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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Brand legt Landmarkierung aus dem Zweiten Weltkrieg frei

Ein Feuer in der irischen Grafschaft Wicklow hat auf Bray Head eine gut erhaltene Landmarkierung aus dem zweiten Weltkrieg freigelegt.

„The signs were built by the Coast Watching Service by the summer of 1944 to warn „belligerent“ aircraft that they were flying over a neutral country. Up to 150 tons of stone were used in some of the 83 signs dotted around the coast of Ireland. At the request of the United States air force the number of the nearby lookout post was added, turning the signs into air navigation aids. This assisted American bomber pilots in navigating across the Atlantic.“

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Polizei verfolgt Tretbootdieb mit Tretboot

Sportliches aus dem münsterländischen Bocholt:

Ein noch unbekannter Mann war im Bereich des Strandcafés gegen 02.30 Uhr über den Steg gegangen und auf ein Tretboot geklettert. Er grüßte die Mitarbeiter des Tretbootverleihs und durchtrennte mit den Worten „Ich hatte einen schlechten Tag, ich brauche das jetzt einfach“ das Sicherungsdrahtseil durch und fuhr auf den Aasee hinaus.

Die alarmierten Polizeibeamten trafen wenige Minuten später ein und konnten das entwendete Tretboot auf dem See noch sehen. Kurz entschlossen nahmen die Beamten die Verfolgung auf – in einem Tretboot, welches ihnen der Zeuge zur Verfügung gestellt hatte.

Der Abstand wurde schnell geringer, aber dem Dieb gelang es noch rechtzeitig das rettende Ufer in Höhe des großen Parkplatzes „Im Königsesch“ zu erreichen und zu flüchten. Die angeforderten Unterstützungskräfte, die den Dieb am Uferbereich hätten „in Empfang“ nehmen sollen, kamen leider zu spät. Das Tretboot wurde durch den Zeugen wieder abgeholt.

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Galerie in LA verkauft Molotowcocktails aus einem Automaten

Die Thinktank Gallery verkauft in LA Molotowcocktails aus einem Automaten. Die Dinger funktionieren nicht, wollen aber darauf aufmerksam machen, wie leicht es ist, in den USA an tödliche Waffen zu kommen. Die Flaschen selber können auch online gekauft werden. Der Erlös kommt Every Town zu Gute. Einer Bewegung, die sich gegen Schusswaffengewalt in den Staaten stark macht.

This is an art object, not functional as a molotov cocktail.

“What’s More American Than Violence?” is a sculptural installation and series of dysfunctional art objects inspired by Edward Abby’s “The Monkey Wrench Gang.” The installation features a fully-functional molotov cocktail vending machine, full of converted Mezcal El Silencio bottles, customized with a limited edition, hand signed and numbered, spot-UV instructional art sticker, and custom “STEAL THE FIRE” bandana, each designed by artist Phil America and designer Dino Nama. The piece seeks to call attention to the ease of access to deadly weapons in America, and a large portion of proceeds of each sale are donated to Every Town.

This series is limited to 200 bottles available online, and an extremely limited number of bottles available for $5 at the vending machine on Melrose Ave, released at an undisclosed date and time leading up to and during the “We Stole the Fire” art exhibition.


(via BoingBoing)

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Das „Gold“ aus der Deutschlandfahne schneiden, kann 2500 Euro kosten

Darüber, dass die Deutschlandflagge ohne das „Gold“ sehr viel schöner ist, brauchen wir nicht reden – wissen wir. Darüber, dass sich aus einer solchen sehr schön einfach eine schwarz-rote machen lässt, wissen wir nicht erst seit den Fähnchenknackerdebatten der letzten 10 bis 15 Jahre. Rot-Schwarz ist halt auf einigen Ebenen die bessere Fahne.

Dass es immer noch Paragraphen gibt, die die „Verunglimpfung des Staates“ unter Strafe stellt, wissen wir irgendwo im Hinterstübchen auch noch, dass die allerdings vor Gericht auch zum Tragen kommen, erinnert eher an türkische Verhältnisse oder so.

Aber: In Berlin wurde jetzt ein 38-Jähriger zu 2500 Euro Strafe verurteilt, weil er das Foto einer Deutschlandfahne getwittert hatte, auf dem der „goldene“ Streifen fehlte. Strange. Alternativ dazu kann er auch für 50 Tage in den Bau gehen. Deutschland 2018.

Weil es aber nun mal eine Nationalfahne war, wie ein kleiner goldener Reststreifen erahnen ließ, musste sich am Dienstag der Angeklagte Daniel S. vor dem Kriminalgericht in Berlin-Moabit verantworten. Durch das Posten des Bildes der gekürzten Fahne habe er gegen den Paragrafen 90a des Strafgesetzbuches verstoßen, sich der Verunglimpfung des Staates und seiner Symbole schuldig gemacht, so der Vorwurf. Und der wiegt schwer: Eine solche Tat wird mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft. Am Ende kam S. um das Gefängnis herum, wurde jedoch schuldig gesprochen. 50 Tagessätze zu je 50 Euro muss er nun zahlen.

