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Autor: Ronny

Dinge de- und rekonstruieren in Stop Motion

Ich hatte letztens Ähnliches, wobei dort immer mit einem Schleifgerät gearbeitet wurde, Simon Gerbaud nutzt für seine Stop Motion Animationen verschiedene Techniken um alles mögliche verschwinden zu lassen. Und manchmal lässt er diese Dinge auch wieder zurückkommen. Besonders schön das zerlegte MacBook, was m.E. ins Nichts gesandstrahlt wird.

http://vimeo.com/96300915
(Direktlink, via Booooooom)

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Pizzeria Anarchia: Will ein Panzer in die Tür

Nachtrag zum Beitrag von Gestern. Es waren wohl „nur“ 500 Beamte, die im direkten Einsatz waren um die „Pizzeria Anarchia“ zu räumen. Dabei wurden 19 Besetzer festgenommen.

Nur langsam kämpften sich die Polizisten in abwechselnden Schichten Stock für Stock in die schwer verbarrikadierte dritte Etage, in der sich drei Aktivisten befanden. Laut Polizei wurden mehrere Fallen gelegt – darunter „eine lebensgefährliche Falle, bei der ein Herd aus großer Höhe auf die Einsatzkräfte hätte fallen sollen.“ Drei Polizisten wurden bei der gesamten Operation durch Flüssigkeiten leicht verletzt.

Gegen Ende der Aktion wurden die restlichen 16 Besetzer im Erdgeschoß aufgegriffen und abgeführt. Im Umkreis des Hauses in der Mühlfeldgasse 12 demonstrierten auch nach der offiziellen Beendigung des Zugriffs noch mehrere Gruppen.

Was bleibt ist die Frage nach der Verhältnismäßigkeit und das Bewusstsein, dass Recht nicht immer gleich Gerechtigkeit ist. Und dieses Video, in dem ein Panzer in die Tür will. Das kann sich jetzt mal wer nehmen, die Geschwindigkeit verdoppeln und das Benny Hill Theme runterlegen. Bitte danke!


(Direktlink, via Blogrebellen)

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The Record Loft in Kreuzberg

Tolles Feature über The Record Loft in Kreuzberg, von dem ich bisher noch gar nichts gehört hatte. :/ Macht aber nichts, denn EB.TV gibt einen kleinen Einblick in den Second Hand Plattenladen, der offenbar besser läuft, als die Macher sich hätten vorstellen können. Nice one. Nur der Vergleich von Nacktheit und mp3 ist eher so naja, aber ich werde dort trotzdem bei Gelegenheit mal rein gucken.


(Direktlink)

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16-Jähriger will einen See auspumpen um sein Handy wiederzufinden

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(Foto unter CC BY 2.0 von stevendepolo)

Ein 16-Jähriger Bursche hat sein Telefon in einem Anglerteich in Meppen verloren. Blöd, so was wünschen sich die wenigsten. Von denen aber hätten einige danach sicher ihr Telefon aufgegeben, viel geweint und sich ein neues besorgt. Nicht so der junge Mann in Meppen. Einen See könne man schließlich auspumpen, um an sein Telefon zu kommen, dachte er wohl. Gesagt, getan. Pumpe in den Tümpel. Kann ja nicht so schwer sein. Allerdings pumpte er dann das Wasser aus dem See in die selbstgebaute Toilette des dortigen Anglervereins, deren Tank nur 1000 Liter fasst. Und die meisten Seen haben nun mal mehr als 1000 Liter Wasser in sich. Also gab es eine derbe Sauerei.

Der junge Mann hatte sein Handy in einem Anglerteich in Meppen-Rühle verloren. Dann wollte er das Wasser aus dem Teich heimlich in eine nahe gelegene Toilette pumpen, um das Gerät wiederzufinden – immerhin zwei Millionen Liter. Der sogenannte Teichvater Heinz-Hermann Kremer vom privaten Anglerverein „Catch und Kill“ traute seinen Augen nicht.

Er sei auf das Gelände gegangen und habe die Kabel gesehen, sagte Kremer NDR 1 Niedersachsen. „Ein Schlauch von einer Pumpe führte auf einen Acker nebenan, und der andere führte direkt in unsere selbstgebaute Toilette.“ Der Tank darunter fasse 1.000 Liter – und der 16-Jährige habe gesagt, die Pumpe laufe schon drei Tage. Entsprechend war die Sauerei am vereinseigenen Teich.

Das Telefon tauchte bisher nicht wieder auf, aber der Junge verdient trotzdem Respekt. Man muss es halt wenigstens versucht haben! Und von hinten kann ich den Applaus von Chuck Norris hören, der den See einfach ausgetrunken hätte, aber die Gabe hat ja nun auch nicht jeder.

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Tage eines Graffitis im Graffiti zählen

Street Artist Mobstr hat im Mai letzten Jahres damit begonnen, in London die Tage eines Graffitis zu zählen. Sprichwörtlich und in echt hat er dann für jeden Tag, den das Graffiti erhalten blieb, einen Strich zu der sich immer weiter füllenden Strichliste hinzugefügt. Hier Tag 1 und einer der zuletzt dokumentierten. Mittlerweile ist die Mauer nicht mehr da, die Tage des Graffitis also sind gezählt.

Alle Fotos zu dem Projekt gibt es hier. Von jedem Tag eins.

Mobstr, who recently put on a show in London , just completed a project he had been working on for over a year. Starting in May of last year, he had been counting the days a particular piece of graffiti lasted on a wall in Hackney Wick along the edge of a river, adding hashmarks for each passing day. The low wall was finally destroyed this July as part of new construction, but as you can see, this is yet another example of Mobstr’s interactive street art that he is know for.


(via Arrested Motion)

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