Ich weiß es auch nicht, aber es muss hart sein.
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Zum Inhalt springen -->Einzelhändler in Münster haben anlässlich des AfD-Neujahrsempfang, der dort heute im historischen Rathaus stattfinden wird, in der Innenstadt jede Menge Europa-Flaggen an die Häusergiebel gehängt. Außerdem werden viele der Geschäfte wohl früher schließen und an verschiedenen Gebäuden sollen die Lichter ausgeschaltet werden. Die AfD will ihre Bundesvorsitzende Frauke Petry empfangen. Es ist eine Demo gegen die AfD geplant, die bis zu 5000 Menschen auf die Straße bringen könnte.
Ein Kommentar
Kieran Hebden aka Four Tet hat nach dem umstrittenen Einreisedekret von Donald Trump mal eben eine Playlist gefüllt, die Musik aus jenen Ländern sammelt, die vom Dekret betroffen sind.
„Four Tet, real name Kieran Hebden, stated on Twitter that he was inspired to explore music from Trump’s banned countries after reflecting on a past collaboration with Syrian artist Omar Souleyman, whose 2013 album ‘Wenu Wenu’ was produced by Four Tet in Brooklyn. Under Trump’s new anti-immigration order, Hebden says a collaboration like this would not be allowed to happen.“
(via Mixmag)
Neben dem Weißen Haus wird gerade gebaut. Aus diesem Grund steht dort ein Kran. Greenpeace-Aktivisten haben diese Möglichkeit genutzt und ein „Resist“ Banner an den Kran gehängt, das dann neben dem Weißen Haus hing.
Greenpeace activists deploy a banner on a construction crane near the White House reading “RESIST” on President Trump’s fifth day in office.The activists are calling for those who want to resist Trump’s attacks on environmental, social, economic and educational justice to contribute to a better America.
(Direktlink, via Just)
Am Tag, an dem Donald Trump in den USA zum Präsidenten gemacht wurde, kam es in Washington D.C dazu, dass ein Demonstrant dem gerade ein Interview gebenden Neonazi Richard Spencer mit dem Ellenbogen eine recht ordentliche Schelle verpasste.
Seitdem diskutiert das halbe Internet, ob es legitim wäre, Schellen an Nazis zu verteilen. Ganz einig ist man sich da bisher noch nicht. Aber das scheint auch nicht mehr zum Thema zu taugen, denn nach aktuellem Kenntnisstand war das, was Spencer da entgegengebracht wurde, gar keine Schelle – es war eine alternative Umärmelung. Alternativen Fakten sei dank.
Oh, that Nazi that got punched in the head? That wasn't a punch. That was an alternative hug. There. Fixed it. #AlternativeFacts
— Shannyn Moore (@shannynmoore) January 22, 2017
[Update] Bei jetzt erzählt einer der dabei gewesenen Student, wie sich die Aktion angefühlt hat.
In Magdeburg hatte die AfD-nahe Hochschulgruppe Campus Alternative mit André Poggenburg den Chef der AfD in Sachsen-Anhalt eingeladen. Er sollte über Geschlechterforschung reden. Poggenburg ist einer derer, die Homosexualität schon gerne mal mit Pädophilie gleichsetzen.
Eigentlich hatte die Campus Alternative ein paar geneigte Zuhörer erwartet. Im Hörsaal wurde Poggenburg und seine Entourage von gut 400 Studenten in Empfang genommen, die so gar nicht zuhören wollte – und ihm das auch sehr schnell sehr deutlich machten. Darauf kam es zu Gerangel und Böllerwürfen. Am Ende musste die Polizei Poggenburg und seine Kumpels von der Polizei nach draußen begleitet werden. Lief nicht so gut für die AfD.
Poggenburg selber war dann auch etwas traurig.
"Campus Alternative Magdeburg" dringender denn je nötig. An Unis regiert der Linksextremismus!
