Schön, dass meine jetzt schon vor fünf Jahren hochgeladenen Dias der ostdeutschen Kaufhallen im Jahr 1991 auch mal eine Weiterverwendung finden. So sind ein paar wenige davon in der aktuellen Wochenendausgabe des Neuen Deutschlands gelandet. Der Anlass dafür ist die sich zum 25. Mal jährende Deutsche Währungsunion. Passt dazu.
Den Text dazu gibt es im ND, die komplette Galerie der alten Dias hier auf Flickr.
Der in New York lebende Fotograf Joseph Anthony Lawrence war im Frühjahr in den kurdischen Gebieten von Syrien und im Irak unterwegs um die dort kurdischen Kämpfer zu fotografieren. Hier seine beeindruckende Potrait-Serie.
In March of 2015, I set off to the Kurdistan region of Iraq and Syria to begin a new personal project. In the beginning, I thought perhaps it would be a still photography trip only. But just as I left the door, I decided to grab my GoPro kit in case anything interesting happened and I could just film it myself. This is that footage.
00:00 – Intro, Joey departs NYC
01:31 – Preparation in Sulaymaniyah, Iraqi Kurdistan
02:15 – PKK Guerrillas in Makhmour
05:41 – Crossing the border into Syria, YPG/J Guerrillas in Rojava
07:19 – Interview with YPJ members
09:07 – Daily life on a YPG/J base and photoshoot
10:13 – Clash in Tel Tamer, dead ISIS fighters
12:38 – Interview with American YPG Fighter “Fat Jack” in Tel Tamer
13:44 – Tel Hamis liberation, guerrillas living in abandoned ISIS base
16:38 – Urban exploration of abandoned ISIS base
20:28 – Overview of humanitarian crisis on Sinjar mountain
23:10 – ISIS suicide VBIED attack inside the besieged city of Sinjar
25:14 – Funeral of YBŞ guerrilla fighter in Sinjar
26:23 – Yezidi refugees and Shingal Resistance Unit
28:37 – Outro and closing thoughts
29:19 – Funeral of British YPG soldier Konstandinos Erik Scurfield
30:38 – Credits
Eine für mich beklemmende fotografische Dokumentation von Nicolas Lévesque, der die amerikanische Kleinstadt Kennesaw besucht und dort die für mich nicht nachvollziehbare Leidenschaft für Waffen portraitiert hat. Irgendwie creepy.
In Kennesaw, a small American town in the state of Georgia, a good citizen is an armed citizen. By law, since 1982, each head of household must own at least one working firearm with ammunition.
Der französische Fotograf Xavier Hubert Brierre ist mit seiner Frau im Dschungel von Gabun unterwegs und hat dort an verschiedenen Stellen im Dschungel einen großen Spiegel aufgestellt, um die Reaktionen der Tiere auf den selbigen zu fotografieren. Einzelne Clips davon stellt er schon seit Jahren auf seinen YouTube-Account, jetzt gibt es so etwas wie ein Best-Off Video. Der Mirror hat eine kurze Fotostrecke dazu.
Ich war ewig nicht mehr in einem Plattenladen. Manchmal vermisse ich die samstäglichen Vormittage, an denen wir damals in der Gruppe noch hunderte von Mark in Vinyl umsetzten. Aber als zu hoch kann die Sehnsucht danach andererseits auch nicht sein… Sonst ginge ich wohl einfach mal wieder rein, was ich ja nicht tue.
Letzten Freitag hörte ich ein Interview mit Till von Sein, welches er auf Radio Fritz gab. Dort sagte er, dass er Plattenläden nicht mehr mag, er würde den Vibe dort nicht mögen. Ich musste erst lachen, weil ich die Aussage als solche in dem Moment für irgendwie „voll drüber“ empfand. Später allerdings fand ich, dass dieses Statement auch irgendwie gut in die Zeit passt, wo der Gang in den Plattenladen eben auch ein wenig zum Statussymbol verkommen ist.
Und trotzdem war ich früher gerne in Plattenläden unterwegs. Viele davon gibt es heute nicht. Ich sehe mir sehr gerne Fotografien aus Plattenläden an und weiß nicht mal warum. Ein wenig erinnern sie mich auch bei aller versuchten Ordnung an mein altes Kinderzimmer, egal wie man sich dort um Ordnung müht, Plattenläden habe für mich immer etwas chaotisches.
