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“Zombie-Viren” im sibirischen Eis entdeckt

(Foto: jackmac34)

Forscher*innen haben Tausende Jahre alte Viren aus dem sibirischen Permafrost geborgen und quasi wieder „zum Leben“ erweckt, was sich perspektivisch natürlich als durchaus problematisch herausstellen könnte. „Anders als bei anderen Pandemien seien nämlich keine verwandten Stränge bekannt, gegen die sich bereits Immunitäten gebildet haben.“ Da der Permafrost aufgrund der Klimaerwärmung permanent zurückgeht, könnten da noch einige Überraschungen unfeiner Natur auf uns zukommen. Aber wen soll das schon wundern?

Noch nie konnte ein knapp 50.000 Jahre altes, eingefrorenes Virus so weit wiederbelebt werden, dass es wieder potenziell infektiös wird. Es wurde Pandoravirus yedoma getauft, nach dem Permafrostboden, der vor allem in Ostsibirien, aber auch in Alaska und im Nordwesten Kanadas vorkommt.

3 Kommentare

  1. Andi26. November 2022 at 21:20

    ‚The Thing‘ haben die wohl nicht gesehen …

  2. Harry26. November 2022 at 21:25

    Auftauende Viren, Zoonosen von Tieren deren Lebensräume von Menschen infiltriert werden auf der suche nach neuem Lebensraum weil der bisherige der Klimakatastrophe zum Opfer gefallen ist und Tieren die aus dem gleichen Grund neue Lebensräume suchen und sich dem Menschen nähern.
    Nicht umsonst wird davon ausgegangen dass wir dank Klimakatastrophe in Zukunft immer häufigere Pandemien erleben werden. Irgendwann wird auch mal was bei sein was uns ordentlich dezimiert…

  3. Rudi28. November 2022 at 20:50

    Das ist wirklich interessant! Ich bin mir zwar nicht sicher, was genau das bedeutet, aber ich denke, es ist ein weiterer Beweis dafür, wie viel wir noch über die Welt und das Universum lernen müssen. Lass uns nicht gleich negativ sein…vielleicht können diese Viren irgendwann ein Heilmittel für eine tödliche Krankheit finden!

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