Gassi mit Tyro


(via 9GAG)

Ubuntu Release Party


(via ffffound)

Sponsoren gesucht für ein Jugendprojekt über die Beelitzer Heilstätten unter CC-Lizenz [Update]

[Der Beitrag bleibt hier einige Tage ganz oben stehen. Für etwaig Neues einfach runterscrollen.]


Ich mache das hier ja alles nur zum Spaß, aber tatsächlich verdiene ich meinen Lebensunterhalt mit Arbeit. Ich bin Sozialarbeiter in einem Jugendtreff in der Region Potsdam-Mittelmark, angestellt bei einem freien Träger der Jugendhilfe, JOB e.V.

Dieser Jugendtreff befindet sich in unmittelbarer Nähe der alten Heilstätten bei Beelitz. Aus diesem Grund gehe ich seit Jahren regelmäßig mit einigen der Jugendlichen dorthin, wir machen Fotos – nur so zum Spass und des Interesses wegen. Im Laufe der Jahre kamen dabei einige gute Fotografien zusammen. Im letzen Frühjahr entstand nach solch einer Tour die Idee, ein Fotobuch über die Heilstätten zu machen. Ich empfand diese Idee von vornherein umsetzungswürdig und überlegte gemeinsam mit den Kids, wie genau das aussehen sollte und wie man das am besten umsetzen könnte. Daraus entstand ein ganzes Konzept, welches nun endgültig fertig ist.

Die Idee:
Die Grundidee ist eben, genau diesen Fotobildband zu machen, den es nach meinen Recherchen in dieser Form noch nicht gibt. So ist angedacht, neben wenigen Textpassagen zur Geschichte und dem Mythos, Fotos zu zeigen. Fotos, die eigens dafür von den Jugendlichen gemacht werden, die hier in der Region wohnen. Da es möglich wäre, auch Archivmaterial der Heilstätten zu sichten und bestenfalls dafür zu benutzen, könnte man die Wandlung darstellen und Vergangenheit und Gegenwart in Bildern gegenüberstellen. Zudem gäbe es die Möglichkeit mit Zeitzeugen zu sprechen, die sicher so viel Wissenswertes zu sagen haben, dass ein kleiner inhaltlicher Beitrag von ihnen lohnenswert wäre. Grundsätzlich gilt, dass all das nur in Rücksprache und mit Genehmigung der momentanen Verwaltung der Heilstätten stattfinden würde, da der Zugang zum Gelände seit Sommer letzen Jahres strikt verboten ist.

Teil des Konzeptes ist auch, den kompletten Prozess der Buchentstehung medial in Form eines Blogs zu begleiten. Dieses würde dann regelmäßig neue Fotos sowie Videos zeigen und allgemein Wissenswertes nach außen tragen. Man könnte somit als Beobachter an der Entstehung dieses Buches teilnehmen. Außerdem würde es einen Flickr-Account dazu geben und eine Einbindung in soziale Netzwerke. Es geht hier also um ein medienpädagogisches Projekt, das klassische und neue Medien verbindet. Alle dabei entstehenden Fotos, Texte, Videos und auch das Buch an sich sollen unter einer CC-Lizenz veröffentlicht werden.

Soweit der Plan. Bei Interesse verschicke ich gerne das 2-seitige Gesamtkonzept.

Nun könnte man meinen: “Ja, tolle Idee! Mach!” Nur, es mangelt an den dafür notwendigen finanziellen Mitteln. Ja, es gäbe Stiftungen, die so etwas finanzieren. Das allerdings dauert erfahrungsgemäß länger, als die Kids und ich mit der Umsetzung warten wollen. Dafür stellt man Anträge und ob die so dann auch unterstützt werden ist bis zur Entscheidung darüber eher ungewiss. Sponsorensuche dafür kann man natürlich auch offline betreiben, aber das eine schließt das andere ja nicht aus. Deshalb gehe ich jetzt diesen Weg.

