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Autor: Ronny

Im Alter von 31 Jahren haben die meisten Deutschen keinen Bock mehr auf neue Musik

Ein Freund von mir behauptete mal, dass man sich im Alter um die 30 in seinen musikalischen Vorlieben festfährt und diese dann nicht mehr ändern würde. Ich habe das aus meiner Sicht komplett abgestritten, weil das schon damals nicht auf mich zutraf und ich die 30 schon längere Zeit vorher genommen hatte.

Eine vom Streamingdienst Deezer in Auftrag gegebene Studie aber bestätigt jetzt die damalige Behauptung meines Freundes. Hat er wohl Recht gehabt.

Der Streaming-Dienst Deezer hat in verschiedenen Ländern gefragt, wie es mit der Entdeckungsfreude in Sachen Musik…

Gepostet von 3sat am Dienstag, 29. Dezember 2020

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Feenpinguinkumpels

Vor einem halben Jahr hat der Fotograf Tobias Baumgartner ein Foto zweier Feenpinguine gemacht und geteilt geteilt, die wohl beide ihre Gefährten verloren haben und sich seitdem regelmäßig in Melbourne treffen, um in die Lichter der Metropole zu sehen. Voll schön. Das Foto wurde mittlerweile und ganz zu recht mehrfach ausgezeichnet.


(via BoingBoing)

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DJ Supermarkt/Too Slow To Disco – Modern Sunset Disco Slow Jams 2020

Warum dieses Jahr nicht mit zurückhaltenden Disco-Tunes beginnen. DJ Supermarkt hat seine Favoriten fürs Jahr 2020 zusammengetragen und die grooven ganz wunderbar entschleunigt nach 2021. Lief hier letzte Nacht schon und jetzt immer noch. Macht nicht so dolle!

Tracklist:
1. DISCLOSURE – Thinking ‚Bout You (Interlude)
2. NICOLAS GODIN – Catch Yourself Falling (feat. Alexis Taylor)
3. SECRET RENDEZVOUS – Back In The Day
4. LEISURE – Spark It Up
5. POOLSIDE & NEIL FRANCES – I’m In Love With You
6. BLEU TOUCAN – Universalis
7. PRIVATE AGENDA – 4 Step
8. COMMON SAINTS – Lovesong
9. SIRENS OF LESBOS – How Many Miles
10. FOZSA – Mirage
11. SKINSHAPE – I Won’t Be There
12. GORILLAZ – The Lost Chord (feat. Leee John)
13. JESSIE WARE – Remember Where You Are
14. YUKSEK – Rollercoaster (CLAAP! & SANTANA Remix)
15. TORA – Cant Buy The Mood (Two Another Remix)
16. DASTE. – Either Way
17. CLEO SOL – When I’m in Your Arms
18. REVA DEVITO – The Supply
19. A-SIRR – Summer Madness
20. COMMON SAINTS – Idol Eyes
21. BENNY SINGS – Rolled Up feat. Mac DeMarco
22. AL’TARBA x MOUNIKA. – Le Jour
23. FEIERTAG – La Parisienne
24. DOPE LEMON – Every Day Is A Holiday (feat. Winston Surfshirt)
25. PHENOMENAL HANDCLAP BAND – Travelers Prayer (EU Version)
26. KIMCHII – When You Feel The Time Is Right
27. DAFT PUNK – Something About Us (Cezaire Remix)
28. RHYE – Beautiful
29. LATER – LYE (La Felix Remix)
30. YAKUL – Company
31. FELIVAND – Ebb & Flow
32. AFOREST – Seasons
33. MIAMI HORROR – Restless (Kraak & Smaak Remix)
34. MOODS & DASTE. – Moonrider
35. MOON BOOTS – Jumpin ft Niia (Oceans 1985 Remix)
36. TWO ANOTHER – Elevate
37. KRAAK & SMAAK – Sommeron (feat. imugi 이무기) (Edit)
38. FHAT – Curious
39. POLO & PAN – Feel Good
40. ABC DIALECT – Stay with Me
41. POOLSIDE – Kinda Lovely (Bleu Toucan Remix)
42. 5 REASONS – I Brought You Flowers
43. COSMO’S MIDNIGHT – Down for You
44. BRIJEAN – Like You Do
45. GOODVIBES SOUND – Beachside Living
46. MOODS – Vulf’s Back Pocket Regroove
47. GLAMOUR HAMMER – Is It True

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Hau rein, 2020!

Was für ein Jahr, Alter!