Auch deshalb freue ich mich gerade ein bisschen darüber, dass der Reise- und Reportagefotograf Bernd Jonkmann ein Fotobuch zu dem Thema Plattenläden dieser Welt veröffentlichen will, was er gerade über Indiegogo zu crowdfunden versucht: Record Stores – A tribute to record stores. Aktuell sieht das recht gut aus.
Over the past six years, I traveled around the world to 35 cities on five continents to photograph over 160 record stores – the store owners, the customers, and the people who work there. My photos show their love and passion for vinyl, CDs, and purchasing music in a store. This is what they all share and what really sets the tone for such stores around the globe.
I found great stores on all continents in cities like Cambridge, Los Angeles, Minneapolis, New York, San Francisco, Amsterdam, Berlin, Brighton, Brussels, Glasgow, Hamburg, London, Newcastle, Oslo, Paris, Reykjavik, Stockholm, Rio de Janeiro, Sao Paulo, Tokyo, Sydney and even in Hobart, Tasmania.
It is now 2015, the photographic work is done, the layout looks great, and I now find myself in the final stages of the process for this project. I now need your support to help finish the book without having to make any compromises. We will in fact have to finance the high-quality printing costs in advance.
Als Reise- und Reportagefotograf kam Jonkmanns in viele Städte dieser Welt und nutzte die Aufenthalte auch, um vor Ort gleich mal die Plattenläden abzuklappern. Oder vielmehr gezielt aufzusuchen, denn findet man sie im so oft zitierten wie fotografierten Tokioter Stadtteil Shibuya vielleicht noch in gewisser Frequenz und Dichte, sind sie andernorts längst alleinstehende Anachronismen. Der Musikkonsum hat sich großenteils in die Streamingwolke verzogen. Der Plattenladen als sozialer Ort hat heute, verglichen mit seiner früheren Verbreitung, Seltenheitswert.
„Der Ausdruck Goldene Zwanziger bzw. Goldene Zwanziger Jahre bezeichnet für Deutschland den Zeitabschnitt zwischen 1924 und 1929. Der Begriff veranschaulicht den wirtschaftlichen Aufschwung der weltweiten Konjunktur in den 1920er Jahren und steht auch für eine Blütezeit der deutschen Kunst, Kultur und Wissenschaft. Die „Goldenen Zwanziger“ wurden von der Weltwirtschaftskrise 1929 beendet.“
(Wikipedia)
Nicht aus den 20gern, sondern von 1932. Aber ich mag das Foto.
Karl Liebknechthaus in Berlin am Bülowplatz Das frühere Karl-Liebknecht-Haus in Berlin am Bülowplatz, war Sitz der KPD-Führung. Wir sehen es anlässlich einer Reichstagswahl im Propagandaschmuck.(Foto: Bundesarchiv, Weinrother, Carl, CC-BY-SA)
Zentralbild Die Arbeitslosigkeit in Deutschland 1927. Auch die Gewerbetreibenden haben sich mit ihren Preisen der großen Arbeitslosigkeit anpassen müssen, um noch existieren zu können.(Foto: Bundesarchiv, Röhnert, CC-BY-SA)
Mit Kamera und Blitzlicht durch die nächtliche Grossstadt Berlin! Die nächtliche Grossstadt bietet dem Foto-Reporter vielerlei Objekte für seine Kamera. Wenn nach Mitternacht die Polizeistunden eingetreten ist, entwickelt sich in den Strassen der Grossstadt das Nachtleben. Unsichere Existenzen, wie Kokain-,Likör- und Zigaretten-Verkäufer, und Falschspieler suchen ihre Opfer. In ständiger Flucht vor der Polizei! „Koks Emil“ der schlimmste Parasit der Grosstadt. Er verkauft in kleinen Kapseln das Kokain. Die Prise kostet M 5,-. Seine Opfer bestehen zum grössten Teil aus der Damenhalbwelt. Der „Spanner“, stets im Hintergrund, warnt beim näherkommen Fremder durch einen Pfiff den Kokainverkäufer.(Foto: Bundesarchiv, Georg Pahl, CC-BY-SA)
Prostitutes on Erichstrasse, Berlin, late 1920s(Foto: Unbekannt)
Newspaper sellers sitting on a stick, 1927.Streets of Berlin, 1928.The sculptor and engraver Renée Sintenis and her Studebaker, 1928.In 1923, the Berlin Tempelhof airport was opened. This is a small hut for the first construction workers.Linkstraße / Berlin / Germany 1927.A woman using stationery machine, 1927.Street scene, 1925.Arrest after a street fight during “Blutmai” (eng. Bloody May), 1929.Recalcitrant dog, 1926.
