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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Herumfuchteln vor der Polizei kann schon mal fünf Monate Haft bedeuten

Ominöses aus Stuttgart. Dort wurde ein Mann zu fünf Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt, weil er auf einer AfD-Veranstaltung aus der dortigen Gegen-Demo heraus vor der Polizei „herumgefuchtelt“ hat.

Rund 100 Demonstranten hatten versucht, den Kursaal in Bad Cannstatt zu blockieren. Nachdem der Stuttgarter AfD-Funktionär Heinrich Fiechtner sich vor die Gegenkundgebung gestellt hatte, hatten ihn Polizeibeamte gegen die Demonstranten abgeschirmt und eine Kette gebildet, mit der sie die Antifaschisten zurückdrängten. Die Blockaden wurden gewaltsam geräumt. Ein vor Gericht verwendetes Video zeigt den nun Verurteilten, wie er vor dieser Polizeikette herumfuchtelte.

Die zuständige Richterin folgte damit dem Antrag der Staatsanwältin. Der zweite ihm zur Last gelegte Vorwurf der Beleidigung eines Polizeibeamten konnte nicht nachgewiesen werden konnte, die Richterin könne es sich dies bei ihm »aber gut vorstellen«. Richtig gut drauf war die Richterin während der Verhandlung wohl nicht.

Der Verurteilte kündigte an, dass er gegen das Urteil Berufung einlegen werde.

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Irmela, 70, soll zahlen, weil sie rechte Propaganda übermalt

Anti-Sprayer Oma

Vorsicht, diese Frau ist bewaffnet! Und sie ist zu allem bereit. Mit einer Spraydose im Anschlag reist die Berlinerin Irmela Mensah-Schramm durch Deutschland. Mittlerweile ist sie 70, seit 30 Jahren Aktivistin – im Kampf gegen den Hass. Sie übersprüht fremden- und sonst irgendwie feindliche Parolen an Hauswänden. Und musste sich dafür jetzt vor Gericht verantworten.

Posted by Abendschau on Donnerstag, 6. Oktober 2016

Irmela Mensah-Schramm, heute 70 Jahre jung, übermalt und übersprüht seit 30 Jahren Graffitis und Sticker von Neonazis. Sie lebt Courage und bürgerliches Engagement. Vor einiger Zeit hat Irmela den Pegida und AfD Spruch „Merkel muss weg“ an der Wand eines Zehlendorfer Fußgängertunnels in „Merke! Hass weg!“ verwandelt, in leuchtendem Pink. Das Amtsgericht Tiergarten sah darin eine „Erweiterung einer bereits bestehenden Sachbeschädigung“ und hat Irmela deshalb zu 1800 EUR Strafe verdonnert, die es jetzt zu zahlen gilt.

Sie will nicht zahlen, ist in Berufung gegangen und sagt, „[ich werde] weitermachen, das habe ich schon im Gericht gesagt. Notfalls gehe ich dafür auch ins Gefängnis.”

Man muss Merkel nicht mögen, um dieses Urteil für blödsinnig zu halten. Geht zumindest mir so. Aber wir könnten was für Irmela tun. Für sie spenden nämlich.

Konto:
Berliner VVN-BdA e.V.
Verwendungszweck: Irmela Mensah-Schramm
Postbank Berlin
IBAN: DE18100100100315904105
BIC: PBNKDEFFXXX

Ich persönlich fände es ja geil, wenn sie die Berufung durchzieht, aber auch das kostet halt Geld. Also kann sie es so oder so ganz gut gebrauchen. Ich überweis‘ ihr jetzt mal was.

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Die Deutsche Polizeigesellschaft lässt fragen, welchen Politiker sie zum „Taser-Testpilot“ machen könnte

Beim Team der DPolG Berlin auf Twitter hat man entweder noch Restalkohol von Gestern oder es gab heute Morgen dort schon tassenweise Lack. So macht man dort ein Fun-Ding aus mitunter tödlichen Taser-Waffen und fragt in einem Poll, welchen Politiker man als „Taser-Testpilot“ anwerben sollte. Ironisch, versteht sich. „Zwinker, zwinker“.

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Ob diese „Testpiloten“ im Test eher Schütze oder Empfänger sein sollten, geht aus der Umfrage nicht ganz hervor. Mittlerweile kam wohl jemand dazu, der um diese Zeit dort nüchtern ist – der Tweet wurde gelöscht. War ja nur Spaß und so.

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(via Marc)

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Riesiges Putin-Banner an der Manhattan Bridge

Irgendwelche Spaßvögel haben gestern in New York ein großes Banner an die Manhattan Bridge gehängt, das das Konterfei von Wladimir Putin und die Aufschrift „Peacemaker“ zeigt.

New York City police are looking for whoever draped a gigantic banner featuring a portrait of Russian President Vladimir Putin over the side of the Manhattan Bridge on Thursday.

The 20 by 30 feet banner appeared on the side of the bridge between lower Manhattan and the borough of Brooklyn, featuring the Putin dressed in a suit in front of the Russian flag with the word „Peacemaker“ in capital letters.

The New York City Police Department received a call about the banner at 2:45 p.m. and removed it about a half hour later, a spokesman said.

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Eine Sächsin über Pegida und das, was da am 03. Oktober in Dresden passiert ist

Grit Maroske, Sächsin, Linke und aktive Antifaschistin hat neulich unter diesem Artikel der Zeit auf Facebook über Pegida in Dresden folgenden Kommentar geschrieben.

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Außerdem schreibt sie heute ein weiteres Statement dazu: Keine Ausreden mehr.

Ich pack das hier mit rein, weil ich weiß, dass es natürlich(!) auch in Sachsen gute Leute gibt. Ich habe allerdings ein bisschen das Gefühl, dass sie weniger Gehör finden. Vielleicht auch, weil sie die Leiseren sind.

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