Das Sächsische Landeskriminalamt (LKA) hat am Mittwoch das Innenministerium darüber informiert, dass es sich bei dem Bürger, der sich am vergangenen Donnerstag in Dresden verbal heftig gegen Filmaufnahmen eines TV-Kamerateams des ZDF-Politikmagazins „Frontal 21“ gewehrt hat, um einen Tarifbeschäftigten des LKA handelt. Das teilte das sächsische Innenministerium am Mittwochabend mit.
Nachtrag zu dem kurzen Video vom Wochenende, in dem gezeigt wurde, wie sich die sächsische Polizei auf Nachfrage von Pegidioten zum Steigbügelhalter der Rechten machen lässt: Frontal 21 hat den Vorfall jetzt noch mal protokolliert gezeigt – und es wird nicht besser. Hier in der Mediathek.
Die sächsische Polizei, das sächsische Innenministerium und auch der sächsische Ministerpräsident waren im Vorfeld dieses Protokolls sehr sicher, dass da alles nach rechtsstaatlichen Grundlagen verlaufen ist und haben sich gegenseitig auf ihre Schultern geklopft. Ich hoffe die schmerzen jetzt bei allen, weiß aber, dass dem kaum so sein wird. Schwere Zeiten.
Am Rande des Besuchs der Bundeskanzlerin in Dresden ist ein Kamerateam, das im Auftrag des ZDF unterwegs war, etwa eine Dreiviertelstunde von der Polizei festgehalten worden. Das Team war vorher von einzelnen Pegida-Demonstranten verbal angegriffen
Am Rand des Besuchs der Bundeskanzlerin in Dresden ist ein Kamerateam, das im Auftrag des @ZDF für #Frontal21https://t.co/t7q5CLkB6t – unterwegs war, etwa eine 3/4 Stunde von der Polizei festgehalten worden.Das Team war vorher von Pegida-Demonstranten verbal angegriffen worden. pic.twitter.com/JEPtFTGoGc
Übrigens ganz interessant: Der Herr, der dem Journalisten Beleidigung unterstellt hat, ist bzw. war Anführer der Initiative "Freital wehrt sich – Nein zum Hotelheim" und wollte in Freital Oberbürgermeister werden.
Justin Bilton und sein 70-jähriger Vater vor ein paar Tagen im Glacier National Park unterwegs, wo sie nach einer Bootstour ein Nachtlager aufschlugen. Es zog ein Gewitter auf, am nächsten Morgen stand der Wald um sie in Flammen. Da sie ihr Auto irgendwie in einer Sackkasse geparkt hatten, gab es für sie mit dem Auto nur den Weg durch das Feuer. Allerdings mussten sie dann ihr Auto stehenlassen. Krasse Aufnahmen.
Letztendlich wurden die Beiden von zwei Parkangestellten auf ein Boot gerettet.
“We were camped 2.5 up the North Macdonald Trail when we saw the then small Howe Ridge Fire began to spread from 5 acres to over 2000 in a matter of hours.
We hiked back to the car to get out where it was parked at the end of a dead end road. We had just driven this road (safely) 3 hours before to get in and it was our only way out, apart from trying to stay ahead of the fire on foot. After we were stopped by the downed tree, we reversed back through all of this and were rescued by two park employees on a boat. They saved our lives.“
In Achim haben bisher Unbekannte, alle vier Räder eines Ferraris geklaut und mitgenommen. Und es gibt kein Foto davon.
Von einem Ferrari, der unter einem Carport an der Bremer Straße geparkt war, demontierten unbekannte Täter in der Nacht auf Montag alle vier Räder. Die Diebe bockten den Sportwagen auf Steinen auf und schraubten die hochwertigen Felgen vom Pkw ab. Anschließend flohen die Täter mit ihrer Beute unerkannt. Die Polizei Achim hat die Ermittlungen wegen Diebstahls aufgenommen.
Heute vor 22 Jahren ist Rio Reiser gestorben. Ich erinnere mich zu gut an den Tag danach, einem Sommertag im Jahr 1996. Es war recht warm, sonnig, ich war junge 19 Jahre, kurz davor meine erste Ausbildung zum Maler/Lackierer abzuschließen, guter Dinge und beizte gerade alte Farbe von irgendwelchen Balkons in der Sophie-Charlotten-Straße in Berlin Charlottenburg runter. Einer der butterbirnigen Kollegen hatte, wie meistens, eine Bild in der Frühstückspause angeschleppt und auf der Titelseite stand, dass Rio gestorben sei. Alkohol, Drogen, dies das. Irgendwie war der Tag danach komplett im Arsch. Rio war tot.
Kaum ein anderer hat meine jugendliche Musiksozialisation so hart geprägt wie Rio Reiser und die Scherben – und nun war er einfach nicht mehr da und würde nie wieder Liebeslieder für irgendwen schreiben können.
