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Schlagwort: Prohibition

In New York verteilen Aktivisten Joints an Coronageimpfte

(Symbolfoto: cheifyc)

Vor gut drei Wochen hat das Parlament des US-Bundesstaats New York den Weg für die Legalisierung von Marihuana freigemacht. Nun stehen Aktivisten am Union Square und verteilen für die Aktion »Joints for Jabs« kostenlose Joints an bereits gegen Covid geimpfte Interessenten.

»Es ist das erste Mal, dass wir hier sitzen und legal Joints an die Leute verteilen können«, sagte Mitorganisator Michael O’Malley der Nachrichtenagentur AFP. »Wir unterstützen die Impfanstrengungen auf Bundesebene. Aber wir versuchen auch, sie dazu zu bringen, landesweit Gras zu legalisieren.«

Ich habe für meine Erstimpfung derlei Motivation nicht gebraucht, aber wenn es denn hilft.

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Pariser Polizei stellt Ecstasy im Wert von einer Million Euro sicher, das sich als Haribo-Erdbeeren aus Schaumzucker rausstellt

Süßer Fehlgriff der Pariser Polizei, die am Mittwoch bekannt gab, Ecstasy im Wert von einer Million Euro beschlagnahmt zu haben.

Zwei Tage später meldete die Staatsanwaltschaft nur knapp, dass das Pulver laut einer toxikologischen Untersuchung weder mit „Betäubungsmitteln noch anderen giftigen Substanzen“ zu tun habe. Tatsächlich handelte es sich um „zerkleinerte“ Schaumzucker-Erdbeeren von Haribo, die in Frankreich auch „Tagada“ genannt werden, präzisierte eine den Ermittlungen nahestehende Quelle.

Hooopsie.

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Größter Fund seit immer in Europa: Zoll in Hamburg beschlagnahmt 16 Tonnen Kokain

(Foto: Zoll Hamburg)

Der Zoll in Hamburg hat mal eben nicht weniger als 16 Tonnen Kokain beschlagnahmt. Das ist schon mehr als nur „ordentlich“. Und irgendwer ist da gerade wahrscheinlich ziemlich sauer drüber. Laut den Ermittlern hat der Bums einen Straßenverkaufswert von mehreren Milliarden Euro. Und andere sind ob dessen vielleicht oder gar wahrscheinlich gerade sehr verängstigt.

Bereits am 12. Februar kontrollierten Zollbeamt*innen im Hamburger Hafen fünf Container aus Paraguay. Diese waren aufgrund einer aufwändigen Risikoanalyse mehrerer europäischer Zollbehörden als verdächtig eingestuft worden. In der Containerprüfanlage wurden in drei Containern, beladen mit Spachtelmasse in Blechdosen, deutliche Unregelmäßigkeiten festgestellt. Scheinbar waren nach einer Lage echter Ware direkt hinter der Containertür zahlreiche Blechdosen auch mit anderen Waren gefüllt. Die Container wurden entladen und aus den 20 kg-Blechkanistern zogen die Zollfahnder*innen jeweils acht Kokainpakete mit mehr als 9 kg Gewicht. In über 1.700 Dosen konnten mehr als 16.000 kg Kokain festgestellt werden. Es handelt sich hierbei um die größte jemals in Europa sichergestellte Kokainmenge, weltweit gehört diese Menge auch zu den größten Einzelsicherstellungen.

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Markus Söders (CSU) „Schwarzmarktfriseure“ x die deutsche Drogenbeauftragte

Söder hat neulich dafür plädiert, Friseure wieder zu öffnen, weil sich da wohl so eine Art „Schwarzmarkt“ bilden würde. Könnte er Recht haben. Und genau deshalb ist dieser Tweet auf mehreren Ebenen ziemlich großartig.

*Daniela Ludwig (CSU) schleicht sich aus der Diskussion*

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Cannabis-Patient raucht zu „provokativ“ und muss 50 Euro Strafe zahlen

(Foto: tdfugere)

Wusstet ihr, dass man, auch wenn man eigentlich dazu berechtigt ist, für das Rauchen von Cannabis bestraft werden kann? So entschied das Bayerische Oberlandesgericht in Fürth. Der Grund dafür: der Cannabis-Patient hatte das Kraut auf einem Marktplatz „öffentlich provokant“ geraucht. Ja, so hab‘ ich auch geguckt.

Ein Mann aus Fürth muss eine Geldbuße zahlen, weil er öffentlich provokant Cannabis rauchte – obwohl ihm das per ärztlicher Bescheinigung genehmigt war. Das Bayerische Oberste Landesgericht bestätigte eine vom Amtsgericht Fürth zuvor verhängte Geldbuße in Höhe von 50 Euro, wie das Fürther Gericht am Mittwoch mitteilte.

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Paar findet bei Sanierung ihres Hauses 66 Flaschen Whisky aus der Zeit der Prohibition

Der Denkmalpfleger Nick Drummond und sein Partner Patrick haben sich vor kurzem ein Haus in Ames, New York, gekauft, um es zu sanieren. Das Haus hat eine wohl etwas rätselhafte Vergangenheit:

We were told the home was rumored to have been built by a childless german baron who turned to bootlegging in the 1920’s. The story is endearing, and most likely completely false, but we’re going along with it. After all, who doesn’t want to live in a home built by a bootlegging barren baron?

