti so geil, dass sie diese „einfach mal so stehen lässt“. Berliner Writer könnten das auch durchaus als Arbeitsauftrag verstehen.
Dubai, November 2014. Über 2200 Meter Mauer und über 100 Maler, die diese unter Farbe bringen. Weltrekord.
The United Arab Emirates were gearing up to celebrate their 43rd year as a country, the Ironlak Family set off towards the Middle East from their respective corners of the globe. In Dubai the Lak Fam joined over 100 artists from around the world in an ambitious attempt to set a new world record for the “World’s Longest Graffiti Scroll”.
Titled ‘Rehlhatna’, meaning ‘Our Journey’, the main feature of the event was a ridiculously long canvas on Jumeirah Beach which was stretched into the shape of the country. The artists were asked to create work which reflected the past, present and future achievements of the UAE.
On the final day, an official judge from Guinness World Records measured out the scroll at 2245.4 metres and declared the new world record set.
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