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Waffen bauen mit Utensilien, die man auf dem Flughafen kaufen kann

Die Sicherheitsbestimmungen auf Flughäfen sind generell rigoros. Alles, was auch nur ansatzweise als Waffe dienen könnte, ist strikt verboten. So wie bspw. Shampoo und Duschgel in großen Mengen. Ähem…

Auf jeden Fall kommt man mit derartigem Zeug nicht durch die Sicherheitskontrollen. Man sollte also davon ausgehen, dass nach dem Sicherheits-Check eine Welt beginnt, die wattig weich ist und in der sich niemand auch nur irgendwas tun kann. Alles Böse der Welt liegt hinter dem Check In, vor ihm ist alles super. Super sicher, super ungefährlich, super durchdacht auch, dass das bis zum Check Out auf dem nächsten Flughafen so bleiben wird. Denkt man sich so.

Evan Booth aber ist nach den Sicherheitskontrollen mal durch die Flughafen-Shops gezogen und hat Sachen gekauft, aus denen er dann nach MacGyver Manier Waffen gebaut hat, die dann keiner mehr bei ihm finden würde, denn gefilzt wurde er ja vorher schon.

Der Informatiker aus den USA hat – ganz im Stil von MacGyver – eine funktionierende Schusswaffe aus Materialien gebaut, die ausschließlich in den Läden nach der Sicherheitskontrolle gekauft wurden. Mit seinem Prototypen möchte er den Behörden zeigen, dass die Sicherheitsvorkehrungen an den Airports völlig übertrieben sind.


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7 Kommentare

  1. tethys1. Dezember 2013 at 23:31

    sieht irgendwie mehr so aus, als ginge der schütze dabei selbst drauf…

  2. HecPac1. Dezember 2013 at 23:55

    Um diese Waffe abzufeuern, muß man wahrhaft ein Selbstmordattentäter sein. Ich sehe auch schon die die Szene im Cockpit:
    „Hände hoch, oder nee, doch nicht, steuern Sie weiter. Also, dieses Flugzeug wird nun entführt. Von mir. Aus dieser Waffe … DO-HOCH, das ist eine, wirklich, versprochen, großes Hijacker-Ehrenwort! … NEIN, das ist keine aufgerollte Zeitschrift, ich habs doch eben geschworen. Hier, sehen Sie, da ist die Patrone … NEIN VERDAMMT, das ist nicht nur ’ne Red-Bull-Dose … hören Sie sofort auf zu lachen, RUHE JETZT!!!
    Also, aus dieser Waffe wird sich in 10 Sekunden höchstwahrscheinlich ein Schuss lösen, wenn ich den Abzug – das ist dieser Pinöppel hier – betätige. Oder sie fliegt mir um die Ohren. Möglicherweise es passiert auch gar nichts, weil ich beim Zusammenbau auf der Flugzeugtoilette Murks gemacht habe; Sie wissen ja, wie eng das da ist. Ich hab‘ auch noch ’nen Pappschläger dabei mit ’ner ganz fiesen Spitze. Hier, fühlen Sie mal wie die piekst. Damit knacke ich zuhause jede Melone. Jahaa, da sind sie auf einmal ganz still.
    Und jetzt frage ich Sie: wollen Sie das alles wirklich riskieren oder mich nicht doch lieber nach Disneyland bri … NEHMEN SIE DIE HÄNDE WEG, AUAAAA, HILFEEEE!“.

    (scnr)

  3. Fette Kette2. Dezember 2013 at 09:15

    Woher bekommt man denn auf der Airport-Mall bitteschön Lithium?!
    Die Deo-Spraydose bekommt man auch leichter zur Explosion um sich dabei die Pfoten wegzusprengen.

    Aber die Kontrollen sind wirklich etwas absurd. Zu mal ich auf dem Heimflug von Lissabon schon mal mit Opinel-Messer im Rucksack durch den Check bin.

  4. AG2. Dezember 2013 at 11:30

    @HecPac : Köstlich :-D

  5. Captain Correction2. Dezember 2013 at 16:05

    HecPac,

    köstlich :)

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