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Das Kraftfuttermischwerk Posts

Mit einer Drohne über die Westküste Irlands

Jetzt will ich ans Meer.

When land meets sea and nature and beauty collide, the result is a varied and majestic coastline, unique to the West of Ireland. Witness the Wild Atlantic Way’s sweeping sandy beaches, sheer cliffs, ancient forts and rocky outcrops from a bird’s eye view in this video, captured by Raymond Fogarty.


(Direktlink, via BoingBoing)

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Pegida: Kathrin Oertel will nicht mehr

Laut diesem Stern-Artikel hat Kathrin Oertel neben auch anderen Mitgliedern des sogenannten „Orga-Teams“ keinen Bock mehr auf Pegida. Begründet wird das wohl damit, dass Lutz „Hitler-Selfie“ Bachmann bei Pegida trotz seines Rückzuges auch weiterhin den Ton angeben will. Könnte sein, dass das der Anfang vom Ende von Pegida ist. ¯\_(ツ)_/¯

Zu den Mitgliedern der ersten Stunde, die nun alles hingeworfen haben sollen, zählen nach stern-Informationen Kathrin Oertel, AfD-Mitglied Achim Exner, der Wirtschaftsberater Bernd-Volker Lincke und der ehemalige CDU-Stadtrat von Meißen, Thomas Tallacker, der schon selbst Erfahrungen mit abfälligen Bemerkungen über Asylbewerber auf Facebook gemacht hat. Auch der stellvertretende Vereinsvorsitzende René Jahn soll von Bachmann abgerückt sein. Alle haben sich zunächst bis zum morgigen Donnerstag auf Stillschweigen geeinigt. „Bis dahin werden wir alles dementieren“, hieß es auf Nachfrage des stern. Weder Lutz Bachmann noch Kathrin Oertel waren heute für eine Stellungnahme zu erreichen.

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Auf Vinyl: CC-Mash Ups syrischer Musik zu Gunsten der Moabiter Flüchtlingshilfe

Das ist nicht nur eine gute Sache, sondern auch kulturell und vor allem musikalisch ziemlich interessant. Die von mir betreuten Flüchtlingskinder aus Syrien jedenfalls finden das ganz geil. Ich auch.

Auf einer Syrienreise fand der Musiker Torky Tork eine Menge Platten, CDs und DVDs mit arabischer Musik, aus denen er 2008 das Beattape „Syria“ bastelte. Ganze Diskographien bekannter und weniger bekannter arabische Künstler wie Fairuz, Rahbani Brothers, Farid Al Atrache und Abdel Halim Hafez fanden sich für 20 Cent auf den Straßen von Damaskus und wurden Bestandteil des Albums.

Die Tracks sind stehen unter CC-Lizenz und kommen jetzt auf Vinyl. Album kaufen, Gutes tun und auch noch guten Sound dabei in den Ohren haben. Vorhören lässt sich „Syria“ hier bei hhv.

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Am 30. Januar 2015 erscheint „Syria“ auf Doppel-Vinyl – einem Artwork mit Fotos aus Syrien und drei verschiedenen Covern zur Auswahl.

Torky und auch das Label HHV.de spenden die Einnahmen aus diesem Album an Moabit hilft. Da es Torky Torks ausdrücklicher Wunsch ist, damit speziell syrische Flüchtlinge auf dem Weg in ihr neues Leben in Berlin zu unterstützen, wird Moabit hilft eine Kontaktgruppe für Flüchtlinge aus Syrien ins Leben rufen. Ziel ist es vor allem, syrischen Flüchtlingen hilfreiche Kontakte zu vermitteln, ihre Rechte zu stärken und ihnen gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Die Kontaktgruppe soll Flüchtlingen besonders in den ersten Wochen nach der Ankunft, die häufig von Unübersichtlichkeit und Isolation geprägt sind, eine erste Anlaufstelle bieten. Ein engagiertes und geschultes Team von Flüchtlingsbegleiter_innen mit und ohne eigene Fluchterfahrung leistet dabei praktische Hilfestellung im Alltag. Dazu gehören unter anderem gemeinsame Behördengänge, die Vernetzung mit anderen Flüchtlingen und UnterstützerInnen sowie die Kontaktaufnahme mit juristischen, sozialen und psychosozialen Beratungsstellen.

Mit dem Kauf des „Syria“-Albums von Torky Tork oder einer direkten Spende an das Syrien-Projekt von Moabit hilft können auch Sie Flüchtlinge aus Syrien in Berlin unterstützen. Hier informieren wir Sie laufend über Planungen und Aktivitäten und zeigen, wofür Sie spenden können.

Diesen Freitag findet im Berliner hhv-Store die Record Release Party statt. Ich werde es nicht schaffen, aber vielleicht ja andere, die es nicht ganz so weit haben.

