Gestern in Potsdam zur Wahlsondersendung: Potsdam stabil. Kann aber trotzdem nicht darüber hinwegtäuschen, dass in Brandenburg jeder vierte die AfD gewählt hat.
(via @santapauli1980)
(via @mrs_marley)
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(via @santapauli1980)
(via @mrs_marley)
Indianapolis: Ein Officer, der sich in einem lokalen McDonald’s einen Burger geholt hatte, sucht nach Antworten. Sein Burger war angebissen, was später sogar die Medien beschäftigte.
Später stellt sich raus: er hatte selber abgebissen, das aber vergessen. Passiert den Besten.
Ein Kommentar“Last week, a Marion County Sheriff’s Office employee purchased a McChicken sandwich from the McDonald’s location at 3828 W Morris Street, Indianapolis. The employee took a bite out of the sandwich upon starting his shift at the Marion County Jail, then placed it in the refrigerator in a break room. He returned nearly seven hours later having forgotten that he had previously bitten the sandwich. He wrongly concluded that a McDonald’s restaurant employee had tampered with his food because he is a law enforcement officer.
Endlich hat es die Jugendsprache in die Redaktionen geschafft. Und da soll mal noch einer sagen, dass Sprache nicht im Wandel wäre.

(via Perlen des Lokaljournalismus, Sabine Bernburg)
Das EuGH hat im Streit zwischen Kraftwerk und Moses Pelham heute Sampling in „nicht wiedererkennbarer Form“ erlaubt und ist damit wohl beiden Seiten entgegengekommen, wie die Zeit schreibt. Allerdings wird in diesem konkreten Fall der Abschluss erst vom BGH gebracht. Die Richter dortigen Richter müssen in ihrem zweiten Urteil dann die Entscheidung des EuGH berücksichtigen.
Es ging um die Abwägung zwischen Urheberrecht und Kunstfreiheit: Im jahrelangen Rechtsstreit zwischen den Elektronikmusikern Kraftwerk und dem Hip-Hop-Produzenten Moses Pelham um eine zwei Sekunden lange Musiksequenz hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) ein Grundsatzurteil gefällt. Demnach kann das sogenannte Musiksampling ohne Einwilligung des Herstellers grundsätzlich gegen dessen Urheberrechte verstoßen. Ist es allerdings abgeändert und „beim Hören nicht wiedererkennbar“, ist die Kunstfreiheit höher zu bewerten (Az. C-476/17).
Soweit zur eigentlich Nachricht. Die Berliner Zeitung bringt in ihrer Berichterstattung allerdings ein nicht unwesentliches Detail durcheinander und titelt: Musikschnipsel EuGH urteilt in Streit zwischen Kraftklub und Moses Pelham.

Kraftwerk, Kraftklub, Hauptsache deutsche Band.
Ein KommentarSascha Lobo mit einer lesenswerten Kolumne darüber, wie man umhin kommt, Nazis als das zu benennen, was sie nun mal sind: Nazis. Ganz einfach, in 20 Schritten. Haben wir alle schon genau so irgendwo gelesen: So verschieben Sie eine Debatte nach rechts. „Sie möchten rechtskonform im Internet publizieren? Also konform mit anderen Rechten? Dann befolgen Sie diese Anleitung und lernen Sie alles übers Entschärfen, Beschönigen und Schuldumkehren.“
Einen Kommentar hinterlassen4. Passivierung
Direkt an Entschärfung und Beschönigung grenzt die Passivierung, mit der Sie rechte Täter von der Hauptperson zu allenfalls zufällig Beteiligten machen. Bei einem Nazimord wurde das Opfer nicht von einem Rechtsextremen erschossen, sondern kam durch einen Schuss zu Tode. Der sich gelöst hat. Von einer Waffe. Auf bisher unklare Weise. Wenn eine Passivierung zu umständlich ist, entscheiden Sie sich für eine Objektifizierung: Der Molotowcocktail hat das Flüchtlingsheim angezündet, nicht etwa ein rassistischer Attentäter. Je häufiger Sie sprachlich vertuschen, dass Rechtsextreme absichtsvoll und geplant handeln, um so besser.
Kontext: Weltkriegsbombe explodiert selbständig auf einem Feld in Hessen. Wer braucht schon einen Krater wenn er auch einen Kater haben kann.

(via Wibke)
Die pakistanische Provinzregierung Khyber Pakhtunkhwa hat neulich eine Pressekonferenz per Facebook ans Wählervolk gestreamt. Soweit so normal. Aber: irgendwer hat dann wohl aus Versehen den Katzenfilter aktiviert, was die ganz Angelegenheit doch sehr amüsant macht. Da könnte durchaus auch unsere Bundestagsdebatten ein wenig auflockern. Vielleicht könnten die da mal drüber nachdenken.

(via Blogrebellen)
Unabhängig von der Frage, über deren Antwort ich mir noch nicht so richtig Gedanken gemacht habe, überzeugt diese kleine Umfrage vor allem nicht durch die Diversität der Befragten. Aber die scheinen das Ernst zu meinen. Auch die Zeitung.

(via reddit)
Die Welt am Sonntag hat seinen Leser*innen gestern ganz investigativ die Welt der Memes zu erklären versucht. „Was sind denn das für Bilder?“ Hier in groß. Und ich stelle mir die unbefleckten Leser*innen dabei vor, die sie sich beim Lesen am Kinn kratzen und denken, „Ah, das sind also diese Memes. Interessant!“
Einen Kommentar hinterlassen Die CDU kann endgültig weg. Und trägt dafür ganz alleine die Verantwortung.
https://twitter.com/herrkloeckner/status/1133048705093910528
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