Der hier schon mehrfach beschriebene Dokumentarfilm Raving Iran der deutschen Filmemacherin Susanne Regina Meures aus dem Jahr 2016 lief gestern Abend in 3sat und ist nun in der der Mediathek als Stream verfügbar. Die Doku begleitet zwei iranische Techno-DJs in ihrem Alltag in Teheran und bei einer Reise zum Lethargy Festival in Zürich.
„Zwei DJs gegen das iranische Regime: Anoosh und Arash arbeiten als DJs in Teherans Underground-Technoszene. Das ewige Versteckspiel mit der Polizei ist zermürbend. Der Film vermittelt Einblicke in die Subkultur von Teheran.“
Ich stehe sehr auf das, was Patrice Bäumel in letzter Zeit so produziert hat. Sein Sound definiert Techno für mich aktuell genau auf den Punkt. Großartiges Zeug. Dieses spielt er auch für den aktuellen 8day Podcast. Und an einem Mittwoch, der als Bergfest ein langes Wochenende einläutet, kann es auch mal Techno sein.
Der gute Woody. Voll gut drauf und so. Erinnert sehr stark an die nicht weniger geistreichen Gespräche, die wir alle am Sonntagmorgen auf dem Parkplatz des Berliner E-Werk geführt haben. Da wurde die Welt verändert. Verbal.
Morgen wird in Dortmund mal wieder zur Mayday getanzt. Mittlerweile seit über 25 Jahren. Zwar nicht nur in Dortmund, aber auch. Meine letzte Mayday besuchte ich 1994 in Berlin. Auch schon ganz schön dolle lange her. 23 Jahre.
Damals sah Techno feiern im Großen so aus. Sandy aus Frankfurt an der Oder und Daniel aus Strausberg zeigen das hier mal. Und das alles ganz ohne Smartphone.
Auch schon über 25 Jahre her. Als Radio noch viel Platz für Experimente lies. Zumindest im Osten, zumindest beim damaligen Jugendsender DT64, bei dem Marusha ihre Sendung „Dancehall“ mit abwechselnden Gästen bespielte. Hier wohl welche aus Thüringen, wie man bei Rave Strikes Back zu berichten weiß.
Mit dabei waren DJ Enny One und DJ Sonic Destroyer (Xela), Matthias, Diana, DJ Mirko (Apolda), DJ Mikk, Thomas, Conny, Jana Clemen sowie Marcos Lopez, der immer nach Marusha mit der „Partyzone“ auf Sendung ging.
Romuald Karmakar hat mit Denk ich an Deutschland in der Nacht einen Dokumentarfilm gemacht, der die fünf DJs Ricardo Villalobos, Sonja Moonear, Ata, Roman Flügel und David Moufang/Move D auf ihren Touren, im Studio und im Alltag begleitet und sie dabei zu Wort kommen lässt. Sie sprechen über ihr Leben und ihre Leidenschaft, die Musik. Der Film feierte auf der diesjährigen Berlinale Premiere und kommt am 11. Mai in die Kinos. Da kann man schon mal reingehen.
Kurzer Rückblick in einen ganz wunderbar klischeebehafteten Beitrag aus dem Jahr 1995. Das ZDF war im „Aufschwung Ost“ in Kassel und hat sich mal umgeguckt, wie das so lief mit dem Techno, den Kids und den Drogen. „Ganzkörpermusik“.
Ich habe gestern Abend auf der ersten „Polarnacht“ im Bad Gliesmarode in Braunschweig gespielt. Ambienten Techno, wenn man so will, der imho ziemlich gut dort hingepasst hat. Leider hat es mir nach knapp 2,5 Stunden die Aufnahme zerschossen, so dass das Set hier nur gekürzt erscheint. Es ging dann halt einfach so weiter.
Der Mix passt bestens in ein Wochenende. Legt euch wieder hin, genießt die Zeit an der Heizung, oder besser noch: am Kamin. Genehmigt euch 2-25 Drinks, entspannt. Mach ich jetzt auch.
Tracklist:
Adverb – Hyle
Anenon – Sonora
Birds of Mind – Ankara (Stavroz Remix)
Hannes Fischer, Coss – The Return of Marshal Conga
James Murray – The Black and the Grey
Nu – Palomita
Moby – Porcelain (Arty Remix)
Shkoon – Ala Moj Al Bahr (JAVID Remix)
Max Würden – Kalibrierung
Landhouse, Raddantze – Spaceships
Matthew Herbert – Çafé de Flore
Tomzen – Che Amichi
Xique-Xique – Xaxoeira
Jichael Mackson – Bob in motion
Korablove – Train in Vain (Anonym Nan Madol Mix)
Parra for Cuva, Senoy – Sacred Feathers
Satori – Ikyadarh
Warmth, Faidel – Stray Lights
Ulrich Schnauss, Tigerskin – Love Went Without Saying
Planet Boelex & Lisa’s antenna – Outlet
BT Gate X-138 – Distant Pulse Wavelength Emulator
Blancah – Learning to Fly (Kris Davis Slow Remix)
Martin Nonstatic – Bowed Thoughts
Kyson – Wattle Rise
Lars Leonhard – Night Train To Berlin
Lars Leonhard – Underground Railroad
Fingers In The Noise – Close Your Door
Shlohmo – Empty Pools
Ich hatte hier schon allerhand zur Schließung des legendären Frankfurter Clubs im Jahr 1998. Diese Folge von Vivas „Berlin House“, die damals als Sondersendung gezeigt wurde, hatte ich hier allerdings noch nicht. Glaube ich. Deshalb ein Blick auf Frankfurt in den späten 90er Jahren. Inklusive der Werbeclips von damals. „The Power of Love“ für 24,80 DM.
Ende 2016 hat Aphex Twin auf dem Day For Night Festival in Houston ein zweistündiges DJ-Set hingelegt, das einem die Ohren klingeln lässt. Danach sind die Lauscher ob der Ansammlung von Klassikern und neuen Tracks für die nächsten Stunden erst einmal ordentlich durchgeputzt.
Ebenso wichtig wie das Set an sich waren an diesem Abend die Visuals, die das alles erst endgültig abrundeten und ohnehin im Vordergrund stande. Deshalb hier als Video. Der Sound ist ob der Aufnahme jetzt eher nur so naja, reicht aber, um einen Eindruck zu gewinnen. Hier der Link zu Soundcloud.
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