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Schlagwort: Photography

Timelapse und Fotos der Eruption des Vulkans Calbuco in Chile

Wunderschön und gleichsam lebensbedrohlich. Rodrigo Barrera hat aus vermeintlich sicherer Entfernung dieses Timelapse-Video der Eruption aufgezeichnet.


(Direktlink, via Mashable)

42 Jahre lang war der Calbuco ruhig, nun ist der Vulkan in Südchile ausgebrochen. Nach mehreren Explosionen hat sich eine Rauch- und Aschewolke gebildet, die noch in mehr als 50 Kilometern Entfernung gesehen werden konnte.

Chiles Innenminister Rodrigo Peñalillo hat die Evakuierung aller Menschen im Umkreis von 20 Kilometern um den Krater angeordnet. Die ersten 1500 Menschen aus der 15 Kilometer entfernten Ortschaft Ensenada wurden in Sicherheit gebracht.
(SpOn)

Auf Instagram und Twitter finden sich diverse Aufnahmen von Menschen, die vor Ort sind. Ein gefährlich schönes Spektakel.


(via Mashable)

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Ein Bergarbeiter, der zum Fotografen wurde und seinen Blick auf Wellen in die Welt trägt

Der farbenblinde, damalige australische Bergarbeiter und Surfer Ray Collins hatte vor sieben Jahren die Idee, ein Fotografie-Buch zu machen. Da er eine Affinität zum Meer und den Wellen hatte, lag es für ihn nahe, genau dort anzusetzen. Später kaufte er sich von der Abfindung, die ihm seine Mine zahlte, eine Kamera. Heute zählt er zu den innovativsten Wasser-Fotografen in Australien. Das hier ist seine Geschichte.

The coal-miner turned photographer is bringing a new angle to oceanic imagery.

The coal-mining town of Bulli, south of Sydney, is not regarded as a repository of high art, nor as a vibrant and pulsing beehive of life and color, and yet there was Ray Collins. Seven years ago the idea of his new photography book, Found at Sea, would have seemed ludicrous to him; he was still working a mile down in the mines and hadn’t shot a single frame. Collins crawled out of the mines after blowing out a knee—“No shock absorbers left,” he says—and bought a camera with the payout. In the short years since, Collins has transitioned from subterranean to submarine and become arguably the most inventive water photographer in Australia.


(Direktlink)

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Langzeitbelichtete Fotografien von Feuerwerk, das auf Drohnen zündet

Der Fotograf Calder Wilson hängt sich Feuerwerk an seine Drohne, lässt sie in die Luft gehen und belichtet den Prozess der Explosionen in der Luft in Langzeit. Die Ergebnisse sind farbenfroh und beeindruckend.


(via Laughing Squid)

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Berlin: Alt | Neu

Wo wir gerade bei alten Aufnahmen aus Berlin sind, hier ein Hinweis auf die tolle Fotoserie von Jens, die er seit Jahren recht regelmäßig updatet: Berlin: Alt | Neu.

Sie zeigt Altes, Neues und die damit einhergehende Vergänglichkeit des Bestehenden in Berlin.

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Moskau in Farbe 1931

Ein auf schön koloriertes Foto-Set aus Moskau, 1931.

They say that these photos were made in 1931 but then lost for a long time, until recently they have surfaced in an archive, already in color. It’s obvious they were not originally been made in color but was colorized, however the timing of this is not known – they might be colorized at the time of making. Anyways a pretty stunning collection of everyday Russian people life in the capital back in 1931!

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Gefrorene Wellen und Bullis unter Palmen

Der Surf- und Lifestyle Fotograf Jonathan Nimerfroh hat bei Minusgraden verdammt beeindruckende Fotografien von gefrorenen Wellen machen können.

Earlier this week photographer Jonathan Nimerfroh was walking along the coast of Nantucket when he noticed something odd about the waves crashing on shore. The high temperature was 19°F (-7.2°C) and while the waves weren’t completely frozen, they were thick with pieces of ice, much like the consistency of a Slurpee, or an slushy, or an ICEE, or whatever.

Ich habe mich dann durch seinen Instagram-Account geklickt, wo er als Surf-Fotograf natürlich auch Bullis zeigt. Nice.

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Wirklich beeindruckende Urbex-Fotografie von Urbex Kind + Fragen und Antworten dazu

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Wer hier schon eine Weile mitliest, weiß, dass ich einen für Urban Exploration pflege. Dieser hat in den letzten Monaten etwas nachgelassen, da ich einfach zuviel schon gesehen hatte. Die immer gleichen Hospitale und alten Theater werden auf Dauer ja doch etwas schon Gesehenes.

