In Portugal streikt die Müllabfuhr, manche Leute laden ihren Müll deshalb jetzt vor Banken ab

Kann man passender fast gar nicht machen. Neben anderen Gewerken streikt in Portugal gerade die Müllabfuhr. Es geht ihnen dabei darum, im Jahr 2014 nicht noch weiter von Sparmaßnahmen betroffen zu sein, die die auch von Banken zu verantwortende Rezession nach sich gezogen haben. Passend zu dem an Weihnachten anfallenden Müll seit dem 23. Dezember. In den Straßen stapelt sich derzeit der Müll. Einige Menschen zeigen sich solidarisch und bringen ihren Müll jetzt dorthin, wo ihrer Meinung nach die Verantwortlichen zu finden sind: vor Banken. Schönes Ding.

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(Bild von Matt Bloom, via Dangerous Minds)

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Kommentare: 22

  1. hansi 2. Januar 2014 at 03:05  zitieren  antworten

    sollte schule machen, dürfte auch für entlastung der müllabfuhr sorgen.

    wie machen wir da ne weltweite kampagne draus? ich hätte da jetzt sogar spontan nen schicken namen für: „rubbish storm“

  2. -.- 2. Januar 2014 at 04:29  zitieren  antworten

    Nettes Symbol, aber das räumen ja nicht die Ackermänner und Nonnenmacher weg, sondern die auf 400€ Basis angestellten Tresensteher.*
    *Ja, mir ist klar, dass mein Kommentar zu sehr auf Deutschland bezogen ist.

  3. ck 2. Januar 2014 at 05:32  zitieren  antworten

    Richtig!! Werden wir Garbage Guerillas!

  4. Jeeves 2. Januar 2014 at 09:10  zitieren  antworten

    Wieso aber so schön eingepackt? Wegen Xmas? Damit’s nicht so riecht?
    Schade.

  5. Anti-Austerity 2. Januar 2014 at 09:22  zitieren  antworten

    Schafft das Geld ab!

  6. […] via kfm | Bild 1 von msnbc, Bild 2 von Matt […]

  7. Do, 02.01.14 – 12:20 Uhr | 2. Januar 2014 at

    […] +++ In Portugal streikt die Müllabfuhr, manche Leute laden ihren Müll deshalb jetzt vor Banken ab … […]

  8. […] In Portugal the binmen are on strike, so people are leaving their Christmas rubbish outside the banks. (via Ronny) […]

  9. Anti-Anti 2. Januar 2014 at 13:25  zitieren  antworten

    Och nö,wa: Geld abschaffen? – sofort? …na dann aber für Alle, oder wie…läuft ja partiell eh schon: nur noch ohne Bargeld bezahlen können / sollen !?!…also, her mit dem Bargeld; und:

    Vorschlag: Zinsen „abschaffen“ – Geld ausgeben!

    Wär doch cool, mit „Geld“ das zu tun, was damit eigentlich ‚geht‘: also:
    Sparen und Ansammeln könnte / sollte weniger Wert bedeuten; und Geld ‚darf‘ nicht von selbst mehr werden können:
    Das wäre eine Änderung der Art und Weise des Umgangs mit Geld.

    hm, vielleicht noch eher nen ‚Abwertungszins‘: für’s Aufsparen von Geld…sozusagen ein vernünftiger Grund zum Ausgeben.

    Freundliche Grüße!

    SF

  10. […] Quelle: Matt Bloom, via KFMW […]

  11. Frankfurter 2. Januar 2014 at 18:11  zitieren  antworten

    Anti-Austerity,

    Und investiert in die echte Währung -> Gold und Silber!

  12. […] Ansatz zur Müllbeseitigung in diesen Krisenzeiten [via Markus Feilner / […]

  13. […] „Kann man passender fast gar nicht machen. Neben anderen Gewerken streikt in Portugal gerade die Müllabfuhr. Es geht ihnen dabei darum, im Jahr 2014 nicht noch weiter von Sparmaßnahmen betroffen zu sein, die die auch von Banken zu verantwortende Rezession nach sich gezogen haben. Passend zu dem an Weihnachten anfallenden Müll seit dem 23. Dezember. In den Straßen stapelt sich derzeit der Müll. Einige Menschen zeigen sich solidarisch und bringen ihren Müll jetzt dorthin, wo ihrer Meinung nach die Verantwortlichen zu finden sind: vor Banken. Schönes Ding.“ Ronny auf dem Blog Kraftfuttermischwerk vom 01.01.2013 […]

  14. cmk 3. Januar 2014 at 11:31  zitieren  antworten

    Das wäre in Deutschland nicht möglich. Hier würden 90% der Leute erstmal über die rechtliche Situation nachdenken, ob sie da nicht eine Straftat begehen – und ggbf. auch moralische Bedenken haben, weil sie nicht wissen, wie wohl ihr Nachbar dann von ihnen selbst denken würde, wenn sie selbst das tun.

  15. Hans Wurst 3. Januar 2014 at 12:08  zitieren  antworten

    „Nettes Symbol, aber das räumen ja nicht die Ackermänner und Nonnenmacher weg, sondern die auf 400€ Basis angestellten Tresensteher.“
    Nein, nicht wenn ein anständiger Mindestlohn eingeführt wird :-)
    -.-,

  16. Günter Buhle 3. Januar 2014 at 13:06  zitieren  antworten

    Ob die Banker das verstehen? Die Gesetze werden doch von anderen gemacht. Oder?

  17. Lelala 4. Januar 2014 at 12:46  zitieren  antworten

    Das richtig dicke Ende kommt aber erst noch, das sind ja nur gerade mal paar Leute gewesen – wartet mal ab, was passiert, wenn das von größeren Teilen der Bevölkerung al adequate Möglichkeit zur Entsorgung auserwählt wird ;-)
    Grüße

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