Obdachloser bietet junger Frau drei Pfund an – das Netz gibt ihm tausende zurück

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Eine kleine Geschichte der Menschlichkeit. Der Wohnungslose Robbie lebt im englischen Preston auf der Straße. Eines abends im Dezember trifft er auf die 22-jährige Studentin Dominique Harrison-Bentzen, die am Geldautomaten feststellt, dass sie ihre Karte vergessen und kein Geld dabei hat. Robbie bietet ihr drei Pfund an, damit sie mit einem Taxi nach Hause fahren könnte. Sie lehnt ab, das Geld zu nehmen, ist aber so gerüht von Robbies Angebot, dass sie versucht, ihn ausfindig zu machen. Dabei erfährt sie, dass Robbie wohl schon öfter mal Menschen seine Hilfe anbot. Auch wenn er nicht viel zu haben scheint, teilt er dennoch das Wenige.

Um etwas zurück geben zu können, startet Dominique Harrison-Bentzen eine Fundraising-Kampagne um Geld für Robbie zu sammeln und ihm dabei zu helfen, von der Straße wegzukommen. Aktuell hat sie 20.000 Pfund gesammelt und das ist noch lange nicht alles – die Kampagne läuft noch ein paar Tage, die Seite ist gerade down.

Weil Harrison-Bentzen ihrem Schützling nicht einfach das Geld in die Hand drücken will, hat sie beschlossen, 24 Stunden mit Robbie auf der Straße zu verbringen, um zu verstehen, wie es sich dort lebt.

„Ich hoffe, dass meine Kampagne die Leute dazu bringt, ein bisschen mehr über die Menschen um sie herum nachzudenken, Weihnachten ist eine gute Zeit, um an andere zu denken.“

Und na klar kann man kritisieren, dass der Erlös nur einer Person und nicht auch anderen Wohnungslosen zu Gute kommen wird. Man kann es aber als kleinen Akt der Menschlichkeit anerkennen. Und das auf beiden Seiten.
(via SpOn)

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Kommentare: 4

  1. Beat 17. Dezember 2014 at 11:55  zitieren  antworten

    Wieso muß man sich immer für menschliche Personenbezogene Aktion entschuldigen. Dafür das man nur einem hilft. Ist das ein deutsches Problem?

  2. Marcel 17. Dezember 2014 at 12:23  zitieren  antworten

    Supergeile Aktion.
    Beat,
    In Deutschland muss man sich für alles entschuldigen (leider). Wir sind auch die einzigen, bei denen das Wort „scheissfreundlich“ im Wortschatz versteckt ist.

  3. Jack 17. Dezember 2014 at 13:15  zitieren  antworten

    Es geht doch nicht drum obdachlosen zu helfen, sondern um Robbie Preston. Jemand der sich durch seine wahre Menschlichkeit anerkennung verdient – im übrigen gehe ich stark davon aus das der mit dem Geld auch wieder gutes tun wird!

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