The election Sunday in Berlin, which was operated with great propaganda acts. Propaganda cars of the Communist Party crossing the Alexanderplatz, 1924.
(via Best of Web Shrine)
Immer, wenn ich Bilder von dort sehe, denke ich so, „Ronny, da musst du auch endlich mal hinfahren.“ Vielleicht schaffe ich es ja irgendwann tatsächlich mal.
Stephane Kiss war im letzten Jahr da und jetzt diese Sammlung seiner dort eingefangenen Eindrücke als Video auf Vimeo geladen. Hach, Ronny, da musst du auch endlich mal hinfahren.
This short film portrays the magical, dreamy and inspiring sides of Burning Man. Shot in 2014 documentary style, without any setup or staging, but post-processed with slow motion and creative color grading, techniques typically used for fiction or music video work. Watch full screen with good sound and step into the alternate reality!
Das endgültige Cover zu Nirvanas „Nevermind“ dürfte mindestens jeder kennen, der die 20 hinter sich gelassen hat. Rede ich mir jetzt mal ein. Letztendlich war von der Band auf dem Cover niemand zu sehen. Einen Fototermin dafür mit der Band gab es trotzdem. Nach der Veröffentlichung des eigentlichen Covers. Warum auch immer. Der Fotograf Kirk Weddle war damit beauftragt, die Aufnahmen zu machen. Die Band-Mitglieder waren wenig bis gar nicht begeistert davon.
In October 28, 1991, just as Nirvana were tearing up the rock’n’roll rule book with their major label debut Nevermind, Austin photographer Kirk Weddle was commissioned to shoot the band for photos to promote the impending blitz. His idea? Toss the band into a swimming pool to mimic the album’s infamous naked baby cover image he’d shot a few months earlier.
But when the band showed up for the session at a Los Angeles pool, they were hardly in the mood. Call time was 10 A.M. The weather was unseasonably cold for an outdoor swim. And Kurt Cobain, Krist Novoselic, and Dave Grohl were wiped out from a string of West Coast concerts. (Cobain was so exhausted, he even took a nap.) „I remember Kurt was like, ‚Fuck! I have to get in the pool?'“ recalls Weddle. „He was not a water guy at all.“
But Weddle, known as one of the industry’s best underwater photographers, was able to convince the band to take the plunge and he snapped some 200 images – many of which have never been, made available before. „I’ve just kept them stacked in a closet, unorganized,“ says Weddle.
Ein so einfaches wie tolles Projekt von Esther Pearl Watson. Sie hat in freier Natur fliegende Gummibärchen fotografieren können. In dem sie sich diese auf die Frontscheibe ihres Autos gelegt hat. Prints davon kann man hier erstehen.
Passend zum Video hier noch eine interaktive Seite der Berliner Morgenpost, die Fotos von damals mit welchen von heute gegenüberstellt, die aus der selben Perspektive aufgenommen wurden.
1945 kam der sowjetische Fotokorrespondent Georgiy Samsonow mit der fünften Stoßarmee unter Generaloberst Bersarin nach Berlin. Seine Kamera war eine FED – ein russischer Nachbau ohne Lizenz der Leica II. Ihm gelangen eindrucksvolle Bilder der zerstörten Stadt. Auf einigen sind russische Soldaten in Kampfhandlungen zu sehen. Ob sie für Propagandazwecke nachgestellt worden sind, ist nicht klar. 70 Jahre später suchte der Berliner Fotograf Fabrizio Bensch die Plätze auf, die Samsonow damals fotografiert hatte. Was nicht einfach war: Der russische Kollege hatte nur spärliche Informationen hinterlassen.
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