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Schlagwort: Record Vinyl

Papier Stop-Motion: How to Make a Record

Hübsch mit der Hand gebasteltes Papier Stop-Motion Filmchen von Kelli Anderson, das den Werdegang einer Schallplatte im Jahr 1930 bei Paramount Records zeigt. Auch hat sie schöne GIFs dazu gemacht.

A handmade video that recreates the inner workings of the defunct Paramount Records factory (where records by artists like Blind Lemon Jefferson, Louis Armstrong and Charley Patton were pressed in the 1920s and ’30s.) The video is made entirely from paper atop a plywood set.

(Direktlink)

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Record Shopping in Paradise: Hawaiian Vinyl Culture


(Foto: Aloha got Soul)

Superinteressante Mini-Doku über den Umgang mit Schallplatten in einer Region, die ich diesbezüglich so gar nicht auf dem Zettel hatte: Hawaii. Aber auch von dort kam schon immer Musik – natürlich auch auf Vinyl.

Roger Bong hat es sich zur Aufgabe gemacht, eben jene Tunes und Platten zu sammeln und sie in Form von Mixen auch zu veröffentlichen, was ziemlich geil ist. Über seine Leidenschaft schreibt er auf seinem Blog Aloha Got Soul, seine Mixe packt auf Soundcloud. Das kann dann so klingen.


(Direktlink)

The music, ignored and inaccessible for so long, is, thanks to Roger finally filtering over the ocean and is feted by the likes of Psychemagik, Floating Points and the hardcore collectors at BBE records for its sun-soaked and gloriously carefree breed of island-tinted soul, funk and rare groove. Heavily influenced by the US and recorded primarily in the 70′s and 80′s, it’s basically impossible not to fall in love with this stuff.

Now, for the first time, Roger has flung open the doors and given us an unprecedented look into the heart of the record digging scene in Hawaii on this lovely film, sharing five of his favourite records and providing an insight into the best record shops and markets on the Pacific archipelago.


(Direktlink, via The Vinyl Factory)

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Der Tower Records Store in Los Angeles, 1971

10 Minuten unkommentierte Schallplatten-Nostalgie. Aufnahmen aus dem Tower Records Store auf dem Sunset Boulevard von 1971.

This color film captures one of Tower Records flagship stores, located on the Sunset Strip in West Hollywood. Tower Records was founded in 1960 in Sacramento and became an international business before closing in 2006. The record store helped revolutionize the music industry. The film was made by Sacramento City College professor Darrell Forney and shows customers shopping in the store in the evening.


(Direktlink, via BoingBoing)

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Schallplattenherstellung in 30 Bildern

Fotograf Marco Walker hat für die Vinyl Factory den Herstellungsprozess von Schallplatten mit allerhand Fotos dokumentiert.

For a music format that exists on a microscopic level, perhaps the most intriguing thing about the way in which records are pressed is the sheer industrial and mechanical nature of the process. From growing stampers in chemical baths to shrink-wrapping the gatefold sleeves, the pressing of a record is at every stage both an incredibly physical and exact process.

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Plattenkoffer

Ralph Ballschuh schreibt kurz über einen alten Begleiter; den Plattenkoffer. Das ist ein wenig albern, weil sich die Zeit einen Scheiß um melancholische Emotionen alternder DJs schert. Aber es ist auch ein ein bisschen sehr schön, wenn man weiß, dass der Plattenkoffer einer der damals immer besten Kumpels war.

Ich mochte ja die B-Seiten mit den Dub-Edits schon früher immer viel lieber, aber das ändert an Ralphs Erläuterung nur wenig bis nichts. Auch wenn ich heute sehr gerne den Klapprechner aufstelle und trotzdem im besten Fall ein paar Vinyls mitbringe. Ist, hach, auch heute noch immer ein Spaß. Mit und ohne Plattenkoffer.