Jedenfalls fanden die Beiden bei der Sanierung dann 66 Flaschen Whisky, den ein ehemaliger Hausbesitzer während der Prohibition dort versteckt hatte. Geile Story.

He died under (possibly suspicious?) circumstances on Oct 12 of 1932. The only witness to his death was the administrator of his will. …He had many aliases and was known as the mystery man of the Mohawk Valley, and “the count”; although there was never proof of his royalty beyond his own claims. …It was a mystery to locals at the time how he amassed his fortune.

OUR WALLS ARE BUILT OF BOOZE! I can’t believe the rumors are true! He was actually a bootlegger! I mean I thought it was a cute story, but the builder of our house was ACTUALLY a bootlegger!


(via Laughing Squid)

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Drohne wirft Marihuana-Päckchen über Tel Aviv ab

(Foto: NickyPe)

Legalisierungsaktivisten haben mit einer Drohne über Tel Aviv dutzende 1-Gramm-Marihuana-Päckchen abgeworfen, um so für ihr Anliegen zu werben. Da fiel dann halt das Gras vom Himmel.

Aktivisten haben im Zentrum von Tel Aviv mit einer Drohne Dutzende Drogenpäckchen abgeworfen. Mit der Aktion wollen sie für eine Legalisierung von Marihuana eintreten, wie israelische Medien am Donnerstag berichteten. Wind habe die Ein-Gramm-Päckchen am Mittag vor allem auf die zentrale Ibn-Gabirol-Straße getrieben. Zahlreiche Passanten hätten sie aufgehoben und mitgehen lassen.

Die Organisation »Grüne Drohne« hat laut Nachrichtenseite »ynet« für die Aktion extra eine Telegram-Gruppe eingerichtet. Zwei Männer seien nach dem Abwurf der Drogenpäckchen festgenommen worden.

(Danke, bewitchedmind!)

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arte-Doku über die Geschichte des globalen Drogenhandels: Der große Rausch

Sehenswerte, dreiteilige Doku-Serie, die noch drei Tage im Stream zu sehen ist. Wer also die Zeit hat und sich nehmen mag; bitte schön.

Heroin und Kokain haben in der Weltwirtschaft genauso viel Gewicht wie Erdöl und Textilien. Für die Entstehung der mächtigen Drogenkartelle sind die Kolonialmächte ebenso verantwortlich wie Pharmaunternehmen, Bankensysteme und Geheimdienste der ganzen Welt. In drei Folgen zeichnet ARTE die Geschichte des globalen Drogenhandels nach. Im 19. Jahrhundert breitete sich Opium auf Betreiben der Kolonialmächte in ganz Asien aus. Zur gleichen Zeit entdeckte die pharmazeutische Industrie des Westens mit Morphium, Kokain und Heroin neue Wundermittel. Während sich die Rauschgiftabhängigkeit zum weltweiten Problem entwickelte, wurden Drogen nach und nach verboten. Infolge der Prohibition entstanden die ersten Drogenkartelle, die immer wieder den Schutz der Staaten suchen sollten. Einen beispiellosen Boom erlebten diese kriminellen Netzwerke während des Kalten Krieges, als Geheimdienste Drogen politisch instrumentalisierten. Die USA mussten das teuer bezahlen: Ein Drittel ihrer Soldaten in Vietnam waren 1970 heroinabhängig. Im Jahr darauf rief US-Präsident Richard Nixon in einer historischen Rede den „Krieg gegen die Drogen“ aus.

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Explosion: Beim Versuch, Cannabisöl herzustellen, hob ein Dach ab

(Foto: DavidCardinez)

Kinners, wenn ihr die Chemie nicht ganz im Griff habt, macht doch nicht solchen Blödsinn für ein bisschen Butan-Haschischöl.

Düren: Am Freitagabend erschütterte eine Explosion das Dachgeschoss eines Hauses im Stadtteil Birkesdorf. Dabei entstand nicht unbeträchtlicher Sachschaden. Nur durch unglaubliches Glück blieben der Verursacher und weitere Hausbewohner körperlich unversehrt.

Gegen 20:45 Uhr misslang einem 42 Jahre alten Dürener in seiner Dachgeschosswohnung die Herstellung von Cannabiskonzentrat. Nach derzeitigem Ermittlungsstand hantierte er im Badezimmer mit Hanf, einem Metallrohr und einer größeren Menge Feuerzeuggas. Möglicherweise sollte „BHO“ erzeugt werden (Butan-Haschischöl), dessen Herstellung in einschlägigen Magazinen wegen der Explosionsgefahr als riskant bezeichnet wird.

Als Folge der unsachgemäßen Behandlung kam es versehentlich zu einer Explosion, die das Dach des Hauses in Teilen förmlich abhob und mehrere kleinere Brände in der Wohnung freisetzte. Dachziegel wurden teilweise bis auf die andere Straßenseite geschleudert; zudem entstanden einige Risse und Gewerkebeschädigungen. Auch die Bedachung eines Nachbarhauses wurde in Mitleidenschaft gezogen.

Der Beschuldigte selbst und weitere im Haus aufhältige Personen erlitten alleine durch Glück KEINE körperlichen Schäden. Die Brände konnten er und Zeugen noch vor Eintreffen der Feuerwehr größtenteils selbst löschen. Allerdings entstand Gebäudeschaden, insbesondere am Dachaufbau, der jedoch noch taxiert werden muss.

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