Die Jahre danach kaufte ich mir sämtliche Veröffentlichungen des für mich wichtigsten deutschen Musikers der letzten 100 Jahre, las ein halbes Dutzend Biografien über ihn, ging zu den (eher mauen) Tribute-Konzerten der Scherben, ging zu Jan Plewka, der Rio ganz großartig zu interpretieren wusste und gab mir neulich sogar dieses Musical, vor dem ich ein bisschen Angst hatte, das dann aber überraschend okay war. Ich liebe seine Musik immer noch sehr.
Und: er fehlt heute. Es gibt ja so Hypothesen, die meinen, dass er heute vielleicht auch Teil einer Querfront sein könnte. Aber das kannste zum Glück nicht beweisen – und deshalb fehlt er. Sehr.
Der Motor lief, Kopf im Nacken, nicht ansprechbar. »Ersthelfer« gingen am gestrigen Abend, gegen 23.20 Uhr, von einem medizinischen Notfall aus und holten einen 24-jährigen Mann aus seinem Pkw, der an einer Ampel am Grünen Tal stand. Der Mann wurde wach und verstand die Welt um sich herum nicht mehr. Klar für ihn war, dass er unbedingt in sein Fahrzeug zurückwollte. Polizei und Rettungsdienst waren zwischenzeitlich eingetroffen und hinderten ihn daran.
Der Grund für das temporäre Nickerchen wurde recht schnell klar. Ein Atemalkohltest ergab einen Wert von 1,83 Promille. Im Auto des 24-Jährigen befanden sich sowohl leere als auch volle Bierflaschen.
Im Polizeihauptrevier erfolgte eine Blutprobenentnahme, der Führerschein wurde beschlagnahmt und eine Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr gefertigt.
Polizisten hindert Journalisten an ihrer Arbeit. Begründungen dafür gibt es nur halbgar, oder besser noch: roh. Ohne alles. Ich war heute Morgen in Spandau und komme gerade aus Friedrichshain, wo 670 Männer und 30 Frauen Rudolf Heß, dem Stellvertreter von Hitler, ihr Gedenken entgegen gebracht haben. Auf zwei dieser dortigen Knetbirnen passte gefühlt eine Wanne voll mit Polizisten auf. Die meisten von denen gar nicht mal so freundlich. Also zu uns nicht, zu den Männern in weißen Hemden (und mitunter karierten kurzen Hosen) und straffen Scheiteln hingegen schon. Und vielleicht wundere ich mich über gar nichts mehr. Und „vielleicht“ passt da auch gar nicht mehr hin. Das ist alles so kaputt. Sowas von im Arsch.
#Pegidawirkt – Sächsische Polizeibeamte machen sich zur Exekutive von #Pegida / #AfD -Anhängern und behindern TV-Team, das für @ZDF@Frontal21 dreht. Hier ein Auszug, die polizeiliche Maßnahme dauerte ca. 45 min. Zeitungskollegen aus #Dresden berichten von ähnlichen Vorfällen. pic.twitter.com/m1erCDU9WJ
Und der sächsische Ministerpräsident findet das alles okay, seriös auch, außer dass Journalisten ihren Job machen. Das findet der nicht ganz so seriös. Alles so kaputt. Sowas von im Arsch.
Die einzigen Personen, die in diesem Video seriös auftreten, sind Polizisten. Der Vorfall wird ohne Frage aufgeklärt. Der Polizeipräsident hat auch schon angeboten mit den betroffenen Journalisten zu sprechen @PolizeiSachsen#Dresden#dd1608@smisachsen#sachsen
Viele Fragen, keine Antworten auf nichts. Bisschen dolle erbärmlich. Ordentlich zerlegt, Thomas Walde. Potsdamer Prostest (<3) ab 00:11:45.
(Direktlink)
Shahak hat alle vermeintlichen Antworten auf all die vielen Fragen an Gauland mal zusammengefasst. Passt. Mehr ist’s halt nicht. Also nicht mehr als nichts. Kann weg.
Die Aufwertung eines Mülleimers in der isländischen Hauptstadt Reykjavík und das Foto davon stammen schon aus dem letzten Sommer, gehen aber aktuell zu Recht jetzt noch mal steil.
A trash can in downtown Reykjavík has been transformed into a bold statement on tolerance, as some enterprising street artist has stenciled instructions on the can, directing people to „Keep Reykjavík clean“ by leaving their homophobia, sexism and racism in the can.
Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.
Unbedingt notwendige Cookies
Unbedingt notwendige Cookies sollten jederzeit aktiviert sein, damit wir deine Einstellungen für die Cookie-Einstellungen speichern können.
Wenn du diesen Cookie deaktivierst, können wir die Einstellungen nicht speichern. Dies bedeutet, dass du jedes Mal, wenn du diese Website besuchst, die Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren musst.