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Schlagwort: Printing

Ein Reisefilm, der Frame für Frame ausgedruckt, gescannt und wieder zusammengesetzt wurde: Nước Mía

Dennis Stoecker war vor ein paar Jahren in Shanghai, Vietnam und Kambodscha unterwegs und hat dort ein paar Videoaufnahmen gemacht. Dann verbrachte er offenbar einiges an Zeit damit, diese Aufnahmen Frame für Frame auszudrucken, wieder einzuscannen, um sie dann wieder als Film zusammenzusetzen. Das ist nicht nur eine echte Fleißarbeit, sondern auch eine ziemlich abgefahrene Idee, wie ich finde. Musik dazu kommt von Christian Löffler.

Dennis schreibt:

Im Anschluss habe ich jedes einzelne Frame durch einen Drucker gejagt, anschliessend gescannt und wieder zu einem Film zusammengebaut. Es handelt sich dabei um ca. 6000 Ausdrucke bei denen ich viel herumexperimentiert habe mit Farben und Patronen.

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7-Tonnen-Dampfwalze druckt Linolschnitte in den Straßen von San Francisco

Unnötig zu erwähnen, dass das vielleicht auf anderem Wege einfacher, nachhaltiger und womöglich auch sinnvoller wäre, aber möglich ist es dennoch – und manchmal reicht das dann ja auch. Beim jährlichen Roadworks Festival in San Francisco ist die gemeinnützige Organisation San Francisco Center for the Book ausgesprochen analog. Seit ihrer Gründung vor 25 Jahren ist sie Ankerpunkt für kreative Druckgrafik und Buchkunst in der Bay Area und bietet jedes Jahr Tausenden von Studenten rund 300 Workshops und Kurse in Papierherstellung, Buchdruck, Bindetechniken und einer Reihe anderer Verfahren an. Und dann lässt sie halt schon mal eine sieben Tonnen schwere Dampfwalze Linolschnitte drucken. Find‘ ich als Idee ziemlich brutal, aber halt auch ganz geil.

(Direktlink, via Colossal)

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DIY-Letterpressmaschine für den Heimbedarf

Viele hatten während der Shutdowns der letzten Monate so ihre Projekte. Tom Boulton hat mit Hilfe eines 3D-Druckers und einer CNC-Maschine eine sehr leichte Druckvorrichtung gebaut, die sich der Letterpress-Methode bedient. Bis zu einer Größe von DIN A5, aber trotzdem sehr geil, wie ich finde.


(Direktlink, via Colossal)

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Rotogravure, Rotationsdruck

Ich stehe seit meiner ersten Ausbildung ja sehr auf schwere bunte Tapeten, die schwer zu kleben sind. Also zumindest so schwer, dass Peter von nebenan das bei einem 64er Verschnitt nicht so ohne weiteres auf die Reihe bekommen würde und deshalb den Maler/Lackierer anruft, der natürlich auch tapezieren kann.

Ich glaube gerade, dass diesen bunten, geilen, schweren, englischen Tapeten im Rotationsdruckverfahren gedruckt werden. Und das sieht dann so aus. Bin Fan, auch dann wenn das am Ende keine Tapeten, sondern Geschenkpapier werden sollte.

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