Markus Söder, Bayerischer Staatsminister der Finanzen, hat sich vorgestern auf Twitter ein wenig in der Rhetorik versucht, die wohl jene einsammeln soll, die ihr Kreuz gerne so weit wie möglich rechts machen. Ganz in Tradition von Franz Josef Strauß, der einst von sich gab: „Rechts von der CSU darf es keine demokratisch legitimierte Partei geben!“ In Zeiten von NPD und AfD nicht ganz so einfach, da muss man schon mal das Wirtshaus-Vokabular vom Stammtisch auch auf Twitter bringen.
Wir brauchen eine Begrenzung des Zustroms an Flüchtlingen. Dazu gehört die Senkung finanzieller Anreize und eine Verschärfung d Asylrechtes
— Markus Söder (@Markus_Soeder) July 8, 2015
So einfach macht der Mann sich das. Man könnte fast meinen, er wisse es nicht besser, so einfach allerdings ist das alles nicht.

(via Pantoffelpunk)


Nazi-Kommentare können teuer werden
Interessantes Urteil vom Amtsgericht Düsseldorf, das einen Facebook-User dafür bestraft, in einer Facebook-Gruppe den Satz „Wir sollten die Duschen wieder öffnen und brauchen mehr Ascheplätze.“ geschrieben zu haben. Es sollte ein Spaß sein, wie der 46-Jährige dem Richter sagte.
Vielleicht überlegt sich so der ein oder andere dadurch mal, ob man jeden Arschlochkommentar auch tatsächlich absenden muss.