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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

56 Jahre ohne Führerschein mit dem Auto unterwegs

In Moosfelde haben sie letzten Freitag nach einem Unfall einen Mann „hochgenommen“, der seit 56 Jahren ohne Führerschein mit dem Auto durch die Gegend fährt.

„Der 74-Jährige erzählte den Beamten, dass er damals in der Lehre mit dem Führerschein angefangen hatte. Da er zur Bundeswehr musste, konnte er den Führerschein jedoch nicht beenden. Nach Beendigung der Wehrpflicht hat er seinen Führerschein nicht weitergemacht. Der Mann ist seitdem ohne Führerschein unterwegs. Seit 56 Jahren. Gegen den Mann wurde nun ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.“

Wer der Unfallverursacher war, geht aus dem Artikel nicht eindeutig hervor.

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„For All the Refugee Children in This World“: Christian Löffler – Haul

Ein ganz wunderbarer Track von Christian Löffler, der mit diesem bewegenden Video von Marek Partyš die Situation von Flüchtlingskindern auf der ganzen Welt im Blickwinkel zu halten versucht und mit Amnesty International um Spenden für jene Kinder wirbt.

This Video Is Dedicated to All the Refugee Children in This World, Leaving Their Homes Due to Hunger, Violence or War. Let’s Not Forget About Them.

Spenden gerne an Amnesty International.


(Direktlink, via electru)

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Doku: Die rechte Wende – Beobachtungen jenseits der Mitte

Sehenswerte Doku bei 3sat, die wahrscheinlich nicht für jeden Neuigkeiten parat hält, aber die Auswüchse der neuen Rechten ganz gut zusammenfasst.

Sie sind Autoren, Verlagsbesitzer, Philosophen, Künstler, Studenten, Kirchenmänner und Politiker. Gebildet, wortgewandt, und gleichzeitig radikal -Knotenpunkte im neurechten Netzwerk zwischen AfD und Identitärer Bewegung.

Sie verachten den sogenannten Mainstream, empfinden die Gegenwart als dekadent und wollen eine Wende nach rechts. Offen und medienwirksam stilisieren sie sich zu Rettern der „europäischen“ Traditionen.
Pegida und das Aufkommen der AFD haben ihnen dabei Mut gemacht, denn längst agieren sich nicht mehr im Verborgenen: durch Demonstrationen und Aktionen, durch Bücher, die zu Bestsellern werden und durch einen Eklat auf der Frankfurter Buchmesse, der durch alle Medien ging, wird die Neue Rechte immer mehr wahrgenommen.


(Direktlink)

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Eröffnungsflug mit der Enterprise zum BER

Wer bisher für Donnerstag, den 1. April 2027, in der Zeit von 14:00 – 17:00 Uhr noch nichts vorhaben sollte, kann gerne mit der Enterprise zur Eröffnung des BER fliegen, dessen Eröffnung sich gerade mal wieder auf unbestimmte Zeit verschieben könnte. Der Moment, in dem die never ending Story endgültig zum running Gag verkommt.

Ich für meinen Teil hatte für diesen Termin noch einen Slot im Kalender frei und werde wohl daran teilnehmen. Was die Tickets dafür kosten werden, ist bisher nicht klar, aber teurer als dieser unendlich Geld verschlingende Flughafen und nicht öffnende Flughafen kann selbst der Bau einer Enterprise nicht sein. Deshalb: Count me in.

Ob dieser Termin dann tatsächlich auch gehalten werden kann, ist noch unklar. Facebook kann bisher nur im Rahmen der kommenden 10 Jahre planen – Berlin kann offenbar auch nicht mehr.
(via Karolin)

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Der Welt einziger privater Boeing 787 „Dreamliner“

„Fliegen“ definiert sich für mich ja immer etwas angstverbunden – aber das Fliegen bei mir sieht halt auch immer ganz anders aus. Blogger Sam Chui hat sich den bisher ersten privaten Boeing 787 Jet mal von Nahem angesehen.

Join me for a tour of the World’s First and Only BBJ Boeing 787 Dreamliner in VVIP Configuration operated by Deer Jet.

This Private Boeing 787 was opened for display during the Dubai Air Show 2017. It is managed by UAS International Trip Support, the exclusive global charter management of the “Dream Jet”.


(Direktlink, via Shock Mansion)

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Nordkoreaner wird auf der Flucht nach Südkorea angeschossen – jetzt wurde ihm ein 27 Zentimeter langer Wurm entfernt

Letzte Woche versuchte ein nordkoreanischer Soldat über die Grenze nach Südkorea zu fliehen. Bei diesem Versuch wurde er angeschossen, aber von südkoreanischen Soldaten gerettet. Das diese Momente zeigende Video der UN erinnert an längst vergangene Zeiten an der innerdeutschen Grenzen. Krass, wenn man bedenkt, dass wir das Jahr 2017 zählen.


(Direktlink)

Hier in langer Version.


(Direktlink)

Die UN wirft Nordkorea jetzt eine Verletzung des vereinbarten Waffenstillstandes vor.

Die Volksarmee verletzte danach den Angaben zufolge das Abkommen zweifach: Einmal, als Soldaten über die militärische Demarkationslinie hinweg auf den Flüchtenden geschossen hätten, und das andere Mal, als einer der Soldaten bei der Verfolgung für kurze Zeit die Linie überschritten habe.

Damit nicht genug für den Geflüchteten. Ein erfahrener, südkoreanischer Chirurg hat dem Mann jetzt einen 27 Zentimeter langen Spulwurm entfernt. In Nordkorea wohl nicht so selten, da die dort ihre Felder mit menschlichen Exkrementen düngen.

