Heute ein Smartphone, damals ein Bollerwagen voller Technik

(Foto bei 9GAG)

Die FlipFlop Jeansstiefel

Ich könnte hier jetzt irgendwas mit Hipster schreiben, aber ich lass das einfach und schreibe: man kann FlipFlop Jeansstiefel kaufen, so denn man möchte.


(via 9GAG)

Irgendwas mit dem Schornsteinhitler, rhetorischen Fähigkeiten und Doofheit, die bis zum Himmel reicht

Das der Schornsteinfeger mit dem Hitler-Bärtchen in seinem Kehrbezirk die Schornsteine nicht mehr fegen darf, hat ja wohl jeder mitbekommen gestern. Aber das ist ja nicht alles.

Wie es bei Neonazis so üblich ist, verankern sie sich ganz gerne im Gemeinwesen der Gesellschaft. Gerade in ländlichen Gebieten trifft man sie gerne mal im heimischen Sportverein, bei der freiwilligen Feuerwehr und in der ehrenamtlichen Kinder- und Jugendarbeit. Gerne auch überlagert sich das. Den Umsturz von unten wollen sie so wohl vorantreiben und was liegt da näher, als sich im Herzen des sozial-kulturellen, gesellschaftlichen Lebens einzunisten.

Battke, also der Schornsteinhitler war bis zum Jahr 2010 wohl auch deshalb Fußballtrainer einer Kindermannschaft im sachsen-anhaltinischen Laucha an der Unstrut. Bei den Bürgermeisterwahlen im Jahr 2010 wollten sogar 24 Prozent der dort Wahlberechtigten, dass Battke dort Bürgermeister wird. Der Mann mit dem kleinen Bart. 24 Prozent! Das blieb ihm dennoch verwehrt, denn 24 Prozent reichten dafür glücklicherweise nicht.

Allerdings wurde er im selben Jahr von seiner Aufgabe als Trainer suspendiert, was für einen riesigen Wirbel sorgte. Denn viele der Bürger konnten diese Entscheidung nicht nachvollziehen. Aus dem Landessportbund wurde er nicht ausgeschlossen.

Aus diesem Grund stellte sich im Jahr nach der Suspendierung Andreas Klar, ehemaliger Landesvorsitzender der NPD in Sachsen-Anhalt, an seine Seite und sprach mit ihm über diesen Vorgang.

Der Mann wollte Bürgermeister werden und artikuliert sich wie ein absoluter Volldepp. Aber dankt allen und jeden. Ganz so, als hätte er gerade einen Oskar bekommen. Schön auch, dass Klar, der einer Partei angehört, die es sich zum Ziel gemacht hat, die Demokratie in diesem Lande abzuschaffen, über aus seiner Sicht undemokratische Verfahrensweisen beschwert.

Wenn man außer Acht lässt, wie traurig es ist, dass es tatsächlich Menschen da draußen gibt, die in derartigen Knüppeln eine Chance auf eine positive Veränderung der Gesellschaft sehen und denen dafür ihre Wählerstimmen schenken, müsste man sich lachen glatt in die Hose pissen. So viel Doofheit!

Aber vielleicht ist es auch der beste Weg mit diesen Spinnern umzugehen, denn mit Nazis redet man nicht, Nazis lacht man aus.


(Direktlink, via Daniel)

Das ist Reis!


(via Berlin)

Doku: 300 Tage allein auf einer Insel

Eigentlich ist das ja so ein tief in mir verankertes Bedürfnis in mir. Vielleicht kommt sogar irgendwer der Tag. Der Tag, an dem ich mir eingestehe, dass mir dafür die nötigen „Eier fehlen“, wie man so sagt. Aber bis zu diesem Tag gebe ich mich der Vorstellung hin, dass das großartig sein könnte.

Der Schweizer Xavier Rosset hat das auf Tofua, einer Insel des Königreichs Tonga, durchgezogen. Ganz alleine. Nur er, der Pazifik und die Insel. Krass. Wirklich krass.

Neben seiner Kamera hatte er nur eine Medizinbox, ein Messer und eine Machete dabei.

