Als ich vor nun mehr fast 28 Jahren das erste Mal in die Kita kam, die damals „Kindergarten“ hieß, gab es da einen Jungen mit dem ich mich auf Anhieb gut verstand. Er war größer, etwas schlanker und überhaupt auch etwas niedlicher als ich. Dafür war ich schlauer und das passte ganz gut zusammen. Wir waren dann nicht nur in der Kita unzertrennbar sondern auch Nachmittags. Spielten Tom Sawyer und auch immer wieder Winnetou. Er verbrachte mehr Zeit bei seiner Oma als bei seinen Eltern, die ich genau so wenig mochte, wie diese mich. Sie waren sehr darauf bedacht, ein gutes Bild abzugeben in ihrer Umwelt, waren immer tadellos gekleidet und hatten äußerst gute Manieren. Ich schon damals nicht, was ein Grund dafür seine könnte, warum sie mich nicht mochten. Eigentlich war das egal, denn die Oma mochte mich um so mehr und das eigentliche zu Hause des Jungens war eben bei seiner Oma. Wir verbrachten eigentlich jeden Nachmittag miteinander, wenn nicht irgendetwas anderes anlag. Wir spielten damals beide lieber mit den Mädchen, als mit den anderen Jungs. Nicht etwa weil wir Puppen mochten, sondern weil wir die Mädchen einfach interessanter fanden als die Jungen.
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