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Autor: Ronny

Crowdfunding-Kampagne für Leerstandsmelder.de

Vor geraumer Zeit schrieb ich hier schon mal über Leerstandsmelder. Die haben jetzt eine App in Planung, die das Sammeln und Austauschen von leerstehenden Immobilien noch einfacher und direkter machen soll. Zu diesem Zweck haben sie eine Crowdfunding-Kampagne auf Startnext gestartet. Gute Sache.

Leerstehende Gebäude kann man seit 2010 auf der Internetplattform Leerstandsmelder.de eintragen und Informationen zu ihnen austauschen. Nun soll der interaktive Datenpool noch benutzerfreundlicher werden: Über eine Crowdfunding-Kampagne auf der Seite www.startnext.de/leerstandsmelder sammeln die Leerstandsmelder-BetreiberInnen für die Programmierung einer App, mit der man künftig Leerstände auch von unterwegs eintragen kann. Für die Entwicklung der App werden mindestens 10.000 EUR benötigt, denn es müssen zunächst technische und organisatorische Grundlagen geschaffen werden. Weitere technische Verbesserungen sind ab einer Summe von 15.000 EUR möglich. In jedem Fall soll Leerstandsmelder.de in Zukunft offener und nutzerfreundlicher werden. Auch kleine Spenden sind herzlich willkommen, Spendenquittungen und Rechnungen werden bei Bedarf ausgestellt. Als Dankeschön winken Bücher, Spiele oder Fotoprodukte rund um das Thema Leerstand und ein geführter Rundgang durch das Hamburger Gängeviertel.

Das Thema Leerstand ist nicht nur in schrumpfenden Städten und Regionen akut, sondern auch ganz besonders in wachsenden Städten, in denen Wohnraum und kulturelle und soziale Freiräume knapp geworden sind. Leerstandsmelder.de schafft seit 2010 Transparenz über bestehende Leerstände und zeigt damit neue Möglichkeitsräume auf. Die Plattform wird seit ihrer Gründung vom Hamburger Gängeviertel Verein und in Unterstützung von lokalen Initiativen ehrenamtlich betrieben. Mit dabei sind inzwischen fast 30 Städte im deutschsprachigen Raum, z.B. Berlin, Frankfurt oder Wien. Über 3.000 registrierte NutzerInnen haben bereits rund 4.000 Leerstände gemeldet.

https://vimeo.com/106794670
(Direktlink, via Urban Shit)

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Der Drohbrief an Pegida in Dresden

Die Wahrheit der taz hat exklusiv jenen Drohbrief zugespielt bekommen, auf den hin die heutige Pegida-Demo erst abgesagt und später dann alle weiteren verboten wurde/n. Aber das „Abu Ronny“ lässt mich doch sehr an der Echtheit zweifeln.

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Die Deutsche Polizeigewerkschaft in Köln meint, Antifaschisten hätten ihr Grundrecht auf Versammlungsfreiheit „verwirkt“

Bildschirmfoto 2015-01-19 um 14.17.16

Spannende Zeilen, die da gestern Abend auf der Facebook Seite der DPolG Köln zu lesen waren. Da wurde mal soeben geschrieben, dass die Antifa kein Recht darauf hätte demonstrieren zu gehen. Kiek an, und ich dachte immer, das hätte keine Polizeigewerkschaft zu entscheiden.

Mittlerweile wurde der Beitrag, der natürlich (Oh, Überraschung!) gerade aus dem rechten Lager lautstark beklatscht wurde, offenbar gelöscht. Hier ein Screenshot mit dem Kommentarverlauf. Da wird versucht, den Quark dann doch noch irgendwie zu relativieren, aber da war es schon zu spät. Auch schwer nach solch einer Aussage. Ebenso schwer dürfte es einzuschätzen sein, wie sich eine derartige Äußerung auf der Verhalten von Beamten auf Demos auswirkt. Bestimmt so gar überhaupt nicht.

dpolg_koln

(Kann man in dem Kontext schon mal fragen, via Katharina König)

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Schädel-Wandlampen aus Crystal Head Vodkaflaschen

Rob Lewbel von Moonshinelamp hat sich leere Crystal Head Pullen genommen, aus diesen Wandlampen gebaut und verkauft diese auf etsy. Die sind mit über 200,00 EUR nicht ganz billig, aber auch ein echter Hingucker. Auch eine Art des Altglasrecyclings.

„This is a wall sconce made from a recycled Crystal Head Vodka 750 ML bottle. A set of two of these would look awesome on either side of the bar or mantel. Switch the bulb to red for Halloween! It takes a candelabra sized bulb, up to 40 watts and I can finish the brass metal in black or oil rubbed bronze, or leave it unfinished altogether.“


(via Like Cool)

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