Ich kann mich sehr gut daran erinnern, wie ich zu Beginn dieses Jahres auf Arbeit saß und wir rückblickend gar nicht mal so lustige Witze über Corona gemacht haben. Drei Monate später saßen wir alle mittendrin in einer Pandemie. Ich hätte mir bis dahin meines Lebens nicht vorstellen können, einer solchen mal beiwohnen zu müssen. Ich schrieb das hier irgendwann schon mal: für mich war Corona und die sich dadurch ergebenden Konsequenzen nur etwas weniger einschneidet als der Fall der Mauer – und das will wirklich was heißen.

Was für ein Jahr, Alter!

Im März brach mir komplett die Arbeit weg, was sich bis heute nicht wirklich zufriedenstellend erholt hat. Ich ging trotzdem hin und tat Dinge, die im beruflichen Alltag halt immer liegen bleiben. Putzen, 100 T-Shirts für ein Sommerprojekt dreifarbig drucken, wobei damals schon fast klar war, dass dieses nicht stattfinden würde, Fassade streichen, Fußboden neu verlegen. Einfach Dinge tun, um meiner Arbeit auch unter diesen Umständen eine für mich gefühlte Daseinsberechtigung geben zu können. Die wunderbar leeren Züge, in denen sämtliche Kontrollen ausgesetzt waren, was mir zwei Monate lang die Monatskarte ersparte. Das würde ich ganz gerne nochmal, gerne fahrscheinlos und steuerfinanziert für immer und für jeden sehen wollen. Man wird ja noch träumen dürfen! Diese viele, viele freie Zeit, die ich ehrlicherweise mitunter auch genossen habe. Klar, ich weiß um meine Privilegien mit Garten und Pool und Grill und gemütlicher Terrasse. Das alles hat mir den ersten Shutdown nicht unerträglich gemacht. Auch habe ich keine kleinen Kinder mehr, um die ich mich 24/7 hätte kümmern müssen. Es ließ sich einfach ganz gut aushalten. Aber ich hätte mit anderen nicht tauschen wollen. Abfuck des Jahres: Homeschooling! Leute, ein Totalausfall auf so vielen Ebenen. Kann ich als ganz miese Erfahrung abhaken, die ich auch nicht nochmal haben muss. Wäre dafür, dass man sich auf politischer Ebene dazu entscheidet, dieses Jahr ob in Schule, Studium oder Ausbildung einfach auf freiwilliger Basis für jeden wiederholbar zu machen. „Träumen dürfen“ und so.

Was für ein Jahr, Alter!

Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben über 5000 Kilometer im Jahr auf dem Fahrrad verbracht und ich habe das wirklich hart lieben gelernt. Die selbst erwünschte Einsamkeit, Zeit für Gedanken, Zeit für Ideen, die Böcke, die es macht, einen Berg auch mal mit 48 km/h im Slalom fahrend und mit einem Lächeln im Gesicht runterzuballern. Hach. Vermisse ich gerade nicht wenig, da ich mir am Vorweihnachtsabend beim Ente machen eine Fingerkuppe abgeschnitten habe und Radfahren so eher schlecht ist. Aber es wird. Und im nächsten Jahr hoffe ich auf über 6000 Kilometer.

Was für ein Jahr, Alter!

Black Lives Matter.

Was für ein Jahr, Alter!

All die abgesagten Parties, die Festivals, die nicht stattfinden konnten. Das Canceling aller Bookings übers Jahr. Fühlte sich, fühlt sich bis heute ziemlich scheiße an. Das fehlt mir so sehr. Ich weiß, für andere sind das so „First-World-Problems“, aber mich begleitet Club- und Festivalkultur seit fast 30 Jahren, sie war immer fester Bestandteil meines Lebens und dann von heute auf Morgen einfach auf Null runtergefahren. Und bis jetzt ist ja nicht absehbar, wie das weitergehen wird, was am Ende davon bleiben wird. Verwunderten Respekt an die Leute, die jetzt schon Festival-Tickets für den nächsten Sommer verkaufen. Ich seh‘ uns da noch nicht so, Leuddies. So sehr natürlich auch ich Bock darauf hätte. Im Sommer gab es ja die paar Wochen, in denen es so aussah, als würden wir insgesamt ganz glimpflich da durch kommen. Ich und wir konnten da dann zwei Mal vor Leuten auflegen. Wahnsinn.

Was für ein Jahr, Alter!

Ich mache mir seit jeher nie irgendwelche Vorsätze für das kommende Jahr. Man kann sie dann nicht brechen. An diesem Abend vor genau einem Jahr, war mir klar dass das zu diesem Zeitpunkt anders sein sollte: Dieses Album! Unser Album. Es müsste einfach am 24.12.2020 kommen. Musste es wirklich. Und nun saßen wir hier gestern Abend und haben bis in die Nacht hinein 161 farbige Doppelvinyls nebst 7″ und von uns gesiebdruckte Shirts im Lammbock-Style (#Salamipizza) in Pizzakartons verpackt und die Hälfte davon auch schon rausschicken können. Die ersten sind heute bei ihren Käufern angekommen. Danke dafür, es war und ist uns eine Freude. Leider war das Hermes-Lager voll, so dass wir nicht alle schon auf den Weg schicken konnten. Das passiert am Samstag.

