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Autor: Ronny

Slices Tech Talk: Stimming

Martin Stimming dürfte sich in den letzten Jahren nicht nur wegen seines epischen Tracks „November Morning“ in diverse Köpfe gespielt haben. So hat er nicht nur ein außergewöhnliches Händchen für gute Musik, sondern offenbar auch eine sehr pragmatische und sympathische Art, diese zu produzieren. So ganz ohne die 7,8 Tonnen alter Hardware, die für Videos dieser Art ja gerade wieder en Vouge werden.


(Direktlink, via EB)

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Was Legida-Teilnehmer beim „Spazierengehen“ so von sich geben

Interessante Einblicke, die ein Reporter des Freien Radios Radio Blau während der Lediga-Demo vom 23.02. in Leipzig schaffen konnte. Er ist einfach mal im Demo-Zug mitgelaufen und hat ein Aufnahmegerät laufen lassen.

Unter sich nimmt man es mit der nach außen propagierten Gewaltfreiheit und Friedfertigkeit offenbar nicht ganz so genau. Offenbar findet es man es irgendwie witzig, Menschen, die Straßen blockieren in den „Steinbruch“ schicken zu wollen. Doch dabei bleibt es nicht.

Unser Reporter ist zwei Stunden bei Legida mitgelaufen und hat einfach nur Gespräche bei dem Aufmarsch mitgeschnitten. Zwischen dem ganzen „Wir sind das Volk“- „Jung muß weg“- und Neonazi-Gegröle war weniges zu verstehen, aber das hat es in sich. Locker und gelöst ermächtigen sich die Teilnehmer selbst. Es bleibt erstmal „nur“ bei menschenverachtenden Parolen. Aber wie den Legidisten das über die Lippen kommt, locker-flockig, ja fröhlich, das lässt tief blicken. Vor allem zwei ältere Herren machen ihrem Menschenhass mehrfach Luft, wollen Protestler_innen abfackeln, Asylbewerber_innen per „unserem 11. September“ umbringen, Politiker_innen lynchen und alles und jeden ins Arbeitslager, den Steinbruch, oder was auch immer stecken. Zwischendurch wollen sie „Die Straße frei“ (das Horst-Wessel-Lied) singen.

[audio:http://www.freie-radios.net/mp3/20150227-originalton-69097.mp3]
(Direktlink, via LIZ)

Währenddessen wurde gestern Abend nach der Pegida-Demo in Dresden ein Flüchtlingscamp vor der Semperoper von circa 100 Pegiden bedrängt.

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Nicolas Jaar vertont Kurzfilm über Opfer von Polizeigewalt: Eleven Times

Jaar scheint aktuell ein sehr umtriebiger Mann, der neben der Veröffentlichung eines neuen Albums auch noch die Zeit findet, einen Kurzfilm von Brian Jackson über Opfer der Polizeigewalt in den USA angemessen zu vertonen.

Nicolas Jaar recently teamed with director Samantha Casolari, producer/Gil Scott-Heron collaborator Brian Jackson, and Cory Rowe, a doctor of criminal justice, to create the multimedia piece Eleven Times. Inspired by the police brutality associated with New York’s controversial “stop and frisk” policy, the video adapts Scott-Heron’s ‘Winter In America’ and takes its name from the number of times Eric Garner told police “I can’t breathe”.

The video profiles 11 men who have experienced unprovoked police brutality in New York and comes with short profiles where each one tells their story.


(Direktlink, via FACT)

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Martin Gore veröffentlicht Solo-Album

Ich war nie wirklich dicke mit Depeche Mode. Nicht, dass ich sie damals nicht mochte – schlimmer noch: sie waren mir immer total egal. Und dennoch bin ich nie gänzlich um sie herumgekommen. Immer hörte irgendwer Demo. Immer. Ich glaube, das ist bis heute so geblieben.

Was ich allerdings wirklich interessant finde, ist der Umstand, dass Martin Gore, Mitbegründer und bis heute Teil der Band, für den 28. April ein Solo Album angekündigt hat, welches auf Mute erscheinen wird. Es wird rein instrumental und seine Definition von zurückhaltender Elektronik mit sich bringen. Die erste Nummer klingt schon mal so, als das mir das wirklich sehr gut schmecken könnte.

Martin Gore will release a self-titled solo album under the name MG on April 28 via Mute. MG is a 16-track instrumental LP, and it was recorded at his home studio in Santa Barbara.

“I wanted to keep the music very electronic, very filmic, and give it an almost sci-fi like quality,” he said in a press release. “Music is a necessity for me. I go into the studio at least five days a week, every week, so once I had the idea and the template, the process was quick and fun.”


(Direktlink, via FACT)

Tracklist:
Pinking
Swanning
Exalt
Elk
Brink
Europa Hymn
Creeper
Spiral
Stealth
Hum
Islet
Crowly
Trysting
Southerly
Featherlight
Blade

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