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Autor: Ronny

Geister in historischen Fotos, gif’d

Künstler und Desinger Kevin Weir nimmt sich alte Fotos aus dem Library of Congress Online Archiv und animiert Geister in diese.

Weir makes use of photographs he finds in the Library of Congress online archive, and is deeply drawn to what he calls “unknowable places and persons,” images with little connection to present day that he can use as blank canvas for his weird ideas. Perhaps it’s the nature of his imagination, or maybe a result of the medium’s limited frames of animation to communicate anything too serious, but despite the creepiness factor, it’s hard to not to smile at the absurdity of his ideas.

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Schwarze Burger bei Burger King in Japan

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Ich mag schwarzes Essen nicht sonderlich, es wirkt immer ein wenig verbrannt. Meistens ist es das dann auch. Einige Menschen sehen das wohl anders und so bringt Burger King in Japan demnächst für einen bestimmten Zeitraum zwei verschiedene schwarze Burger in die Läden.

Die „Kuro Burger“ gibt es einmal als klassische Cheeseburger-Variante, die zweite kommt mit Buns, welche mit Bambus-Kohle gebacken wurden, Zwiebeln, Knoblauch-Soße aus Tintenfisch-Tinte, Rindfleisch-Patties mit schwarzem Pfeffer und schwarzen Käse, der wohl auch Bambus-Kohle enthält. Ich sagte ja: irgendwie verbrannt.

Na dann: guten Appetit!

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(via Dangerous Minds)

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Eine App, die Werbung im urbanen Raum in Kunst umwandelt: No Ad

Das ist sehr, sehr kuhl. Besser noch wäre nur eine App, der per Knopfdruck auch ohne mobiles Device aus allen Werbetafeln Bilder macht.

NO AD, created by Re+Public (PublicAdCampaign + The Heavy Projects) in collaboration with Jowy Romano of Subway Art Blog, aims to remedy this imbalance by using the preexisting advertising infrastructure as a new digital exhibition space. Users are encouraged to download the free iOS or Android app to their smart devices. Once the app is running, simply pointing your device at any of the 100 most widely circulating subway platform advertisements will cause the device to overlay curated digital art content, creating an augmented experience that blocks unwanted advertising. (See below for the specific subway platform advertising format NO AD works on)

Die Idee und die Umsetzung hierzu kommt von „PublicAdCampaign“ aus NYC und funktioniert auf Basis von Augumented Reality. Digitales Adbusting. Toll!

https://vimeo.com/105301636
(Direktlink, via Just)

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Die De-Luxe Variante der Simson Schwalbe aus dem Modekatalog

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(KR 51 Schwalbe von 1964; unrestauriert und völlig original, Foto unter CC BY-SA 3.0 von Max schwalbe)

Jeder, der im Osten über 10 wurde, kennt die Kiste. Mindestens. Sie war das einzige Moped, was damals zumindest für kurz mein Eigen nennen konnte. Einen Führerschein brauchten wir dafür nicht. Oder besser: es war uns egal, dass man dafür hätte einen machen müssen. Die Mauer war gerade gefallen und unsere Definition von Freiheit schloss ein, dass man dann ein Moped fahren darf, wenn man ein Moped fahren kann. Ganz einfaches Ding.

Wir zerlegten Vergaser, um sie zu säubern, wechselten Bautenzüge, bohrten Auspuffe auf und wenn es hart auf hart kam, schraubten wir auch den kompletten Motor auseinander. Zusammen bekam man das alles immer. Und wer das konnte, dem wollte man doch wohl nicht wegen eines fehlenden Führerscheins an Bein pissen, hör ma!

Allerdings hatte ich meine Schwalbe nicht wirklich lange. Wir fuhren mit den Kisten immer auf den „Sandbergen“ umher, die etwas am Rande der Stadt lagen und die Summe dessen waren, was an Bodenaushub zusammen kam, als die neusozialistischen Wohnviertel gebaut wurden. Die hießen offiziell „Neue Wohnstadt“ und „Ganz neue Wohnstadt“ – wir nannten sie damals schon „Ghetto“. Ganz liebevoll, natürlich. Die sich daraus ergebenden Sandberge aber waren toll für Fahrrad- und Motocross. Meine Schwalbe hingegen war das nicht, ich landete irgendwann im Dunkel mit der Kiste in einem Loch von 2 Meter Tiefe. Danach war sie komplett im Arsch und wir zerlegten sie in Einzelteile, um andere Schwalben damit wieder aufbauen zu können.

Zwei Jahre später borgte ich mir dann von einem Freund so ein Ding, weil ich schnell was von zu Hause holen wollte. Einen Führerschein hatte ich dort immer noch nicht, wir kannten unsere kleine Stadt besser als jeder Polizist.

Dummerweise zog mich dann der Besitzer der Kiste vom Sitz. Mein Kumpel hatte sie ihm eine Nacht vorher 50 Meter vor meiner Wohnungstür geklaut. Ich wurde von der Polizei kassiert und meine Alten durften mich auf dem Revier abholen. War nicht so der allerbeste Familienabend.

Ich habe die letzte Jahre immer wieder mal geguckt, was die Teile heute so kosten. Schick sind die ja schon und allemal besser als so ein Joghurtbechermodell, die man im Baumarkt kaufen kann. Aber ganz billig sind die eben nicht mehr.

Nun bietet ein Modekatalog (sic!) eine „De-Luxe“ Variante der Schwalbe an. Diese werden von der Firma Zweiradtechnik Schilling in Kraftsdorf, Landkreis Greiz in Thüringen, hergestellt und können auch dort direkt in verschiedenen Versionen gekauft werden.

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(Screenshot: Conleys)

Im Mode-Katalog Conleys, der höherwertige Bekleidung, Schuhe und Accessoires vertreibt, kann das gute Stück bestellt werden. Exquisit ist auch der Preis dieses Klassikers: 7990 Euro plus Versandkosten. Lieferung wird innerhalb von drei Wochen versprochen. Früher kostete eine Schwalbe je nach Ausstattung zwischen 1200 und 1700 DDR-Mark.

[…]

Es handelt sich dabei um sogenannte Neuaufbauten. Dabei dürfen fast alle Teile neu sein – Scheinwerfer, Sitz, Speichen, Motoren. Eines muss aber aus der originalen Baureihe stammen: der Rahmen samt Fahrgestellnummer. Nur so gilt weiterhin die technische Zulassung des Fahrzeugs. Um den alten Rahmen herum entsteht praktisch ein neues Gefährt – mit Materialien, wie es sie zu Zeiten der Serienfertigung in Suhl noch gar nicht gab.
(Berliner Zeitung)

Und so ein bisschen macht das ja Lust, heute noch mal mit so einem Ding durch die Gegend zu gurken. Nur die Sache mit dem Führerschein müsste ich vorher in Angriff nehmen und wohl auch abschließen. Wir haben schließlich nicht mehr die Freiheit der 90er, hör ma!

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(Trailer) Ein Film über Daft Punk: Eden

Nicht autobiografisch wird er wohl, dieser Spielfilm über die wilden Jahre des französischen Technos, der seinen Fokus auf eine fiktive Version von Daft Punk setzt. Aber immerhin hat das Duo ihn so abgesegnet und auch Musik dafür abgegeben. Party, Drogen, Exzess. Alles wie immer also. Könnte die französische Variante von „Berlin Calling“ werden, den ich bis heute nicht gesehen habe.


(via Mixmag)

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