Überhaupt: dieses Album und der Weg dorthin, war für mich ein unfassbar emotionaler aber auch grandioser Prozess. Das Produzieren, das Mixdownwochenende in Peenemünde, die Gestaltung, das Drucken der Shirts, der Cover, das Verpacken und zu wissen, dass die Dinger da draußen jetzt auf ein paar wenigen Plattentellern ihre Runden drehen. Großartig. Und dennoch war das alles und gerade in den letzten Wochen unfassbar anstrengend. Hier könnten jetzt alle erstmal etwas Urlaub vertragen, der ja aber trotzdem fast schon wieder vorbei ist. Und natürlich wäre das niemals möglich gewesen wenn tatsächlich auch wirklich keiner mitgemacht hätte. Das hätte dann niemals funktioniert. Danke an all die helfenden Hände, Fam! Ihr seid die Geilsten.

Was für ein Jahr, Alter!

Der Tod unseres Lieblingseierkopfhundes. Sie fehlt hier immer noch.

Was für ein Jahr, Alter!

Vor dem zweiten Shutdown unfassbar träge Arbeitswochen unter Auflagen, die richtig waren, aber mir meine Arbeit so gut wie unmöglich machten. Der Sommer war vorbei, der Garten, Pool und Grill half nicht mehr viel. Mir ging es so gar nicht mehr so gut. Psy­chisch ziemlich bis sehr down. Gar keine gute Zeit für mich.

Was für ein Jahr, Alter!

Donald Trump wurde weggewählt. Vielleicht einer der wichtigsten positiven Momente in diesem Jahr. Also mal groß und weltpolitisch gedacht.

Was für ein Jahr, Alter!

Das war es, 2020 – und hoffen wir einfach, dass das nächste ein deutlich besseres Jahr wird, auch wenn mein Optimismus diesbezüglich eher klein ist. Aber die Hoffnung stirbt ja zuletzt, wie man so sagt. Problem daran bleibt, dass sie halt stirbt, ne.

Keine Ahnung, wie ihr euren Abend heute verbringt. Hier gibt es mit der Fam nachher Raclette und vielleicht ’nen Film, Pyros fallen dieses Jahr aus und vielleicht liegen wir um 00:12 Uhr alle schon im Bett, nachdem wir nicht mal auf der Straße waren. Auch mal schön.

Kommt gut rüber, passt auf euch und eure Lieben auf! Und vor allem: bleibt gesund!

Zum Abschluss schönstes House-Gefröhne, das Till von Sein für die Kunstkantine zusammengemischt hat und das uns hier jetzt mal in den Abend starten lässt. Sind auch fast Raketen.

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Video & Mix: Kraftfuttermischwerk x fRED – C3 2020


(Direktlink)

Eigentlich wäre ich auch in diesem Jahr wieder gerne zum Chaos Communication Congress gefahren, um dort auf der Ambient-Stage meines Lieblingsmumpels MoGreens mein letztes Set des Jahres zu spielen. Natürlich ging das 2020 nicht. Dennoch hat Mo seine Stage im Rahmen eines digitalen Congresses gemacht und gefragt, ob ich dafür nicht einen Mix machen könnte. Konnte ich und so lief dieser letzte Nacht im Stream. Schöner hat fRED ihn noch mit Visuals veredelt und so haben wir zu dem Mix auch glatt noch ein Video. Musikalisch gibt es Ambient, Downbeats un ein wenig Jazz, für den ich ihr instant von der Frau des Hauses getadelt wurde. Mag die nämlich gar nicht – ich schon.

Tracklist:
Kraftfuttermischwerk – Intro_Vertiert
Stillhead – Sunset Over Estonia
RY X – YaYaYa
Skrillex – Leaving
Skyphos – Just Glide
Skye Chai – Feel.Blue
Sieren – U8
Sick-E – Feels so good
Ambient Jazz Ensemble – Eyes wide open
Yussef Kamaal – Remembrance
Sade – The sweetest taboo
Peace Orchestra – The Man Part 1
Ghosts of Paraguay – Rough Rider
Orlogin – Trough walls
Planet Boelex & Lisa’s Antenna – Outlet
Orthodox – Much too late
Apparat – Komponent (Telefon Tel Aviv Remix)
Sven Weisemann – Xine XV – SUNA’s Flow
Kraftfuttermischwerk – Ambi Ente
Moderat – Les Grandes Marches
Panda Coast – Bokeh
Shlohmo – Don’t Say No (feat. How To Dress Well)
Sensorama – Echtzeit
DJ Shadow – Blood on the Motorway
Desolate – Cathartic

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Paar findet bei Sanierung ihres Hauses 66 Flaschen Whisky aus der Zeit der Prohibition

Der Denkmalpfleger Nick Drummond und sein Partner Patrick haben sich vor kurzem ein Haus in Ames, New York, gekauft, um es zu sanieren. Das Haus hat eine wohl etwas rätselhafte Vergangenheit:

We were told the home was rumored to have been built by a childless german baron who turned to bootlegging in the 1920’s. The story is endearing, and most likely completely false, but we’re going along with it. After all, who doesn’t want to live in a home built by a bootlegging barren baron?