Sein selbst gedrehter Film zeigt ihn beim Kampf gegen tropische Stürme, gegen Hunger und Krankheit und auch gegen Heimweh und Langeweile. Der Film vermittelt, wie der „Herrscher“ über eine 50 Quadratkilometer große Insel nicht nur die romantische Seite mit Palmen- und Meeresrauschen genießt, sondern auch, wie er eine Hütte baut, um sich vor dem Tropenregen zu schützen, wie er Fische fängt und Kokosnüsse erntet, den inseleigenen Vulkan besteigt und schließlich mit seinen Haus- bzw. Hüttentieren – einem geschenkten Hund und einem selbst gefangenen Wildschweinferkel – über die Insel stromert. Der Film offenbart hautnah, wie ein Mensch unserer Zivilisation ein echtes Abenteuer besteht. Dabei werden vermutlich die geheimen Sehnsüchte vieler Zeitgenossen angesprochen, selbst einmal vorübergehend aus der Alltagshetze auszusteigen und vollkommen auf sich selbst gestellt zu sein – materiell und auch mental.


(Direktlink, Danke, Schnät Zel!)

Die Zutaten von B-Movies auf Regenschirmen in britische Landschaften stellen: Pop Pop Bang

Tolles, wenn auch total unspektakuläres Konzept von Anna Burns und Thomas Brown, die dafür einfach nur Regenschirme mit den Hauptzutaten von B-Movies aufploppen lassen: Frauen, Gewehre und Explosionen. Das war es schon.

A collaboration between creative director Anna Burns and the photographer Thomas Brown. Through the use of various mediums the pair have curated an exhibition that explores the masculine world of B-Movies and juxtaposed it with the traditional British landscape. Using the themes of said movies – girls, guns and explosives – and twisting it against a very British backdrop these two challenge not only the premise of each subject but also the use of their chosen medias. The duo created a wall of umbrellas displaying elements of the classic B-Movie and located them within three landscapes – one being the forest, then London’s docklands and finally the grounds of Suffolk Manor house.

(Direktlink)

The Website is Down: Sales Guy vs. Web Dude


(Direktlink, via reddit)

Besoffen vor Windows 8

Jetzt denken alle, ich sitze hier besoffen vor Windows 8. Aber nein, ich mache so etwas nicht mehr. Das mit Windows. Jennifer tut das schon. Beides. Und zwar hat sie sich nach ein paar Tequila erstmalig an Windows 8 gesetzt und ist irgendwie mehrfach beeindruckt.

Ich würde tatsächlich gerne Windows 8 mal probieren. Nüchtern. Allein, ich habe keinen PC.


(Direktlink, via reddit)

Über Tätowierer in San Francisco: Thin Ink San Francisco

Ich selber habe es ja nicht so mit Farben unter der Haut, aber mag anderen gerne dabei zusehen. Sowohl beim Senden als auch bei Empfangen.

Vanessa Mona Hellmann hat Tätowierer in San Francisco besucht und diese kleine und wunderbar bunte Doku über das selbige gemacht.

(Direktlink, via Einfach mal was neues)

Alec Empire (Atari Teenage Riot) – „Collapse of History DJ Mix / Pirates vs The Copyright Cartels“

Wenn ich es richtig peile, wird Mister Empire jetzt wohl regelmäßig Podcast-Mixe raushauen. Der hier ist schon etwas älter. Ich war ja nie wirklich Fan von ATR und irgendwie hauen mich die ersten paar Minuten jetzt auch nicht so um. „Er holt mich nicht ab“, wie man ja in schwurbeligem Neudeutsch zu pflegen sagt. Viellicht bin ich auch gerade nicht so wirklich in Stimmung für einen derben Arschtritt – später dann vielleicht.


(Direktlink, via E.O.M.S.)

Wer kackt, wird erschossen!

Berlin, Stadt der Liebe.


(Notes of Berlin)

Vorsicht mit Schallplatten – eine Gebrauchsanleitung

Mp3s sind ja da nicht so sensibel, aber mit den Platten umzugehen sollte schon etwas gefühlvoller passieren. Auch heute noch.


(via Vinyles Passion)

Infografik: Gewürzmischungen und ihre Zutaten

Schöne und simpele Infografik dazu, was alles so in Gewürzmischungen kommt. Leider ohne Link zur Quelle. Trotzdem schön, um Mutti und Vati mal von der ewigen Einzignutzung von Salz und Pfeffer wegzubekommen. Wir hier mischen sowieso viel zu wenig Gewürze.

(Foto bei Soup, via Suppengrün)

Die Ritter der Kokusnuss, Gangnam style’d


(via 1000 Notes)

Marilyn dankt für den Champagner

Irgendwann aus den 1950ern.

(Foto bei Retronaut)