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Schlagwort: Hamburg

AfD scheitert mit Verbotsantrag gegen Slime-Auftritt in Hamburg

Seit Jahren spielen die Alt-Punker von Slime auf dem Hamburger Hafengeburtstag. In diesem Jahr wollte das die AfD verhindern und stellte vor der Hamburger Bürgschaft einen Verbotsantrag, der sich gegen einen Auftritt von Slime aussprach. Die Band sei „zu linksextrem“ und so. Dieser wurde nun mit 98 zu fünf Stimmen von der Bürgschaft abgelehnt. Slime werden spielen.

In ihrem Antrag bezieht sich die Bürgerschaftsfraktion der Rechtspopulisten auf zwei alte Songs der Punk-Urgesteine: „Wir wollen keine Bullenschweine“ und „Deutschland muss sterben“, beide von 1980. Wobei sich die AfD-Politiker anscheinend im Vorfeld nicht richtig informiert haben, denn über beide Songs ist schon lange gerichtlich entschieden: „Bullenschweine“ ist seit 2011 indiziert und wird von der Band nicht mehr gespielt. Und „Deutschland“ wurde vom Bundesverfassungsgericht schon im Jahr 2000 als Kunst im Sinne des Grundgesetzes eingestuft.

Offenbar hat die AfD ein sehr eigenes Verständnis von dem, was Kunst darf und was eben lieber doch nicht. Westliche Werte nach dem Gusto der AfD. Vielleicht fußt dieses ja auch ein bisschen auf dem letzten Song, den Slime unter anderem an die AfD adressiert hat: Sie wollen wieder schießen dürfen.


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Doku über eine Jugendgang aus St. Pauli von 1985: Wild in den Straßen – St. Pauli Champs

Interessantes Zeitdokument aus den 80ern, das den Blick auf eine Jugendgang in St. Pauli und somit im weitesten Sinne auf den Teil einer urbanen Jugendkultur wirft.

Hier eine Rezension aus der Zeit aus dem Jahr 1985: Wie ein Rambo.

Der junge Dokumentarfilmer Thorsten Jeß und der Kameramann Aribert Weiß hahen sich fünf Monate lang unter die „Champs“ gemischt, eine streetgang aus Türken, Jugoslawen und Deutschen im Alter von fünfzehn bis zwanzig, die den Kiez rund um die Reeperbahn als Revier beanspruchen. Die „Champs“ sind eine der letzten großen streetgangs in Hamburg. Im vergangenen Jahr existierten noch über zwanzig Banden, die jedoch inzwischen verfallen sind, weil ihre Mitglieder sich entweder ihrem Schicksal als Arbeitslose gebeugt oder als Kriminelle Karriere gemacht haben.


(Direktlink, via Urbanshit)


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Wahlwerbung der Anarchistischen Pogo Partei Deutschlands aus dem Jahr 1997

Ich lasse das mal ganz wertfrei hier. „Jugendliche brauchen Rente – keine Arbeitsplätze!“
Damit ist die Partei 1997 in St. Pauli immerhin auf 5,3% gekommen.

„1994 wurde die APPD neu gegründet. Man beschloss, nun auch bei Wahlen anzutreten. Bei den Bürgerschaftswahlen in Hamburg 1997 erreichte die APPD im Stadtteil St. Pauli 5,3 % der Stimmen und wurde dort viertstärkste Partei. 1998 trat die APPD mit ihrem Spitzenkandidaten Karl Nagel mit den Motto „Arbeit ist Scheiße!“ und „Saufen, saufen, jeden Tag nur saufen!“ bei der Bundestagswahl an. Sie erreichte jedoch bundesweit lediglich 35.347 Stimmen (0,07 %) und damit nicht die nötigen 0,5 %, um den Wählern die Wahlkampfkostenerstattung in Form einer geplanten „Freibierfete“ zurückzahlen zu können. Schließlich wurde die Partei 1999 erneut aufgelöst.“
(Wikipedia)


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Video: Punks in Hamburg 1982

Ein Universitätsfilm über Punks in Hamburg-Ottensen aus dem Jahr 1982.

Der Beitrag stammt vom „hochschulinternen Fernsehen“ der Georg-August-Universität Göttingen, Fachbericht Erziehungswissenschaften.

Die selben Jungs und Mädels heute nochmal aufsuchen. Das wäre was.


(Direktlink, via Urbanshit)

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Coca Cola Wholecar

Interessante Arbeit von Moses & Taps, die in Hamburg einen Wagon gecocacolat haben. Interessant deshalb, weil manche sich gerne an großflächigen Graffitis auf Bahnen stören, wohin es über mit Werbung vollgeklebten Wagons kaum oder keine Kritik gibt. Das nimmt man halt so hin. Kontroverse Kiste, auch in den Kommentaren.

Könnte allerdings auch „Coca CoCa“ heißen, was die ganze Sache noch auf ein ganz anderes Level heben würde.

Auffällige Werbung eines bekannten Zuckerwasser Fabrikanten ;) #Hamburg #SBahn #Graffiti via http://ahoihamburg.net

Posted by Ahoi Hamburg on Sonntag, 15. November 2015

(via Urbanshit)

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Video: Hamburg im Jahre 1928

Ich mag solche Aufnahmen sehr. Auch dann, wenn sie wie in diesem Fall aus Städten kommen, in denen ich gar nicht so häufig zu Besuch bin. Allerdings ist mir da bspw. Hamburg näher als München.

Dieser Film wurde damals als Werbung für die Stadtreinigung produziert. „Im Fokus des Filmes stehen die damals wohl gerade neu eingeführten Wagen der Müllabfuhr.“

So sahen #Hamburg und die #Müllabfuhr Ende der 20er aus: Ein Stummfilm aus dem Jahr 1928!

Posted by Stadtreinigung Hamburg on Dienstag, 29. September 2015

(via Urbanshit)

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