Jedenfalls fanden die Beiden bei der Sanierung dann 66 Flaschen Whisky, den ein ehemaliger Hausbesitzer während der Prohibition dort versteckt hatte. Geile Story.

He died under (possibly suspicious?) circumstances on Oct 12 of 1932. The only witness to his death was the administrator of his will. …He had many aliases and was known as the mystery man of the Mohawk Valley, and “the count”; although there was never proof of his royalty beyond his own claims. …It was a mystery to locals at the time how he amassed his fortune.

OUR WALLS ARE BUILT OF BOOZE! I can’t believe the rumors are true! He was actually a bootlegger! I mean I thought it was a cute story, but the builder of our house was ACTUALLY a bootlegger!


(via Laughing Squid)

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50 Popsongs aus 51 Jahren in nicht mal fünf Minuten: Time of Our Lives

DJ Earworm hat sich durch die Popmusik der letzten fünf Jahrzehnte gegraben und daraus diesen Mini-Mix gebaut, der je einen sehr populären Song aus allen Jahren in sich trägt. Schöne Fleißarbeit.

A trip through time with one song representing each year from 1970 to 2020.
For complete song list, either scroll down here, or simply turn on the subtitles.
Or try to guess and see how many you can recognize!


(Direktlink, via Maik)

1970 – Jackson 5 – I’ll Be There
1971 – Rod Stewart – Maggie May
1972 – Derek and the Dominoes (Eric Clapton) – Layla
1973 – Stevie Wonder – Superstition
1974 – Kool & the Gang – Hollywood Swinging
1975 – Average White Band – Cut the Cake
1976 – Rose Royce – Car Wash
1977 – Supertramp – Give a Little Bit
1978 – Little River Band – Reminiscing
1979 – Rupert Holmes – Escape (The Pina Colada Song)
1980 – Peter Gabriel – Games Without Frontiers
1981 – Billy Squier – The Stroke
1982 – Grandmaster Flash & The Furious Five – The Message
1983 – Men Without Hats – Safety Dance
1984 – Nena – 99 Luftballoons
1985 – (2 songs)
– Madonna – Crazy for You
– Tears for Fears – Shout
1986 – Janet Jackson – Nasty
1987 – Steve Winwood – Back In The High Life Again
1988 – Def Leppard – Pour Some Sugar On Me
1989 – Milli Vanilli – Baby Don’t Forget My Number
1990 – George Michael – Freedom ’90
1991 – Happy Mondays – Step On
1992 – Red Hot Chili Peppers – Under the Bridge
1993 – Arrested Development – Mr. Wendal
1994 – Beck – Loser
1995 – Dave Matthews Band – Ants Marching
1996 – Eric Clapton – Change the World
1997 – Chumbawamba – Tubthumping
1998 – The Verve – Bittersweet Symphony
1999 – Lou Bega – Mambo No. 5 (a Little Bit Of…)
2000 – Britney Spears – Oops!…I Did It Again
2001 – Sugar Ray – When It’s Over
2002 – Ja Rule ft. Ashanti – Always On Time
2003 – Thalia ft. Fat Joe – I Want You
2004 – J-Kwon – Tipsy
2005 – Maroon 5 – Sunday Morning
2006 – Shakira ft. Wyclef Jean – Hips Don’t Lie
2007 – Rihanna – Umbrella
2008 – Mariah Carey – Touch My Body
2009 – All-American Rejects – Gives You Hell
2010 – Young Money – Bed Rock
2011 – M83 – Midnight City
2012 – Snoop Dogg & Wiz Khalifa ft. Bruno Mars – Young, Wild and Free
2013 – American Authors – Best Day Of My Life
2014 – Jessie J, Ariana Grande, Nicki Minaj – Bang Bang
2015 – Ed Sheeran – Thinking Out Loud
2016 – Justin Bieber – Sorry
2017 – Luis Fonsi ft. Daddy Yankee – Despacito
2018 – Bebe Rexha ft. Florida Georgia Line – Meant to Be
2019 – Post Malone, Swae Lee – Sunflower
2020 – The Weeknd – Blinding Lights

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