Etsy-Verkäufer Retrotic verwandelt unter anderem alte Wählscheibentelefone in stylische Retro-Lampen und die sehen ziemlich geil aus. Wenn etwas noch gut ist, muss man es schließlich auch nicht wegwerfen.

(via Neatorama)
-->
Zum Inhalt springen -->Etsy-Verkäufer Retrotic verwandelt unter anderem alte Wählscheibentelefone in stylische Retro-Lampen und die sehen ziemlich geil aus. Wenn etwas noch gut ist, muss man es schließlich auch nicht wegwerfen.

(via Neatorama)
Wisst ihr noch? Im Osten hatten die wenigsten Menschen einen Telefonanschluss – und wen sie einen hatten, hatten sie den meist aus Gründen. Zum Beispiel, um darüber zu informieren, was in der Nachbarschaft so los ist. Zum Telefonieren gingen zumindest wir immer in die Telefonzelle, die 300 Meter die Straße hoch war. Dort war manchmal mit Anstehen und „Ferngespräche“ waren zu vermeiden. Der Kosten wegen. Mit dem Mauerfall kam dann der Festnetzanschluss zu Hause mit dem ersten Tastentelefon. Ferngespräche waren dennoch zu meiden oder halt spät abends durchzuführen. Der Kosten wegen. Irre, wie sich das alles verändert hat.
Einen Kommentar hinterlassenWer erinnert sich noch an die Zeit, als es die ersten Tastentelefone auf den Markt kamen? Damals telefonierte man am besten nur am Wochenende oder im „Mondscheintarif“ am Abend, weil die Gebühren sonst zu hoch waren.
Aus dieser Zeit (1983) stammt der Filmbericht aus dem damaligen „ARD-Ratgeber Technik“ und informierte über Neuigkeiten rund ums Telefon.
Ähnliches habe ich vor 16 Jahren für „Bärlin City“ mal in einem Burger King im Steglitzer Schloß-Center gemacht. Allerdings mit einem Kopfhörer, aber soweit weg ist das davon ja nicht. Und funktioniert.
(Direktlink, via Laughing Squid)

„Ich ruf mal die Auskunft an“ höre ich meine Mutter heute noch sagen, was sie damals häufig tat, wenn sie irgendwelche Fragen hatte. Das hat sich so ein bisschen eingebrannt. Ich selber habe da nie angerufen und bin damit wohl nicht allein. Zum Ende diesen Jahres stellt die Telekom den Betrieb ihrer Telefonauskunft ein. Lohnt einfach nicht mehr. Vielleicht könnten wir bis dahin alle allein aus nostalgischen Gründen noch mal anrufen und Auskünfte einholen?
2 KommentareDementsprechend dünn war zuletzt die Nachfrage nach diesem Dienst. Nun hat die Deutsche Telekom angekündigt, ihn zum 1. Dezember 2024 einzustellen. Die unter der Nummer 11833 erreichbare Inlandsauskunft werde kaum noch genutzt, teilte die Telekom mit. Ebenso werden die Auslandsauskunft und der Weckservice ihren Betrieb einstellen.
Ich weiß nicht, ob Kinder und Jugendlich so ein Ding heute bedienen könnten, aber vielleicht könnte dieser Film dann hilfreich sein, wenn das irgendwann mal nötig sein sollte.
A 1940 educational short by Bell Telephone to show customers that were recieving new dial phones how to use the new device, and why they were getting these new sets.
(Direktlink, via Nag on the Lake)
Ein Ehepaar in Wisconsin besitzt Zehntausende alte Telefone, die einst ihr Unternehmen ausmachten. Das nämlich verkaufte über Jahre hinweg jene Telefone, die heute keiner mehr braucht und deshalb nicht mehr kauft. Die Knappens überlegen jetzt, was sie mit Phoneco (hübsche Website auch ;)), das mal einen Jahresumsatz von 1 Millionen Dollar abwarf, jetzt anstellen können.
Ein KommentarOnly now, Ron and Mary Knappen are trying to determine what to do with their vast Phoneco inventory, which draws little interest these days. It’s the same challenges faced by others who deal in antiques like roll-top desks, sets of china, oil lamps, armoires and salt and pepper shakers.
The Knappens, Ron, 87, and Mary, 82, possess a collection that over the past 52 years has clearly gotten out of hand.
Ich weiß gar nicht wie viele öffentliche Telefone es hier in der brandenburgischen Landeshauptstadt noch gibt. Weil ich seit gefühlten Ewigkeiten keinen Bedarf hatte, eine zu nutzen. Ich glaube neulich noch eins im Hauptbahnhof gesehen zu haben. Allerdings habe ich tiefsitzende kindliche Erinnerung an eine Telefonzelle in dem Kaff, in dem ich aufgewachsen bin. In der DDR waren Haustelefone eher selten und meistens für Privilegierte, so dass ich zum Telefonieren zwangsläufig eine Zelle benutzen musste. Die stank meistens nach Pisse, die dort aushängenden Telefonbücher waren immer zerrissen und oder abgefackelt. Wir riefen von dort aus random irgendwelche Bäckereien an und fragten, ob die Schweineohren hätten. Oder fragten beim Fleischer nach der groben Fetten. Diesdas. Kostete meistens 20 Pfennig, Ferngespräche waren deutlich teurer, weshalb wir darauf verzichteten. Später gab es dort dann einen Slot für diese Telefonkarten, die mir, wenn ich die heute sehe, das Gefühl geben, dass ich doch schon ganz schön alt geworden bin.
Jedenfalls haben sie in New York City gerade die dort letzte öffentliche Telefonzelle abgebaut. Das Ende einer Ära.
4 KommentareOkay, richtig bedienen sieht natürlich anders aus und die Usability dabei, ein Tablett mit einem Nummernschalter zu steuern, ist wenig überraschend arg eingeschränkt, aber Grundsätzliches funktioniert. Find’s nach wie vor immer noch toll, worin Leute so ihre Zeit investieren, nur um das gemacht zu haben.
https://twitter.com/johnedgarpark/status/1488372986528731137
Einen Kommentar hinterlassen
Besonders weil ich das GIF hier haben wollte, aber auch weil ich die Idee an sich so schön neben der Spur finde, die musikalische Umsetzung mitunter grauselig und gerade darüber nachdenke, welchen der Songs für Anrufbeantworter aus den 1980er Jahren ich mir jetzt auf meine Mailbox spielen sollte.
(Direktlink, via BoingBoing)
Eine Wanderin machte sich Anfang des Monats eines morgens auf, um in Colorado ein wenig durch die Rocky Mountains zu stiefeln. Als sie Abends immer noch nicht zurück war, begannen Bekannte sich Sorgen zu machen und informierten ein Rettungsteam. Dieses versuchte dann mehrfach, die Frau per Telefon zu erreichen, was misslang. Nicht, weil sie nicht zu erreichen war, sondern weil die Dame nicht ans Telefon ging – weil sie von einer ihr unbekannten Nummer angerufen wurde und deshalb nicht ranging. Könnte 1A ich sein.
5 Kommentare