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so,
mein kind,
das ist ein plattenkoffer!
früher ging opa mit sowas in den club und hat dort die ganze nacht (und nicht nur anderthalb stunden lang) mit richtigen schallplatten die leute gerockt. ja, doch, das hat tatsächlich funktioniert, und zwar richtig gut. aber nur, wenn dort auch plattenspieler standen. du weisst schon die komischen grossen dinger mit diesem lustigen sich drehenden teller und dem merkwürdigen tonarmdingsda, welche du und deinesgleichen immer als ablage für eure klapprechner, cd-taschen, getränke, aschenbecher und drogen benutzen. wenn die musik alle war, dann hat man eben wieder von vorn angefangen oder – und jetzt festhalten – einfach die platte umgedreht und einen dub-mix oder sogar einen bis dahin gänzlich unbekannten geilen track gespielt.
hach, war das vielleicht ein spass damals!

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Brasilianer sammelt Millionen von Schallplatten

Die New York Times hat gerade eine Story über Zero Freitas, einem 62-jährigem, brasilianischem Geschäftsmann, der seit seiner Kindheit Schallplatten sammelt. Nach eigener Aussage besitzt er aktuell mehrere Millionen davon, die er in einer 25.000 Quadratmeter großen Halle in São Paolo lagert. Momentan arbeiteten etliche Leute für ihn, um die täglich wachsende Sammlung zu archivieren und zu sortieren.

“I’ve gone to therapy for 40 years to try to explain this to myself,” he said. His 25,000-square-foot warehouse in São Paolo contains several million albums. He’s been collecting since childhood and greatly expanded his collection after his divorce.

He currently employs a dozen college interns to catalog the records, but their 500-per-day rate is nearly surpassed by the new records he adds daily, using a network of buyers in New York, Mexico City, South Africa, Nigeria, Cairo, and beyond.

(via FACT)

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Auf Flohmärkten Platten jagen mit DJ Scientist: Diggin Is A Science

Früher, also ganz früher, als ich noch keine Kinder hatte und noch in Berlin wohnte, verbrachte ich dutzende Sonntagvormittage auf Berliner Flohmärkten auf der Suche nach Schallplatten. Nicht nach irgendwelchen Schallplatten sondern nach denen, die der frühen deutschen Elektronik und dem Krautrock zuzuordnen waren. Can, Klaus Schulze, Tangerine Dream und natürlich Kraftwerk waren damals Subjekte meiner Begierde.

Ich kam da in den 2-3 Jahren auf eine durchaus beachtliche Ausbeute an Scheiben, die es so im Handel schon lange nicht mehr gab. Teil davon: immerhin 34 verschiedene Kraftwerk-Vinyls – von der 7″ Single bis hin zu polnischen Bootlegs. Diese meisten davon mint und ich habe sie bis heute nie selber auf dem Teller gehabt. Vielleicht taugen die ja mal als Erbe für meine Kinder. Wer weiß.

Es gab bei diesen Streifzügen einiges zu beachten. Erstens: sei ganz früh da (Einer der Gründe, warum ich das heute nicht mehr machen mag. Schlaf ist manchmal wichtiger als Vinyl). Zweitens: nie vom Händler kaufen – die ziehen einen immer über den Tisch. Und drittens: Flohmärkte, die nicht immer und regelmäßig stattfinden, funktionieren besonders gut. Dort verkaufen viele „endlich mal“ die Platten, die Mutter oder Vater ihnen hinterlassen hatte. Und viertens: komme vor den Händlern an genau diese Stände.

Wenn ich DJ Scientist hier heute so zusehe, habe ich damals nicht wirklich viel falsch gemacht und so einige Schäfchen ins Trockene bekommen, wie man so sagt.

Vom 31.08. bis zum 5.9. finden in Berlin die Diggin Days statt und zur Einstimmung darauf drehte hhv.de eine kleine Reihe an Kurz-Reportagen mit bekannten Vinyljunkies. Für den ersten Part begleiten sie DJ Scientist beim Plattenkauf auf Berliner Flohmärkten, die ich damals schon abgraste. Der Fehrbelliner Platz allerdings gehörte für damals noch genau so dazu wie der am Rathaus Steglitz.


(Direktlink, via Blogrebellen)

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