Josh Katz hatte es sich eines Morgens zur Aufgabe gemacht, 12 Stunden lang mit der U-Bahn durch New York zu fahren und dabei so viel wie möglich zu fotografieren, was ihm so vor die Linse kam. Schöne Idee, schön umgesetzt.
George Barratt-Jones dachte sich, es sei eine gute Idee, aus einer ordinären Bushaltestelle mal etwas Besonderes zu machen. Eine Bushaltestelle 1. Klasse quasi, an der er für Wartende Tee und Kaffee für umme ausgibt. So startet es sich offenbar deutlich angenehmer in den morgendlichen ÖPNV.
Hübscher Auszug auf einem Kreuzberg-Video von Oddviz.
Berlin is a city where the freedom of expression on the streets is seen on the walls in the forms of graffiti, stencil works and stickers. Kreuzberg is a neighborhood that is dismissed for many years because of its proximity to the Berlin Wall, housing mostly bohemian and immigrant communities.
Over the past couple decades, people have poured into Berlin, attracted by its relative affordability, cultural wealth and anything-goes spirit. But now the city is trying to regulate what has elsewhere proved to be unstoppable: gentrification.
Sei es dafür, klare rechtliche Verhältnisse zu schaffen, was im besten Fall dazu führen könnte Seenotrettung zu entkriminalisieren. Oder auch dafür zu sorgen, dass Menschen auf ihrer Flucht nach Europa nicht mehr ertrinken müssen. Genau das nämlich ist die Konsequenz aus dem, was da gerade im Mittelmeer passiert. Täglich. Denen, für die das für eine okaye Option ist, um weitere Flüchtende davon abzuhalten, sich auf den Weg zu machen, sei gesagt: ihr seid Arschlöcher. Punkt.
Für den Fall, dass die italienischen Behörden Carola Rackete, die Kapitänin der SeaWatch 3, strafrechtlich verfolgen, werden wir, wie im letzten Jahr, Geld für die anfallenden Rechtskosten und Ausgaben der Lebensretter sammeln und spenden. ❤️😘
— klaas heufer-umlauf (@damitdasklaas) June 28, 2019
Böhmermann und Heufer-Umlauf haben schon bevor Carola Rackete ohne Genehmigung in den Hafen von Lampedusa eingelaufen ist angekündigt, im Falle dessen Spenden für Seenotrettung sammeln zu wollen. Seit gestern Abend läuft die diesbezügliche Sammelaktion auf Leetchi. Aktuell sind über 250.000 Euro gesammelt und ich gehe bei einer Laufzeit von 30 Tagen davon aus, dass da noch deutlich mehr zusammenkommen wird. Ich werde meinen Teil dazu beitragen. Wer das auch möchte und es kann, hier geht’s lang. „Wer Menschen einsperrt, weil sie Menschenleben retten, ist im Unrecht.“
Wer Menschenleben rettet, ist kein Verbrecher!
Wer sein Leben einsetzt, um das Leben anderer zu retten, wird niemals ein Verbrecher sein!
Nirgendwo auf der Welt und schon gar nicht in unserem freien, demokratischen und freundlichen Europa.
Wer Lebensretter zu Verbrechern erklären will, ist im Unrecht.
Wer Menschen einsperrt, die anderen Menschen das Leben retten wollen, ist im Unrecht. Das war gestern so, das ist heute so, das wird morgen so sein.
Diesem Unrecht tatenlos zuzusehen, ist keine Option.
Wie die meisten von Euch, können wir nicht persönlich vor Ort im Mittelmeer helfen.
Darum möchten wir spenden und gemeinsam mit Euch Geld sammeln.
Die „Sea-Watch 3“ hat am 12. Juni 53 Menschen vor der Küste Libyens von einem Schlauchboot gerettet. 13 von ihnen, darunter Frauen, Kranke und Kinder, waren in den vergangenen Tagen an Land gebracht worden. Die weiteren 40 Menschen harrten auf dem Schiff aus, dem es nicht genehmigt wurde, in einen Hafen einzulaufen, um dort alle Menschen an Land bringen zu können. Die Kapitänin Carola Rackete entschied sich gestern Abend dazu, auch ohne Erlaubnis und trotz ihr angedrohter Sanktionen in den Hafen von Lampedusa einzulaufen. Das hatte sie vorab in einem Statement angekündigt.