Es gibt Juristen, die daran zweifeln, dass das Urteil es durch die nächste Instanz schaffen würde, aber aktuell ist es genau so gesprochen. Weil irgendwer ein Foto postet, das aus der Schwarz-Rot-Goldenen Fahne eine Schwarz-Rote macht, wobei beides auch einfach nur Putzlappen sein könnten.

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Trumps Stern-Zerklopper ist wieder frei, weil der Ex-Stern-Zerklopper die Kaution zahlte


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Kleiner amüsanter Nachtrag zu dem Herren der Mitte der Woche Donald Trumps Stern auf dem Walk of Fame mit einer Spitzhacke zerkloppt hatte und deshalb festgenommen wurde: Er muss sich jetzt wegen Vandalismus vor Gericht verantworten. Seine Kaution wurde auf 20.000 US-Dollar festgelegt. Diese wurde nun von James Otis gezahlt. Otis hatte schon vor Trumps Wahl zum Präsidenten dessen Stern mit Spitzhacke und Vorschlaghammer demoliert. Über gemeinsame Hobbies lassen sich auch neue Freundschaften schließen.

https://twitter.com/JonathanNBCLA/status/1022076425308753920

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Trumps Stern auf dem Walk of Fame zerkloppt

Wieder mal hat sich wer an dem Walk of Fame-Stern Donald Trumps zu schaffen gemacht und das Dingen mit einer Spitzhacke kurz und klein gehauen.

A man had been taken into custody concerning the incident. He was described as a 25-year-old man. As of 6 a.m., he was being processed at the LAPD Hollywood division and booked on felony vandalism.

https://twitter.com/TheRyanParker/status/1022100068583624705

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(via BoingBoing)

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Flugzelte

Neulich auf dem Campingplatz des Parookaville Festivals: Momente merkwürdiger Schönheit. Deshalb immer schön an die Heringe denken.


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Marcus Wiebusch im TV Noir Podcast


(Foto: Henry LaurischCC BY-SA 3.0)

Wenn wir lange mit dem Auto unterwegs sind, hören wir früher oder später immer Kettcar. So auch in den letzten Tagen. Wenn Marcus Wiebusch singt, ist es immer so, als würde ein guter Kumpel die guten Geschichten erzählen. Dass ich Fan bin, ist kein Geheimnis.

Vor ein paar Wochen war Wiebusch zu Gast im TV Noir Podcast und hat ein verdammt hörenswertes Gespräch dort gelassen. Schönes Ding!

Er versucht damit erneut einen Weg aufzuzeigen, ein gemeinsames Zusammenleben zu ermöglichen. Dabei ist der Sänger es gewohnt, dass seine Ideen und Ausdrucksformen gerade im linken Spektrum oft auf Kritik stoßen. So erzählt er im Gespräch mit Tex, wie seine Band …But Alive daran zerbrach, dass er beim vierten Album mit den Erwartungen der Szene brach. Als Rebell, der seiner Rolle nicht mehr gerecht werden wollte. Ein weiterer musikalischer Bruch entstand dann später mit dem Folgeprojekt Kettcar, als sie den Song „Balu“ veröffentlichten, da es ein augenscheinlich unpolitisches Liebeslied ist. Doch selbst bei „Balu“ kann Marcus Wiebusch nicht aus seiner Haut, lautet eine Textzeile in diesem Song doch: „Frieden ist, wenn alle gleich sind.“ Brüche gehören zu Marcus Wiebusch wie – hier gerne Fußballvergleich einfügen. Bereits als der von der falschen Seite der Elbe stammende Hamburg mit seiner ersten Band Die vom Himmel fielen startete, wusste er: „Für unsere ersten Auftritte wären wir hier im Rote Flora, Störtebeker und vielleicht in dem einen oder andere Club geschlachtet worden. Wir wären buchstäblich geschlachtet worden.“ Worüber er im Podcast scherzt, zeigt aber vielmehr seine Bandbreite und das Stehvermögen. Als links sozialisierter, in der Jugend durchaus wütender, aber emphatischer Mensch, akzeptiert Marcus nicht bedingungslos. Er zeigt der linken Szene immer wieder in Liedern und Aussagen auf, wo sie seiner Meinung nach in die falsche Richtung denke und handle. Gegen das System – auch wenn es links ist oder in seinen eigenen Worten: „All die hohen Ideale, retten dich nicht davor ein Arsch zu sein“ („Korrekt I“ von …But Alive)


(via Johannes)

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