Gestern Abend stolperte ich über die Facebook-Seite von Urbex Kind und klickte mich – ohne Scheiß – durch all seine Fotos. „Ich habe nicht die schönsten Bilder… dafür aber wird die ganze Location gezeigt.“ Seine Seite gibt es dort erst seit Montag, quilt aber jetzt schon über mit grandiosen Alben verlassener Häuser, Hospitalen, Hotels und sogar einem Knast. Ich finde die kleinen Häuser, die ganz private Geschichten erzählen könnten, am spannendsten. Urbex-Fotografie in einer Weise, wie zumindest ich sie noch nicht gesehen habe. Ich weiß, dass es da eine Szene für gibt und für Teile dieser werden diese Aufnahmen wahrscheinlich das Normalste der Welt sein, für mich aber, der da keinerlei Einblick hat, sind sie mehr als beeindruckend. Gerade weil viele seiner Aufnahmen Häuser zeigen, die rein optisch auch heute locker noch bewohnt werden könnten – vollmöbliert.

Und weil mich das so beeindruckt hat, habe ich ihm letzte Nacht ein paar Fragen gestellt, die er mittlerweile beantwortet hat.

Wo entstehen deine Aufnahmen? Nimmst du für ein Haus schon mal lange Wege auf Dich, oder bist Du eh viel unterwegs?
Die meisten Aufnahmen sind in Belgien entstanden. Das ist ein Paradies für Urbexer. Manche Häuser werden nicht so wie in Deutschland leergeräumt – wenn sie keiner mehr haben will, bleiben sie komplett einfach stehen. In Frankreich und Luxemburg ist das ähnlich.
Wir nehmen auch weitere Strecken im Kauf. Wenn man was tolles sehen möchte, dann muss man auch etwas weiter fahren.
Wie findest du die Häuser? Manche sehen ja echt erst aus, wie gestern verlassen. Woher bist du sicher, dass die immer schon ‚abandoned‘ sind. Prüfst du das vorher?
Bei den Touren die wir machen, weiß ich schon von anderen, wo man rein muss und ob es verlassen ist.
Wie wählst du aus, wo genau du reingehst? Hast du da bestimmte Kriterien?
Gehst du allein in die Häuser?
Wir sind meistens mit vier Mann.
Gehst Du manchmal mehrfach in das selbe Haus? Auch wenn Du es schon fotografiert hast?
Ich gehe auch nie zwei mal in ein Haus. Dafür gibt es noch zuviel andere Sachen zum sehen. Das wäre verschwendete Zeit.
Welches Haus deiner deiner hier (auf FB) ausgestellten Häuser hat dich selber am meisten beeindruckt?
Am beeindruckendsten fand ich Zone Braams die alte Radarstation. Das war schon ein tolles Erlebnis, so was mal gesehen zu haben. Aber auch alte Minen sind interessant. Ich finde jedes Haus eigentlich gut, weil es immer was anderes ist mit einem anderen Flair. Die Pathologie und das Gefängnis waren auch super.
Verrätst du anderen Deine Locations? Gibt es da irgendwie so eine Art Kodex unter Urbexern?
Ich verrate keine Locations. Nur mit meinen Urbex-Freunden wird getauscht. Wenn ich mal eine gute Location sehe, die ich noch nicht habe, dann wird mit anderen getauscht.
Die Szene ist hart am Anfang. Keiner sagt dir was. Man muss rumschleimen und und und. Aber wenn man einige Leute kennt, dann gehts wie von selbst. Man hilft sich dann gegenseitig was zu finden..
Hast du jemals irgendwas aus einem Haus „mitgehen“ lassen? Wenn ja, was? Wenn nein, hat es Dir später leid getan?
Ein Kodex unter Urbexern heisst: „Nimm nichts mit außer Fotos, hinterlasse nichts außer Fußabdrücke.“
Daran halte ich mich auch. Ich habe noch nie was geklaut auch wenn es manchmal schwer ist. Aber ich denke dann an die vernünftigen Urbexer, das die auch noch was tolles sehen können. Leider gibt es auch schwarze Schafe die was klauen oder kaputtmachen.

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(Facebook-Album: Ein Herrenhaus in sehr guter Verfassung)

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(Facebook-Album: Kleines Häuschen mit viel Inventar)

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(Facebook-Album: Cafe D.)

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(Facebook-Album: Maison Greiveldinger)

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(Facebook-Album: Villa 17 aux Vierges)

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(Facebook-Album: Maison de Statue)

Urbex Kind auf Facebook.

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