Bei dem Wurm, der im Darm des nordkoreanischen Flüchtlings auf 27 Zentimeter Länge anwuchs, handelt es sich laut einem Medienbericht um einen Spulwurm (Ascaris lumbricoides). Dessen Eier können lange im Boden überleben. Werden sie verzehrt, schlüpfen die Larven im Darm und wandern über die Blutbahn in die Lunge. Dort entwickeln sie sich weiter und lösen Hustenanfälle aus, so dass sie hochgehustet und dann zum Teil wieder verschluckt werden.

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Podcast: Nazis in der DDR – Hass auf Heimat

Ein schon älteres Radio Feature anlässlich des Neonaziüberfalls, der am 17. Oktober 1987 auf die Berliner Zionskirche stattfand. An einem Abend, an dem dort Element of Crime spielte. Dazu hatte ich hier schon eine TV-Doku.

Auch in Erinnerung an Silvio Meier, dessen Ermordung sich gestern zum 25. Mal jährte und der dieses Abend in der Zionskirche damals mit organisiert hatte. Lesenswerter Text über ihn.

Als am 17. Oktober 1987 die Besucher eines Punkkonzerts in der Berliner Zionskirche von Neonazis überfallen wurden, konnte nicht mehr verschwiegen werden, dass es auch in der DDR Rechtsextremismus gab.

Eine Analyse zeigte, dass auffallend viele Kinder hoher SED-Funktionäre Neonazis waren. Vier von ihnen sprechen über dieses Thema. Mit zuvor unveröffentlichten MfS-Dokumenten und Interviews mit Rechtsextremismus-Experten beleuchtet der Autor die Hintergründe des oft noch tabuisierten Kapitels DDR-Geschichte.


(Direkt-MP3, via Anne)

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Ein Holocaust-Mahnmal bei Bernd Höcke vor der Haustür

(Foto: Patryk Witt/ Zentrum für Politische Schönheit)

Ich halte manche Aktionen des Politischen Zentrums für Schönheit durchaus für streitbar. So auch jetzt. Die haben Bernd Höcke nämlich ein eigenes Holocaust-Mahnmal vor die Nase gestellt. So, dass er täglich daran erinnert wird.

Mittwoch früh, 6 Uhr, Bornhagen (Thüringen): Der Lärm von Betonpumpen reißt die AfD-Fraktionsvorsitzenden Björn Höcke aus dem Schlaf. Sein 500 Jahre altes Pfarrhaus bebt. Als er zum Fenster kommt, zieht er seinen Augen nicht: Direkt vor seinem Haus entsteht ein Ableger des Denkmals für die ermordeten Juden Europas, das im Januar als „Denkmal der Schande“ bezeichnet wurde. Der ehemalige Geschichtslehrer zittert. Seit heute früh um 6 Uhr wird zurückgedacht .

In Höckes „Refugium“ – dem braunen Haus von Bornhagen. Das ZPS jetzt 24 Betonstelen vor dem Haus von Deutschlands größtem Hetzer.

https://vimeo.com/244041009
(Direktlink)

Die Replik des Berliner Mahnmals wurde auf dem Nachbargrundstück Höckes in Thüringen gestellt und über Crowdfunding finanziert. Nun geht es bei Deine Stele weiterhin darum, den Unterhalt für die nächsten zwei Jahre zusammenzubekommen.

Die Aktion in Thüringen geht auf das Konto der Künstlergruppe „Zentrum für Politische Schönheit“ (ZPS). Seit fast einem Jahr wohnen Künstler des ZPS nach eigenen Angaben Zaun an Zaun neben dem AfD-Politiker und beobachten ihn – die Aktionisten hatten sich verdeckt eingemietet. Laut ZPS handelt es sich um „die aufwendigste Langzeitbeobachtung des Rechtsradikalismus in Deutschland“.

„Jetzt grasen Höckes Schafe zwischen monumentalen Scheingräbern“ heißt es in einer Mitteilung der Aktionsgruppe. Und: Das Mahnmal soll wachsen. Für die nächsten zwei Jahre sind für Bau und Betriebskosten 28.800 Euro veranschlagt. Um die Finanzierung des Denkmals zu sichern, hat das ZPS zu Spenden aufgerufen.
(mdr)

„Streibar“ deshalb, weil gefragt werden muss, ob man das Holocaust-Mahnmal für so eine Aktion benutzen sollte/darf und ob die im Vorfeld wohl getätigten Spähmaßnahmen des Zentrums Höcke gegenüber verhältnismäßig sind. Dazu habe ich noch keine abschließende Meinung. Vielleicht kommt die noch.

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Tüp will aus selbstgebauter Rakete heraus beweisen, dass die Erde eine Scheibe ist

(Foto: MadMikeHughes.com)

Und ich bastel mir mal eben an meinem Aluhut herum. Der Mann meint das offenbar wirklich ernst – und steigt dafür in eine selbstgebaute Rakete. Also echt jetzt. Und es wird einen „kostenpflichtigen“ Live-Stream dazu geben. Oookay…

So will ein Bastler in den USA irgendwann mit einer selbstgebauten Rakete starten und eigenhändig Fotos machen, um zu zeigen, dass die Erde flach ist. Soweit ist es noch nicht, aber am kommenden Samstag will sich Mike Hughes in Kalifornien nun zum zweiten Mal in eine Rakete setzen, die ihn eine Meile (rund 1600 Meter) weit fliegen und dabei 550 Meter hoch aufsteigen soll. Wie die Nachrichtenagentur AP berichtet, hat er die Rakete in den vergangenen Jahren aus zusammengesammelten Teilen selbst gebaut und dafür insgesamt rund 20.000 US-Dollar ausgegeben. Hughes ist Chauffeur von Beruf und wird nach eigenen Angaben von „Research Flat Earth“ gesponsert, die sich dem Weltbild einer flachen Erde verschrieben hat.

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