Was benötigt wird:
Eine im oberen Drittel ansässige vierstellige Summe. Primär, um den Druck zu finanzieren, aber auch, um die dafür notwendige Foto-Technik anschaffen zu können. Teilfinanzierungen wären natürlich auch möglich und auch kleine Spenden sind gern gesehen. Jeder Spender erhält auf Wunsch natürlich eine Spendenbescheinigung. Das Projekt würde sich im Idealfall bis zu gut 50% refinanzieren lassen. Wie man dann damit umgeht, hängt von den Wünschen der Spender ab. Ich kenne mich damit nicht sonderlich gut aus, bin aber für alles offen.

Was hat man von einer Spende?
In erster Linie trägt man natürlich dazu bei, einigen Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, eine großartige Idee kreativ umsetzen zu können. Dabei lernen sie im Umgang mit Medien und würden ihre vielfach zitierte Medienkompetenz ausbauen können. Zum Anderen kann ich mir vorstellen, dass an einem derartigen Projekt ein öffentliches und mediales Interesse besteht, was für etwaige Sponsoren nicht uninteressant sein dürfte. Dass eine solche Unterstützung auch auf dem dazugehörigen Weblog und in dem Buch erwähnt bzw. gezeigt werden würde, versteht sich von selbst. Ich halte meine Kiste hier nach wie vor werbefrei, wäre für dieses Projekt allerdings bereit, Kooperationen einzugehen. Insofern sie dort präsent ist und dort öffentlich wird.

Mehr Informationen?
Ich habe, wie erwähnt, hier ein 2-seitiges Konzept vorliegen, in dem genau erläutert wird, worum genau es geht, wie der Ablauf geplant ist und wie sich die Finanzierung konkret zusammensetzt. Bei Interesse mir entweder eine Mail an ronny.kraak(at)job-ev(dot)de schreiben oder über mich das Kontaktformular kontaktieren. Alles weitere können wir dann über diesen Weg klären.

Liebe Werber, PR-Agenturen, Kampagnenbetreiber, die ihr mich hier immer häufiger anschreibt: Hier könnt ihr was für eine richtig gute Sache tun!

Wer nicht spenden möchte oder kann, kann dennoch etwas für diese Idee tun: Verbreitet sie! Vielleicht gibt es ja in Eurem digitalen Umfeld den Ein- oder Anderen, der ein paar Taler dafür zu geben bereit ist.

Wichtig: Das Projekt ist ein laufender Prozess, der sich stetig entwickelt. Ich werde deshalb immer wieder mal mit dazugehörigen Infos um die Ecke kommen. Zumindest so lange, bis die eben beantragte, dazugehörige Domain mit Inhalten online geht.

Laufzeit dieser Aktion ist bis zum 01.03.2011. Wenn das Geld bis dahin zusammen sein sollte, ist alles so gelaufen, wie ich mir das gewünscht habe. Wenn nicht,… Da mache ich mir dann Gedanken drüber.

[Update] Der 01.03.2011 ist vorbei. Alles neue Wissenswerte hierzu werde ich zu Beginn der nächsten Woche veröffentlichen.

B. Fleischmanns “Playtime” in Stop Motion

Saman Keshavarz hat B. Fleichmann, einem der mir mal liebsten Elektroniker, für sein “Playtime” mit diesem Stop Motion-Kurzfilm ein äußerst sehenswertes Video übergetan. Leider ist der Sound nicht so ganz das, was ich an B. Fleischmann mal besonders mochte.


(Direktlink, via Videos)

The Identity of “Banksy” auf eBay

Keine Ahnung, ob das ein Fake ist, oder man tatsächlich den Namen bekommt. Wie auch immer. Schon verrückt, welchen Wirbel dieser Kerl regelmäßig und manchmal auch ungewollt auslöst. Die spinnen doch alle.

“If you win this auction I will reveal to you the true identity of ‘Banksy’.
I have uncovered his identity by matching up the prices of his sold pieces to corresponding tax records. I will reveal no more details.

The winner of this auction is the only person that I will ever share this information with. I will simply tell you his name. I cannot offer anything more.
I give you 100% assurance that it is most certainly the full name of the street artist known as ‘Banksy’.”

(via this isn’t happiness)

Update: eBay hat die Notbremse gezogen: “This listing (260719875075) has been removed, or this item is not available.” Gut so.