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T-Rex Game in Chrome für den Offlinemodus

„Es muss ja nicht immer Internet sein“ ist natürlich riesenquatsch, denn wenn „Verbindung zum Internet konnte nicht hergestellt werden“ im Browser erscheint, ist immer erstmal Traurigkeit angesagt und eigentlich kann man dann den Rechner auch gleich wieder zuklappen. Ich weiß genau wovon ich rede, seit Monaten ist die Airport-Karte meines MBP im Eimer, so dass ich mit diesem nur per LAN-Kabel ins Netz komme. So wie in den 90ern, ey!

Aber immerhin hat Chrome für den Fall, dass das Netzwerk mal wieder nicht zu erreichen ist, ein kleines Jump & Run in dem Broswer versteckt. Sollte auf Chrome die Horrormeldung „Verbindung zum Internet konnte nicht hergestellt werden.“ erscheinen, einfach die Spacetaste drücken und mit dem T-Rex durch die Wüste hüpfen. Toll!

Geht auch mit Android-Handys. Dafür den Flugmodus anstellen und Chrome öffnen.

Na dann stellt mal jetzt alle schön die Netzwerke aus. Man kann auch ohne Internet prokrastinieren. Wie in den 90ern, ey!


(via r0byn)

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„Dieser Teil unserer Geschichte ist in seiner Abartigkeit so einzigartig, dass er gar nicht vergessen werden kann.“

Ich bin heute weitestgehend um die ewig immer alles vergessen wollenden Kommentatoren rumgekommen, auf Facebook habe ich zwei-drei Knetbirnen „verbannt“, weil es solche waren, die nicht verstehen noch überhaupt erst zuhören wollen. Heute Morgen dachte ich noch, es werden viel mehr davon werden.

Ganz daran vorbei kam ich dann aber doch nicht, hier eine Sammlung an eben genau jenen Kommentaren, die „endlich vergessen“ wollen. Auch oder gerade die Verantwortung vergessen wollen, die wir alle tragen, um das nicht vergessen machen.


(Klick für in groß)

Passend dazu auch diese häufig versuchte Art der Argumentation.

Wohl für diese Menschen ist dieser Kommentar von Anja Reschke. Danke dafür. Es war einer der besten heute.


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Handschriftroboterservice Bond

Das ist toll. Der Handschriftroboter Bond schreibt und verschickt Briefe auf eigene Vorlagen hin.

Bond is a fantastic online gift-giving service that uses automated robots with ink pens to imitate actual human handwriting and send handwritten notes to whomever. After choosing one of many stationery styles from their online store, users can then choose between using a ready-made handwriting style or having the Bond robot learn their own personal handwriting style for a fee. They then type out theirr message, which is then transcribed by their letter-writing robot, and finally mailed out to the recipient.


(Direktlink, via Laughing Squid)

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Shlohmo – Buried

Ich erinnere mich gerne an Shlohmos Gig, den er im letzten Jahr im Berliner Gretchen gespielt hat. Es war die beste Feiernacht des ganzen Jahres, woran dieses Shirt mich immer noch zu erinnern vermag.

Dann wurde es etwas still um den Mann, nun erscheint am 7. April mit „Dark red“ sein neues Album auf True Panther Sounds. Der Track „Buried“ ist als Teaser zu verstehen und kann im Stream schonmal gehört werden.

Aufgeräumter scheint er geworden zu sein und seine Percussions müssen einem offenbar auch nicht mehr in jedem seiner Tracks als 32tel in die Birne schießen, ansonsten klingt das doch sehr Shlohmo. Nach dem dritten Durchlauf hatte mich die Nummer so richtig. Kauf ich.


(Direktlink, via r0byn)

Tracklist:
1. Ten Days of Falling
2. Meet Ur Maker
3. Buried
4. Emerge From Smoke
5. Slow Descent
6. Apathy
7. Relentless
8. Ditch
9. Remain
10. Fading
11. Beams

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Boston Layer-Lapse

Der Clip hier ist schon etwas älter, The Creators Project hatte zu der von Julian Tryba angewandten Technik mit dem Namen Layer-Lapse schon vor fünf Monaten ein Interview, aber ich habe das heute erst entdeckt und finde es visuell sehr, sehr abgefahren. Für diese zweieinhalb Minuten hat der Mann 150.000 Fotos, 6 Terrabyte Daten und 450 Arbeitsstunden benötigt. Der Aufwand hat sich gelohnt. Finde ich.

Er setzt seinen Timelapse aus verschiedenen Bildbearbeitungstechniken minutiös zusammen und verwandelt die Architektur Bostons in mehrere Schichten aus Zeit und Raum. Jedes Einzelbild repräsentiert verschiedene zeitliche Phasen und lässt Wolken aufplatzen, Lichter blitzen und Fenster tanzen. „Ich erreichte einen Punkt, an dem ich mich entschloss, nicht länger das zu machen, von dem ich dachte, dass andere Leute es sehen wollten“, so Tryba gegenüber The Creators Project. „Stattdessen kreierte ich, was ich für am besten aussehend hielt.“

(Direktlink)

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