Koze packt auf das ohnehin schon sommerlich klingende Original noch ein paar Sonnenstrahlen mehr und nimmt ein wenig die Aufregung raus. Bei 30°C im Schatten sollte man ja auch nicht all zu schnell tanzen. Der Kreislauf und so. Sehr schöner Remix.
Das vielleicht Schönste, was sich heute im Netz finden lassen wird: Nick Harvey spielt Lightning Seeds‘ Three Lions (Football’s Coming Home) vor einer Kamera solo am Piano und streamt die Aktion auf Twitter, dann begleiten ihn immer mehr Musiker, in dem sie Replies auf seinen Tweet schicken. Und jeder kann mitmachen.
„It’s NEVER too late to join the #twitterband. New submissions (both instrumental and vocal) are always welcome. […] All you need to do is either video yourself singing along to the tweet at the beginning of this thread, or, if you fancy doing harmonies, reply to other singer’s parts when they come through. As tweets can get lost in the replies, I’ll RT everything, so please check my timeline.“
Spätestens damit ist klar, dass nur England Weltmeister werden kann.
Mit dem Remix, den Flume im Jahr 2013 für Disclosures „You & Me“ gemacht hatte, hat er sich bei mir damals auf den Radar geschossen. Ich hab den Remix gerne in ganz vielen meiner Downbeat-Sets gespielt. Weil er großartig ist. Immer noch.
Neulich haben die Leute der Techno-Blaskapelle von MEUTE genau jenen Track im Görli geblasen. Ich bin eigentlich nicht so Fan von Marching Band-Zeugs, aber die Nummer hier ist so verdammt haargenau auf den Punkt, dass mir nebst meiner Gänsehaut nur zu sagen bleibt: Wahnsinnig gut.
Berlin, Görlitzer Park: Techno Marching Band MEUTE getting ready for summer with a live performance of their new version of Disclosure and Eliza Doolittle’s track You & Me, originally remixed by Flume.
Der Illustrator J. King hat für das Mixmag einige ikonische Alben aus der elektronischen Ecke mit Charaktern der Simpsons gemasht. Dabei hat er auch Burial zu Bartial gemacht.
1997 veröffentlichte der Isländer Ísar Logi Arnarsson als Cold beim belgischen Label Re-load Records auf der B-Seite einen Downbeat-Track namens Strobe Light Network. Ein kleines zeitloses Meisterwerk und somit auch heute noch spielbar.
Kurz darauf schaffte es ein gekürzter Edit davon auf die damals zweite Space Night Compilation bei Elektrolux. Offenbar fand man dort soviel Gefallen an dem Track, dass man für diesen eine extra Remix-EP machen lies: Cold – Strobe Light Network – Remixes. Mit dabei ein Remix, den Sven Väth und Ralf Hildenbeutel gemacht und mit dem Namen Blue Glas Remix versehen hatten. Eine nicht minder schöne Version des Originals.
Und da irgendwer im Bunde es offenbar damals nicht so damit hatte, klassische Notation schreiben oder lesen zu können, zeichnete Arnarsson die Grundlage seines Tracks in diese kleine Illustration, die dann offenbar per Fax an Sven Väth ging. Der und Hildenbeutel sollten schließlich wissen, womit sie es da zu tun hatten. Offenbar konnten die damit dann ausdrucksvoll arbeiten. So war das damals. Ein schönes Zeitdokument jüngerer Musikgeschichte.
Melodysheep hat sich die 1939er Filmversion von The Wizard of Oz genommen, in Samples zerlegt und zu einem eigenen Song auf das originale Videomaterial gepackt. Die Technik ist schon ein wenig durch, ja, aber bei The Wizard of Oz kann man schon nochmal hinhören.
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