— André Poggenburg (@PoggenburgAndre) January 12, 2017
Länger schon angekündigt, jetzt umgesetzt: Joseph Corré, Sohn vom Sex-Pistols-Manager Malcolm McLaren und Viviane Westwood, hat als Protest gegen den Ausverkauf des Punks jetzt seine Sammlung aus Punk-Memorabilien verbrannt. Diese hatte wohl einen Wert von fünf Millionen Pfund. Dazu gab es ein Feuerwerk.
Einen Kommentar hinterlassen„Warum? Zwei Antworten: weil Joe Corré es konnte. Und zweitens: weil er den ganzen Punk-Kram leid war. Vor allem diese Feiern zur Entstehung der Punk-Bewegung vor 40 Jahren. Widerlich. Wer, wie zum Beispiel der Autor dieser Zeilen hier, seinerzeit in London war, hat in lebhaft lauter Erinnerung, wie Songs wie das bereits zitierte „God save the queen“ oder die Sex-Pistols-Hymne „Anarchy in the UK“ die Anarchie in das United Kingdom brachten.“
Vorsicht, diese Frau ist bewaffnet! Und sie ist zu allem bereit. Mit einer Spraydose im Anschlag reist die Berlinerin Irmela Mensah-Schramm durch Deutschland. Mittlerweile ist sie 70, seit 30 Jahren Aktivistin – im Kampf gegen den Hass. Sie übersprüht fremden- und sonst irgendwie feindliche Parolen an Hauswänden. Und musste sich dafür jetzt vor Gericht verantworten.
Posted by Abendschau on Donnerstag, 6. Oktober 2016
Irmela Mensah-Schramm, heute 70 Jahre jung, übermalt und übersprüht seit 30 Jahren Graffitis und Sticker von Neonazis. Sie lebt Courage und bürgerliches Engagement. Vor einiger Zeit hat Irmela den Pegida und AfD Spruch „Merkel muss weg“ an der Wand eines Zehlendorfer Fußgängertunnels in „Merke! Hass weg!“ verwandelt, in leuchtendem Pink. Das Amtsgericht Tiergarten sah darin eine „Erweiterung einer bereits bestehenden Sachbeschädigung“ und hat Irmela deshalb zu 1800 EUR Strafe verdonnert, die es jetzt zu zahlen gilt.
Sie will nicht zahlen, ist in Berufung gegangen und sagt, „[ich werde] weitermachen, das habe ich schon im Gericht gesagt. Notfalls gehe ich dafür auch ins Gefängnis.”
Man muss Merkel nicht mögen, um dieses Urteil für blödsinnig zu halten. Geht zumindest mir so. Aber wir könnten was für Irmela tun. Für sie spenden nämlich.
Konto:
Berliner VVN-BdA e.V.
Verwendungszweck: Irmela Mensah-Schramm
Postbank Berlin
IBAN: DE18100100100315904105
BIC: PBNKDEFFXXX
Ich persönlich fände es ja geil, wenn sie die Berufung durchzieht, aber auch das kostet halt Geld. Also kann sie es so oder so ganz gut gebrauchen. Ich überweis‘ ihr jetzt mal was.
26 KommentareAFD Stand in Forchheim macht sich gerade zum Obst. Dank diesem tollen Mann pic.twitter.com/tAo4fT2Swg
— Mobsi (@FoMObSi) September 10, 2016
Eine Sächsin über Pegida und das, was da am 03. Oktober in Dresden passiert ist
Grit Maroske, Sächsin, Linke und aktive Antifaschistin hat neulich unter diesem Artikel der Zeit auf Facebook über Pegida in Dresden folgenden Kommentar geschrieben.
Außerdem schreibt sie heute ein weiteres Statement dazu: Keine Ausreden mehr.
Ich pack das hier mit rein, weil ich weiß, dass es natürlich(!) auch in Sachsen gute Leute gibt. Ich habe allerdings ein bisschen das Gefühl, dass sie weniger Gehör finden. Vielleicht auch, weil sie die Leiseren sind.