“We are proud of our captain, she did exactly the right thing. She upheld the law of the sea and brought people to safety." – #SeaWatch chairman Johannes Bayer pic.twitter.com/lfZ16Pq9F1
— Sea-Watch International (@seawatch_intl) June 29, 2019
In Lampedusa wurde sie von italienischen Behörden festgenommen. Ein Frau, die Menschenleben rettet, wird dafür in Europa festgenommen. Eine humanistische Bankrotterklärung der EU. Es wäre wünschenswert, dass sich die Bundesregierung jetzt mal positioniert – und zwar deutlich pro Sea Watch. Seenotrettung ist kein Verbrechen!
Was nun mit ihnen passieren soll, ist unklar. Mehrere EU-Staaten, darunter Deutschland, hatten sich bereit erklärt, Schutzsuchende aufzunehmen. Neben den Flüchtlingen waren noch 22 Besatzungsmitglieder und mehrere italienische Abgeordnete auf dem Schiff.
Polizisten nahmen die deutsche Kapitänin Carola Rackete fest. Fotos zeigen, wie Rackete von italienischen Polizisten abgeführt wird. Der italienischen Nachrichtenagentur Ansa zufolge drohen der 31-Jährigen drei bis zehn Jahre Haft, weil sie gegen ein Kriegsschiff Widerstand geleistet oder Gewalt angewendet habe. Die Staatsanwaltschaft Agrigent hat sie demnach unter Hausarrest gestellt.
Scheint in Japan ein ganz normales Ding zu sein. Hier die Varianten mit Menschen im Nashorn– und im Löwenkostüm.
Lord give me the commitment of a guy they forced into a polar bear costume going full method during an escape drill at a zoo pic.twitter.com/wPSBZ6hwpb
Brandenburg zu Beginn der 90er Jahre: Sich für eine Seite entscheiden müssen. Entweder bei den Nazis sein oder eben zu den anderen gehören und Stress mit den Nazis riskieren. Wenn es sein musste, drei mal die Woche. Vor ihnen wegrennen, sich einen Club über dem Kopf anzünden lassen. Manchmal es drauf ankommen lassen. Austeilen oder kassieren. Die Entscheidung vorher kaum einschätzen könnend. Mal ausgeteilt, mal kassiert. Austeilen fühlte sich immer geiler an. Trotzdem kassiert. Das nicht bereut. Es wieder drauf ankommen lassend. Reden wollten die nie.
Vor ein paar Wochen Reha in dem Nest in Brandenburg gehabt, in der ich genau das alles 1990 – 1993 erlebt habe. Weil ich dort heranwuchs und nach all dem ganz schnell das Weite Richtung Berlin suchte und auch fand. In der Zeit viele der alten, bekannten Gesichter gesehen. Kaputt mitunter. Mein Mitleid hielt sich in Grenzen. Sie waren einer der Gründe, warum ich von dort abgehauen, wo ich meine Kindheit verbrachte. Eben auch dieser Wichser wegen, die immer dachten, dass für sie andere Regeln gelten würden. Und der Staatsapparat gab ihnen damals nicht das Gefühl, dass sie mit diesem Bewusstsein falsch liegen würden.
Handys, an denen man Licht anmachen konnte, um seine Zähne auf dem Asphalt suchen zu können, gab es damals noch nicht. Ansonsten passt dieser Text von Felix Brummer alias KUMMER, seines Zeichens Sänger von Kraftklub, sehr krass auf die Erinnerung an meine Jugend. Und auf die Leute, die mich damals „klatschen“ wollten, und heute komplett im Arsch wie Zombies durch unser damaligen gemeinsames „Ghetto“ wanken. Zu den Opfern geworden, zu denen sie uns damals machen wollten. Fickt euch. Immer noch.
Kummer hat mit dem Spiegel über diesen Song gesprochen, über Nazis und über sein Leben in Chemnitz. Ein wirklich lesenswertes Interview. Und: ein Mega-Video auch.
In Lüneburg hat ein offensichtlicher Mettliebhaber 13 Mettbrötchen in einer Bäckerei bestellt. Dann überreichte der Mann statt Bargeld den Verkäufern einen Stein als Bezahlung und verließ die Bäckerei – mit den Brötchen.
Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.
Unbedingt notwendige Cookies
Unbedingt notwendige Cookies sollten jederzeit aktiviert sein, damit wir deine Einstellungen für die Cookie-Einstellungen speichern können.
Wenn du diesen Cookie deaktivierst, können wir die Einstellungen nicht speichern. Dies bedeutet, dass du jedes Mal, wenn du diese Website besuchst, die Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren musst.