Turntable, X-rayed und andere Röntgereien

Großartige Arbeiten, von Nick Veasy, der von Blumen über Kinderspielzeug und Meerestieren bis hin zu ganzen Flugzeugen so ziemlich alles unter sein Röntgengerät zu packen scheint. Wenn das Röntgen zur Kunst mutiert.

Just my daily two cents

Geisterort in Argentinien: Endstation Deutschland | einestages
“Wer hier sein Glück suchte, konnte über Nacht reich werden, hieß es: Das Dorf Alemanía in Argentinien zog Abenteurer, Bergleute, Händler an – nach dem Ersten Weltkrieg brach alles zusammen. Heinrich Sassenfeld fand nur noch ein Geisterstädtchen und löste das Rätsel um den Ortsnamen “Deutschland”.”

Polaroid iPhone Decal | BB-Blog

Jagen mit dem Laserschwert im Kurzfilm “3 Minutes”

Soviel Aufwand für einen dreiminütigen Kurzfilm? Ja, meint Ross Ching, “machen wir”. Und sie machen auch gleich noch eine Fortsetzung. Und vermutlich noch eine und noch eine – bis jemand schnell genug ist.


(Direktlink, via Olybop)

ROFL, gif’d


(via Lovegifs)

Ein Baum aus Essstäbchen

Um den chinesischen Bedarf an Essstäbchen zu decken werden dort täglich einhundert Bäume gefällt. Das blöde an den Dingern ist, dass sie nach einmaligem Gebrauch in die Tonne fliegen. Um darauf aufmerksam zu machen hat die China Environmental Protection Foundation diesen Baum aus 30000 ein mal benutzten Essstäbchen anfertigen lassen.


(via Inhabitat)

Beim Filmdebut des Löwen für den Metro-Goldwyn-Mayer Vorspann

Slat hies der Bursche, aufgenommen wurde dieses Foto 1924.


(via The Daily What)

Eins, zwei, drei vier Eckstein…


(via ffffound)

Just my daily two cents

Pilgerstätte Skatopia – Freistaat feiern | einestages
“Strippen, saufen, Sinn suchen: Mitte der neunziger Jahre gründete eine Handvoll Lebenskünstler in den USA ein Paradies für Aussteiger, Skater und rebellische Teenies. Sie schufen einen utopischen Mini-Staat, geführt von einem tätowierten Diktator und CIA-Agenten, die Autos anzünden.”

Schöne Bilderstrecke auch.

Leben auf der Straße: Was hilft schon ein Dach über dem Kopf? | SpOn
“Sie treffen sich im Stadtpark, am Bahnhof oder vor dem Supermarkt. Manchmal drücken wir ihnen ein paar Cent in die Hand, aber wir kennen sie nicht. Sie – das sind Jugendliche in Not. Starfotograf Jim Rakete hat einige junge Leute porträtiert, die auf Berliner Straßen leben.”

“Power”, der Strom aus dem Erdball

Verdammt beeindruckendes, auch beklemmendes Video, dass Fom Berg hier abliefert und wie folgt umschreibt. Nicht wundern, der Sound ist extrem tieffrequenzlastig.

“An excavation, gigatons in motion.
In the extraterrestrial view magnetic field resonances mix up with power line frequencies.
A planet is examined, microscopically, zoomed in from afar.
Dimensions without scale. Energy harvest permanently.
The earth, a megalopolis is making megawatt.”


(Direktlink)

Fan-made Promo Video für die NASA: The Frontier Is Everywhere

Youtube-User Reid Gower zeigt sich unzufrieden mit der NASA. Er meint, dass man derartig brillantes Filmmaterial, wie es die NASA ihr Eigen nennt, auch mal angemessen im Netz präsentieren müsste und zeigt mit dem Video mit Hilfe von Carl Sagan hier gleich mal, wie genau er das meint. Liebe NASA, seht hin und lernt.

“In all of their brilliance, NASA seems to have forgotten to share their hopes and dreams in a way the public can relate to, leaving one of humanities grandest projects with terrible PR and massive funding cuts. I have a lot of ideas for a NASA marketing campaign, but I doubt they’d pay me even minimum wage to work for them.”


(Direktlink, via The Daily What)