Zum Inhalt springen

Autor: Ronny

In Japan haben sie Kühe mit weißen Zebrastreifen bemalt, um sie vor Fliegen zu bewahren

(Foto: Public Library of Science (PLOS)CC BY 4.0)

Forscher in Japan haben herausgefunden, warum Zebras über die tausenden Jahren möglicherweise ihre Streifen entwickelt. Ihrer These nach geschah das, um die Sicht der Fliegen zu beinträchtigen. Die Insekten haben Schwierigkeiten, auf schwarz-weißen Oberflächen zu landen, weil die Lichtpolarisation ihre Fähigkeit zum Abbremsen verschlechtert.

Eine Forschungsgruppe hat neulich in Japan schwarze Kühe mit weißen Zebrastreifen bemalt und festgestellt, dass Fliegen sich dann eher von den Kühen fernhalten.

A team of Japanese researchers recruited six cows and gave them each black-and-white stripes, black stripes and no stripes. They took photos of the cow’s painted right side, counting the number of bites as they happened and watching how the cows reacted.

While unpainted cows and cows with black stripes endured upward of 110 bites in 30 minutes, the black-and-white cows suffered fewer than 60 in the same period, researchers found.

Still ❤️’ing Science.
(via BoingBoing)

2 Kommentare

Fatboy Slim spielt „Right Here, Right Now“ x Greta Thunberg Mashup während einer Live-Show

Ende September hatte David Scott aka The Kiffness dieses grandiose Mashup auf Twitter geladen, das die UN-Rede von Greta Thunberg mit Fatboy Slims Right Here, Right Now zusammenbrachte. Das Ding ging rum wie warme Semmeln. Zurecht auch.

Jetzt hat Fatboy Slim das Ding auf einer Live Show in Gateshead über den Dance geschossen. Und auch dort funktioniert es.

https://twitter.com/scottjack79/status/1180444936241647618

2 Kommentare

Klimaaktivistin Luisa Neubauer über Kritik an Protestformen – und warum die Politik offenbar keinen Fick auf all das gibt

Ich halte das, was Extinction Rebellion aktuell so umsetzen, für mehr als streitbar und bin demgegenüber nach den letzten Wochen eher contra als pro, wobei ich in dem Anliegen eigentlich ganz pro mit denen bin. Die Umsetzungen ihrer „Rebellion“, allerdings, finde ich eher unrebellisch und mitunter komisch im Sinne von tatsächlich komisch. Aber offenbar kreuzen sich die Wege von Fridays for Future gerade mit denen von Extinction Rebellion und die Leute kommen deshalb mit ihren Autos an einem Montagmorgen nicht mehr pünktlich zur Arbeit. Sauerei!!11!!! Die Leute rasten noch mehr aus, als sie das bei Fridays for Future ohnehin schon taten.

Wie gesagt: Extinction Rebellion hat jetzt schon einiges an Bullshit geliefert und es könnte sein, dass ich kein Fan von denen mehr werde, aber das Ziel, dass sie aktuell verfolgen, ist so falsch nicht. Mir gefallen halt die Koalitionen nicht sonderlich gut, die sie einzugehen bereit sind. Manche Statements sind krude, der Umgang mit der Polizei ist fraglich, ihre online statt gefundenen Datenabfragen zweifelhaft. So.

Allerdings wird mal wieder, und das primär, über Protestformen diskutiert. Nicht über die Gründe des Protestes. Spart euch die Kommentarstränge in den sozialen Netzwerken dazu – sie sind erbärmlich. Wirklich. Protest darf demnach nur dann stattfinden, wenn er, bitte schön, auch so gar keinem wehtut. Protest, der keinem weh tut, ist Prostest, den kein Mensch braucht.

Luisa Neubauer von Fridays For Future, jedenfalls, äußert sich zu konstruierter Kritik, mit der sie versucht kontextuell zwischen Fridays For Future und Extinction Rebellion konfrontiert wird und kontert dann mal wieder und ganz zu Recht, dass es bei all dem, wie viel zu oft, nicht um das eigentliche Problem geht. Und genau damit trifft sie jeden erdenklichen Nagel auf jeden erdenklich zu versenkenden Kopf. „Politikversagen“. Bin ich bei ihr.

https://twitter.com/igorpianist/status/1181448215415181313

20 Kommentare

Street Artist RiskRock macht aus einem verlassenen Krankenhaus in Kanada das größte Wandgemälde des Landes


(Direktlink, via Laughing Squid)

Während des UP Here Festivals verwandelte der Straßenkünstler RiskRock aus Los Angeles mit seinem Team in Zusammenarbeit mit einem Brausehersteller das verlassene Old St. Joseph Hospital in Sudbury im kanadischen Ontario in ein riesiges Spektrum prismatischer Farben. Damit hauchte der Künstler dem alten Gebäude nicht nur neues Leben ein, sondern brach den bisherigen Rekord für das größte Wandgemälde Kanadas. Und das sieht zudem auch noch ziemlich geil aus.

Between August 13th and 26th 2019, Risk and his small team of 4, alongside a local crew of 24, used three lifts, one crane, and 860 gallons of paint, to transform the entire 74,000 square foot Old St. Joseph’s Hospital building into a stunning work of art.

Einen Kommentar hinterlassen

Mix: Tanith at Liquid Sound Club, Toskana Therme, Bad Sulza, 05.10.2019

Wer hier länger mitliest, weiß wie sehr ich das Konzept des Liquid Sound Clubs liebe. Musik, die dort unter Wasser gespielt und dementsprechend von den Gästen auch unter Wasser gehört wird. Einfach schön.

Marcus und Micky haben sich dafür am letzten WE einen in dem musikalischen Kontext ganz besondern Gast eingeladen: Tanith. Von dem weiß man, das der musikalisches einiges kann, aber bei den ambienten Sachen, dem Downbeat und den Chill Out Tunes würde man ihn wohl am wenigsten verorten. Ich habe immer wieder mal versucht, einen stilistischen Mix dieser Art von ihm für meinen Adventskalender zu bekommen, die dann aber doch immer wieder einen Ticken härter waren.

Hier nun aber endlich mal der Mix, den ich von Tanith schon seit 30 Jahren immer mal hören wollte. Denn letztendlich stolpert jeder Techno-DJ in seiner Laufbahn auch mal über Tracks, die einem ans Herz oder gar in die Hose gehen und die eher softerer Natur sind. So auch bei Tanith, der seine hier mal in gut drei Stunden zu einem Mix zusammentrug. Der softeste Tanith-Mix, den ich jemals gehört habe. Und ich mag ihn sehr, was mir irgendwie auch vorher schon klar war.


(Direktlink)

3 Kommentare

Video: Lapalux – Earth

Der immer großartige Lapalux hat ein neues Album angekündigt. „Amnioverse“ wird es heißen und am 8. November auf Brainfeeder erscheinen. „Earth“ ist der erste Vorbote der Platte und so gut, wie man es bei Lapalux eben erwarten kann. Macht Bock auf das Album.


(Direktlink)

Einen Kommentar hinterlassen